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Hamburg: Behandlung des Ebola-Patienten wird wohl etwa zwei Millionen Euro kosten

Das Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf muss mit drastisch steigenden Behandlungskosten für den dort betreuten Ebola-Patienten rechnen. Laut einem "Spiegel"-Bericht könnten sich die Ausgaben auf etwa zwei Millionen Euro belaufen.

"Wir haben es hier mit Extremkostenfällen zu tun, für die der finanzielle Gesamtaufwand kaum exakt zu beziffern ist", so der stellvertretende, ärztliche Direktor des Krankenhauses, Christian Gerloff am vergangenen Sonntag.

Die direkten Behandlungskosten wurden anfangs auf etwa 300.000 Euro geschätzt. Diese Kosten bezahlt die Weltgesundheitsorganisation. Allerdings müsse man auch Sekundärkosten wie den Austausch eines Röntgen- oder Ultraschallgerätes einbeziehen. Der Patient hatte sich auf die Apparate erbrochen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Euro, Hamburg, Behandlung, zwei, Ebola
Quelle: shz.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2014 09:10 Uhr von blade31
 
+64 | -4
 
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und ich bekomm von der Krankenkasse nicht mal ne Armschiene bezahlt
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20.10.2014 09:35 Uhr von rubberduck09
 
+21 | -1
 
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Wenn die Geräte nicht ordentlich desinfizierbar sind gehören die auch so schon getauscht.

Es ist ein Wunder dass die Hygieniker nicht schon lange alle normalen PC und Monitore aus den Krankenhäusern verbannt haben die auch nur mittelbar in Kontakt mit Patientenkeimen kommen könnten. (Also alle ausser die in der Verwaltung)

Dort gehören lüfterlose Thinclients hin die nicht noch die Keime weiter umwälzen und durch ihre Abwärme diese auch noch schön am Leben halten. Bei den Monitoren welche mit geschlossenem Gehäuse und LED Backlight, denn auch dort setzt sich so einiges ab. Tastaturen sind auch so ein Punkt. Auch hier gibt es Lösungen auf denen man trotzdem noch ohne Sehnenscheidenentzündung tippen kann.
Was ich schon an grünen Zeugs aus Krankenhaus-PC geholt habe... Alles Abrieb von OP-Klamotten. Und da kommen ja ´nie´ Keime ran. Alles klar!
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20.10.2014 09:38 Uhr von brycer
 
+5 | -28
 
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20.10.2014 10:01 Uhr von sv3nni
 
+17 | -4
 
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muessen die patienten denn immer spazierengeflogen werden - das erhoeht nur das risiko fuer eine verbreitung der krankheit. in DE gibts doch auch kein heilmittel
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20.10.2014 10:06 Uhr von brycer
 
+4 | -12
 
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@schraegervogel:
Dass da nicht einfach jeder eingeflogen wird, sondern dass es sich meist um Helfer aus anderen Regionen der Welt handelt, die sich dort bei ihrem Hilfeinsatz infiziert haben, das ist dir wohl entgangen.
"Ja, helfen sollen sie. Aber wenn sie sich infizieren können sie selber sehen wie sie weiter kommen." <- Ist es das, was du denkst?
Oder glaubst du wir sollten von Haus aus die Hände in den Schoß legen, Ebola wüten lassen und erst in Panik ausbrechen, wenn Ebola bei uns richtig angekommen ist?
Nur dass wir dann weder Erfahrungen noch optimiertes Material haben, da wir ja wegen des lieben Geldes Gesundheit und Leben der gesamten Bevölkerung aufs Spiel setzen.
Ja, Afrika ist weit weg - nur in unserer vernetzten Welt ist Weit ein sehr relativer Begriff geworden. Täglich fliegen Millionen von Menschen rund um die Welt. So ein Virus braucht aber keinen Pass, kein Visum oder Boardkarte um mit zu fliegen. ;-)
Lieber gibt man da mal etwas mehr Geld für die Behandlung eines Falles aus, ist aber dann, wenn es um mehr als nur Einzelfälle geht, besser vorbereitet.

[ nachträglich editiert von brycer ]
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20.10.2014 13:01 Uhr von Splinderbob
 
+5 | -16
 
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20.10.2014 13:08 Uhr von VerSus85
 
+6 | -1
 
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Und warum kann man das Röntgengerät nicht einfach desinfizieren? Warum muss das Gerät direkt neu angeschaft werden?
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20.10.2014 17:14 Uhr von Schillerlocke
 
+2 | -5
 
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An wen wird denn das Geld gezahlt ?
Das wäre vieleicht ein hinweis darauf wer ein besonderes interesse an all diesen künstlich erzeugten Viren hat ;)
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20.10.2014 17:34 Uhr von bigpapa
 
+3 | -3
 
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Pure Abzocke.

Sorry aber wenn man nicht in der Lage ist ein Röntgengerät zu schützen, dann brauch ich mich jedenfalls nicht mehr wundern, woher die Krankenhauskeime kommen.

Es sollte doch wohl möglich sein, Schutzfolien und ähnliches für so Teile zu entwickeln.

Ebola wird durch Körperflüssigkeiten (auch Schweiß) übertragen. Eine gescheite Folie auf den Röntgenteil, und die danach in den Müll sollte völlig reichen. Sie können ja dicke Teichfolie aus den Baummarkt nehmen,die ist fast unzerreißbar.

In meine Augen ist das also alles Panikmache.

Die 300.000 Euro allerdings kann ich verstehen. Einzelzimmer mit Chefarztbehandlung und Spezialabschirmung ist sicher nicht preiswert.

Gruß

BIGPAPA



[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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20.10.2014 18:56 Uhr von nexuscrawler
 
+3 | -3
 
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Ernsthaft?
Wie kann man sich mukkieren, wenn jemanden gehofen wird?
Wie unmenschlich ist dass denn?

Natürlich kostet helfen Geld und wenn einer von euch der sagt, die Behandlung sei zu teuer, sich mit Ebola angesteckt hätte (wohl bemerkt bei der Hilfe diese Krankheit in den Griff zu bekommen), dann glaube ich wohl kaum dass dann die gleichen Sprüche kämen...ehrlich, der Mensch hat auch Angst und ist froh wenn ihm geholfen wird!

Ich weiss auch dass eure Wut auf Angst beruht, aber kontrolliert mal eure Einstellung!

@...Redman
Wie unmöglich ist denn bitte deine Aussage, nur weil die Deutschen nicht die direkten Verursacher dieser Seuche sind soll es sie einen Dreck scheren?
Ich bitte Dich! Denk nochmal drüber nach!
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21.10.2014 00:04 Uhr von mia_wurscht
 
+5 | -3
 
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@nexuscrawler
Weil ich hier meinen Zahnersatz selbst bezahlen muss undsich mein Arzt mit Regressforderungen herumplacken muss weil er mir einmal zuviel Physiotherapie verschrieben hat, genau darum.
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21.10.2014 00:55 Uhr von jupiter12
 
+5 | -5
 
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@mia_wurscht,

was geht uns das an ob Du Zahne im Mund hast !!
Musste halt mal Putzen die Zaehne....

Abgesehen davon kann es ja nicht so schlimm sein, den Internet Anschluss kannste Dir ja noch leisten.
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21.10.2014 08:38 Uhr von VerSus85
 
+1 | -5
 
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300.000€ Kostet die komplete Behandlung und 1.7 Millionen kosten die Geräte die der Patient geschrottet hat. Das sind pro Gerät 850.000€. Das war aber teure Kotze. WIR WÄRE ES MIT EINEM EINREISEVERBOT IN DIE JEWEILIGEN LÄNDER FÜR TOURISTEN UND SCHAULUSTIGE VERWANTE!!!??? Ich Kotz auch gleich auf meine Tastatur und die bezahlt mir keiner! Wer meint er müsse jetzt unbedingt nach West Afrika Reisen, soll gefälligst dableiben!!! Helfer natürlich ausgeschlossen.
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21.10.2014 14:59 Uhr von Biblio
 
+3 | -1
 
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"Ich kann die Kommentare einiger hier nicht verstehen.
Hier wird versuchte in Menschenleben zu retten. Da sollte Geld keine Rolle spielen. "

Ganz bestimmt nicht. Bei solchen Summen, die für EINEN Ebolakranken aufgebracht werden, geht es allein um die mögliche Pioniersrolle im Bezug auf ein Heilmittel und schliesslich um wirtschaftlichen Erfolg.
Handlungen im Namen des Prestige.

[ nachträglich editiert von Biblio ]
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21.10.2014 16:25 Uhr von jupiter12
 
+0 | -3
 
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Biblio,

oder im Namen von Forschung und Entwicklung....
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21.10.2014 17:13 Uhr von Schaumschlaeger
 
+3 | -0
 
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Jeder freiwillige dem das passiert hätte das verdient. Aber viele hier würden wohl lieber warten bis die Seuche vor der Haustür steht und dann rumjammern, dass nicht früher gehandelt wurde.

So und jetzt heult weiter auf eurer Couch rum. Übrigens stammen nicht die ganzen zwei Millionen von euren hart erarbeiteten Steuergeldern, sondern nur ein Teil, denn die WHO bezahlt die Aktion.
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21.10.2014 18:28 Uhr von Biblio
 
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@jupiter,
ist von mir akzeptiert, wenn Forscher- und Entwicklerpreise inkl. der namentlichen Nennung von Entdeckern der Vergangenheit angehören.
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25.10.2014 02:19 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
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Als sie ihn am Fuhrpark der Klinikleitung vorbeigeschoben haben, musste er wohl dummerweise gerade nicht kotzen...

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