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Großbritannien plant bis zu zwei Jahre Haft für Trolle im Internet

Aktuell erlaubt der "Malicious Communications Act" in Großbritannien solche Nutzer im Internet, die andere ausfallend beleidigen oder auch bedrohen, oder aber sexuell belästigen, für bis zu sechs Monate hinter Gitter zu bringen. Diese Strafe soll nun auf zwei Jahre ausgeweitet werden.

In der Vergangenheit hatte es in Großbritannien immer wieder Fälle gegeben, bei denen Menschen bedroht wurden. So wurde etwa ein Model mit Vergewaltigung bedroht, was diese als "Online-Terrorismus" bezeichnete. Das Gesetz soll dann auch auf so genannte "Rache Pornos" ausgeweitet werden.

Die britische Justizministerin Chris Grayling erklärte dazu, dass man sich so dem "bellenden Cyber-Mob" entgegen stellen wolle. Ferner sagte sie, dass solch ein Verhalten auch nicht erlaubt sei, wenn es von Angesicht zu Angesicht geschieht, weswegen man es auch in sozialen Medien bekämpfen müsse.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Internet, Großbritannien, Haft, Chris Grayling
Quelle: gamestar.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.10.2014 13:29 Uhr von El-Diablo
 
+30 | -56
 
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19.10.2014 13:51 Uhr von syndikatM
 
+34 | -25
 
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@el-diablo

logge dich doch einfach aus, dann hast du auch deine ruhe, wenn du so ein empfindlicher typ bist.
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19.10.2014 14:13 Uhr von Klassenfeind
 
+11 | -2
 
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Immer unter der Voraussetzung,das man DIESE Trolle auch finden kann..
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19.10.2014 14:18 Uhr von huntingphil
 
+24 | -11
 
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Zensur
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19.10.2014 14:51 Uhr von Technikfreak
 
+16 | -0
 
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WOW!

Und was machen die Behörden wenn die Trolle auf die Idee kommen einfach TOR oder VPN zu nutzen?

Anonymisierungssoftware sollte generell benutzt werden, man möchte doch nicht in einer NSA Datebank landen.

In England wirds immer besser, wenn man das Passwort einer verschlüsselten Festplatte nicht herausrückt gibts mehrere Jahre Bau.
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19.10.2014 15:25 Uhr von timsel87
 
+4 | -5
 
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Yo Crushi, dann mal Tschüß!
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19.10.2014 15:29 Uhr von Stray_Cat
 
+15 | -1
 
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Hinsichtlich Rachepornos finde ich das durchaus angemessen.

Trotzdem sollte man wachsam sein. Ich denke, vielen Regierenden ist das Internet in Zusammenhang mit kritischen Menschen eh ein Dorn im Auge.

Wenn man nun mit Reglementierungen anfängt, dann möglicherweise in der Absicht, weitere Einschränkungen gegenüber einem desensibilisierten Bürger leichter durchsetzen zu können.
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19.10.2014 15:59 Uhr von Knopperz
 
+24 | -3
 
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Zuerst die Trolle und die Spinner,
Dann die Kritiker und die Querdenker...
Und zu guter letzt die Alternativen Medien, und alles was von der gleichgeschalteten und gesteuerten Presse abweicht. Sprich alles was der Linientreue und programmierte Geist nicht hören soll.

Merkt Ihr eigentlich garnicht was passiert?
Die ganzen Verbote und Einschränkungen sind ein verzweifelter Versuch das Monster (das Internet) das sie losgelassen haben an die Kette zu legen, weil die Staaten immer mehr die Kontrolle verlieren. Propaganda und Lügen fliegen innerhalb von Stunden, ja sogar Minuten auf weil innerhalb dieser Zeit 20 private Handyvideos im Netz landen die genau das Gegenteil belegen.
Wenn Ihr morgens Aufsteht werden eure Augen und Ohren zugekleistert und Ihr werdet den ganzen Tag bombardiert mit Lügen und Scheisse, bis Ihr Abends wieder ins Bett geht.

Der Stellenwert eines Journalisten liegt in der Beliebtheit mittlerweile unter der eines Staubsauberverteters. Es gibt keinen kritischen Journalismus mehr. Es gibt auch keine Streitkultur mehr im Bundestag. Alle halten Händchen singen Kumbaya und rennen ins Verderben.

Ein programmierter Geist hat kein persönliches Programm.
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19.10.2014 17:17 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+10 | -0
 
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Naja, also wirklich kriminell agierende Subjekte als Trolle zu bezeichnen...das wäre ganz schön verharmlosend. Der gemeine Internet-Troll ist eigentlich ein sarkastisch oder zynischer Zeitgenosse, der sich an Provokationen oder nicht verstandenen ironischen Kommentaren ergötzt. Die können einem natürlich ganz schön auf den Keks gehen, ist aber auch die einzige Gefahr, die von diesen "trolligen" Gestalten ausgeht.
Cyper-Kriminalität muss auf jeden Fall bekämpft werden, das steht außer Frage.

Knopperz,
Dem kann man nur zustimmen, aber in diesem Fall stimmt das Wort "Troll" nicht mit dem überein, was die Quelle als solche bezeichnet. Bei den genannten Beispielen hört der Spaß ganz einfach auf. Nur weil le Internetz von vielen mit "Freiheit" konnotiert wird, muss das nicht der Fall sein. Wie sie selbst schreiben, werden wir Tag ein Tag aus mit Lügen und Desinformation bombadiert, aber eben auch zum großen Teil durch und innerhalb des Internets. Solange sich der/die Bürger nicht selbst (innerhalb des Netzes) organisert, sondern sich eher bespaßen lässt, ist jedes Bezeichnen sinnlos.

[ nachträglich editiert von ZiemlichBelanglos ]
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19.10.2014 18:11 Uhr von Schmollschwund
 
+4 | -0
 
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Nicht mal ein Klick ist nötig, damit man sich NICHT mit solchen Leuten auseinandersetzen muss. Warum dann noch ein Gesetz?

Fangfrage? Oder wer will zuerst in den Knast, weil er Institutionen oder gar den Staat etc. kritisiert hat???
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19.10.2014 18:12 Uhr von SkyWalker08
 
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@Sijamboi: Danke! Ich habe mich auch schon gefragt, was das mit Trollen zu tun haben soll...
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19.10.2014 20:08 Uhr von asianlolihunter
 
+3 | -3
 
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Schon haben die Verschwörungstheoretiker wieder neues futter :)
Das Internet ist kein rechtsfreier raum, aber das müssen einige noch lernen

[ nachträglich editiert von asianlolihunter ]
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19.10.2014 20:28 Uhr von learchos
 
+5 | -0
 
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@ Technikfreak

"In England wirds immer besser, wenn man das Passwort einer verschlüsselten Festplatte nicht herausrückt gibts mehrere Jahre Bau."

Nicht nur in England ist das so, auch hier in Deutschland gibt es das. Nennt sich Beugehaft glaube ich.
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19.10.2014 21:10 Uhr von Gorli
 
+2 | -3
 
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@die schlaumeier, die meinen TOR oder VPN würde irgendetwas nutzen. Da die Provider die Daten bereits bekommen, bevor sie an den nächsten TOR Knoten bzw VPN Host weitergetunnelt werden, bezweifle ich, dass sich ein five-eye-staat sich von solchen kindereien beeindrucken lässt.

Das einzige mögliche wäre eine verschlüsselte Nachricht für den TOR knoten, dess Aufwand was aber in keinem Verhältnis zum Nutzen (trolling) steht...

[ nachträglich editiert von Gorli ]
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19.10.2014 21:55 Uhr von zascha911
 
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vorausgesetzt es setzt sich durch, dann wär ja nichts mehr los auf Shortnews xD

[ nachträglich editiert von zascha911 ]
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19.10.2014 23:05 Uhr von Lord_Prentice
 
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Ähm...wozu? Es gibt bereits Gesetze gegen diese Straftatbestände -.- Das ist doch nur blinder Aktionismus...
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19.10.2014 23:34 Uhr von HackFleisch
 
+2 | -2
 
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Da kündigt man besser das Internet Abo und sucht sich ein anderes Hobby. Gemüse pflanzen und beim Wachsen zusehen.
Die zerstören mit ihren Gesetzen das Internet.
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20.10.2014 01:25 Uhr von ManjoMo
 
+2 | -2
 
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Naja, für die Briten ist das Internet halt nicht "zu neu" wie für unsere Frau Merkel.
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20.10.2014 03:04 Uhr von GroundHound
 
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Da ist es ja viel günstiger, wenn man jemand richtig eins auf die Fresse haut.
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20.10.2014 10:29 Uhr von juNkbooii
 
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cyber mobbing hat nicht immer was mit trollen zu tun.
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20.10.2014 11:32 Uhr von m0u
 
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oh man. sonst haben die keine probleme oder? -.-
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20.10.2014 13:42 Uhr von Adam_R.
 
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@Gorli
"@die schlaumeier, die meinen TOR oder VPN würde irgendetwas nutzen. Da die Provider die Daten bereits bekommen, bevor sie an den nächsten TOR Knoten bzw VPN Host weitergetunnelt werden, bezweifle ich, dass sich ein five-eye-staat sich von solchen kindereien beeindrucken lässt."

Wenn ich eine Verbindung zu einem VPN Service aufbaue dann sieht der Provider nur eine verschlüsselte Verbindung zu einem VPN Provider und sonst nichts. Von da ab ist man dann mit einer anderen IP Adresse unterwegs, die einem vom VPN Provider zugeteilt wurde. Diese IP benutzen oft mehrere User (shared IP). Leitet der VPN Provider die Logs auf /dev/null, ist nach dem Beenden der Verbindung alles gelöscht. Solange AES und andere Verschlüsselungen nicht gebrochen sind ist man auf der sicheren Seite. Idealerweise 2wählt man für seine VPN Verbindung auch noch einen ausländischen Server. Wenn es dann zu Anfragen seitens Behörden kommt werden die höchstens ausgelacht.
Und zu Tor: Wenn es ach so einfach wäre Toruser zu deanonymisieren und zu busten, warum gibt es denn SilkRoad, das Darknet und deren Millionen Nutzer? Die Tornutzer die bei der letzten Aktion des FBI erwischt wurden hatten übrigens auch selbst Schuld. Sie hatten Javascript und auch noch mindestens ein Plugin aktiviert. Außerdem wurden nur Windows Nutzer erwischt. Tor ist nicht so einfach zu benutzen wie VPN aber richtig eingesetzt bietet es hervorragende Anonymität.
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20.10.2014 15:20 Uhr von Gorli
 
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@Adam_R:

"
Und zu Tor: Wenn es ach so einfach wäre Toruser zu deanonymisieren und zu busten, warum gibt es denn SilkRoad, das Darknet und deren Millionen Nutzer? Die Tornutzer die bei der letzten Aktion des FBI erwischt wurden hatten übrigens auch selbst Schuld."

Das hat den einfachen Grund, dass die Provider, entgegengesetzt zur allgemeinen Meinung, eben nicht sämtlichen Traffic mitlesen. Das könnten die bei 100 Zetabyte Traffic im Jahr auch ganricht. Nur wenn man, warum auch immer, in den Fokus gerät könnte ein Five-Eye-Staat schlichtweg seine Backdoors beim Provider nutzen um die Daten abzufangen bevor sie zum Tor-Entry gelangen und verschlüsselt werden. Ja man könnte auch selbst einen Tor Knoten erstellen, aber das macht kaum jemand, vor allem keine Amateure die das nur zum Trolling nutzen wollen.
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20.10.2014 17:59 Uhr von Adam_R.
 
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"Nur wenn man, warum auch immer, in den Fokus gerät könnte ein Five-Eye-Staat schlichtweg seine Backdoors beim Provider nutzen um die Daten abzufangen bevor sie zum Tor-Entry gelangen und verschlüsselt werden. "

Um so ein Szenario zu betreiben, müssten sie einen schon vorher gezielt im Visier haben und dessen Provider kennen. Ansonsten bringt es auch denen nichts. Und wegen ein paar Trollen wird man mit großer Sicherheit keinen Aufwand betreiben. Die kriegen ja nicht mal die Gangster in den Griff, die ungeniert im Darknet täglich große Mengen an Drogen und Waffen verkaufen. Es ist nicht so dass alle wehrlos sind und Geheimdienste die gebietenden Götter. Auch Edward Snowden sagt: Starke Kryptographie ist ein wirksamer Schutz sogar gegen die NSA und andere Schnüffler. Außerdem kann man denen den Aufwand noch erhöhen, indem man mehrere Anonymisierer kaskadiert. Ich verbinde mich grundsätzlich immer mit VPN bevor ich überhaupt Tor benutze.
Es gibt immer wieder was, mit dem man sich gegen Überwachung und Zensur erfolgreich wehren kann. Ich habe hier wieder was Interessantes gefunden:
https://www.outernet.is/

Ein herrlicher Bastelspaß für Jung und Alt ist das. Ich versuche es mit Raspbian.

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