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Russland: Der Rubel wird zum Problem für die Wirtschaft des Landes

Aktuell müssen für einen US-Dollar 41,15 Rubel aufgebracht werden, und Experten rechnen damit, dass der Verfall weiter gehen wird, so dass es am Ende 45 Rubel sein werden. Dabei versucht Russlands Zentralbank alles, um den Rubel zu stützen und wendete allein diesen Monat zehn Milliarden Dollar auf.

Insgesamt waren es in diesem Jahr bereits 50 Milliarden Dollar. Das Problem ist, dass auch der Ölpreis stetig weiter fällt, und obgleich Putin stets versprochen hatte, sein Land unabhängiger von Ölexporten zu machen, ist das Land noch immer massiv darauf angewiesen.

Mit jedem Dollar, den der Ölpreis pro Fass an Wert verliert, verliert Russland drei Milliarden Dollar Einnahmen, was allein in den letzten drei Monaten 75 Milliarden Dollar sind. Durch den enormen Aderlass droht die russische Wirtschaft auszubluten, weswegen man mit einem Einlenken Putins rechnet.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Russland, Problem, Rubel
Quelle: n-tv.de

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18.10.2014 13:43 Uhr von ar1234
 
+12 | -11
 
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Das größte Problem, mit dem Russland noch zu kämpfen haben wird, wird der Vertrauensbruch sein, der durch die Anektierung der Krim entstanden ist. Die Russische Propaganda kann es schön reden, wie man will, doch Fakt ist, dass die Russen die Anektierung der Krim und vermutlich auch noch weiterer Teile der Ukraine von vorneherein geplant hatten. Denn die Ukrainische Flotte in der Krim wurde lange vor dem Referendum durch Versenkung russischer Schiffe festgesetzt. Diese Schiffe sind Für Russland aber praktisch wertlos, da es zumeist alte winzige und völlig runtergegammelte Rostpötte waren. Russland selbst verschrottet Jahr für Jahr wesentlich bessere Schiffe. Folglich kann die Eroberung der Schiffe nur der Reduzierung der Verteidigungsfähigkeit der Ukraine gedient haben. Und da dies bereits von vorneherein geplant war und das von vorneherein und bis jetzt noch mit allerhand Ausreden bestritten wird, kann man den Russen einfach nicht mehr trauen.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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18.10.2014 13:46 Uhr von hasennase
 
+7 | -8
 
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der rube ist das geringste problem. der kurs zeigt halt nur das man keine positive wirtschaftsentwicklung mehr erwartet. sie haben die haushalte auf basis von 100 USD fürs öl kalkuliert und jetzt machen sie jeden monat richtig fett miese. gleichzeitig haben sie die inflationsspirale mit über 8% in gang gesetzt. da die chinesen von ihnen einen preisnachlass von 40% erpresst haben werden sie durch den verkauf an china auch kein geld verdienen. es reicht noch nicht mal für den pipelinebau. dafür mussten sie sich auch das geld von den chinesen leihen. zur zeit no future for russia und ganz harte zeiten für die bevölkerung.
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18.10.2014 14:01 Uhr von Chrislah
 
+7 | -12
 
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Ihr wisst schon, dass der russische Haushalt annähern +-0 ist. Das soll einer der westlichen Staaten erstmal schaffen. Das ist ein Fakt. Zur Krim ... Russland ist in dem Fall das einzige Land, welches sich korrekt verhält.
Die westlichen Staaten drücken der rechten Putschregierung Ukraines auch noch Waffen in die Hand. Lächerlich!
Wenn Russland dann Hilfskonvois schicken will um den Leuten das Lebensnotwendigste zu geben, dann wird es von den westlichen Propagandamedien als geheimer Waffentransport veröffentlicht.
Wenn man die Leute in der Krim mal fragt, dann sagen diese, dass immer alles mit rechten Dingen zuging und nix von wegen soldatengestützte Wahlen oder die anderen Lügen die durch unsere Medien verbreitet werden.
Und nur mal noch ne interessante Info: In den Verträgen der FAZ-Angestellten ist es ihnen ganz klar untersagt schlecht über den Westen zu berichten. Das sagt doch wohl schon alles.
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18.10.2014 16:23 Uhr von Perisecor
 
+6 | -5
 
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@ Chrislah

"Ihr wisst schon, dass der russische Haushalt annähern +-0 ist."

Du weißt schon, dass Russland erst vor wenigen Jahren eine Staatspleite erlebt hat und derzeit seine Verbindlichkeiten in Staatsunternehmen auslagert?



"Das soll einer der westlichen Staaten erstmal schaffen."

Du meinst, so wie z.B. Deutschland? Oder die Schweiz? Oder Luxemburg?

Das sind übrigens auch Länder, die nicht nur deshalb Geld einnehmen, weil sie endliche Rohstoffe exportieren.



"Die westlichen Staaten drücken der rechten Putschregierung Ukraines auch noch Waffen in die Hand."

Die Regierung in Kiev ist genauso wenig oder viel rechts wie die Regierung in Moskau.


"Wenn man die Leute in der Krim mal fragt..."

Dumm nur, dass die russische Duma selbst zugegeben hat, dass die Wahl von Russland gefälscht wurde.

Dennoch die Frage: Wen genau hast DU denn auf der Krim befragt?


"In den Verträgen der FAZ-Angestellten ist es ihnen ganz klar untersagt schlecht über den Westen zu berichten."

Seriöser Beweis?
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18.10.2014 23:22 Uhr von turmfalke
 
+2 | -5
 
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Wer hat das enthüllt, wieder westliche Vollpfosten? Polen hatte damals ein viel größeres Problem mit dem Zloty und hat dann einfach einpaar Nullen gestrichen aber den Menschen in diesem Land ging es nicht schlechter. Also wo ist das Peoblem oder ist es nur wieder ein beklopptes "wir sind die Besten und guckt mal der schlechte Russe". Darauf kann man verzichten und Leute die immer noch nicht begriffen haben das die Ukraine nicht annektiert wurde,auf die auch.Es war eine demokratische Abstimmung aber das kennt man ja in der BRiD nicht!
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19.10.2014 01:04 Uhr von AMB
 
+2 | -0
 
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Das mit dem Ölpreis ist nicht nur für Russland ein Problem. Jedoch ist Technischer Fortschritt nicht dadurch auzuhalten, daß man ihn zu verhindern sucht, sonder am ehesten Gewinnt man dabei, wenn man sich den Fortschrit selbst zu nutzen macht.

Bsp. Wenn die Kernfussionen, die jetzt in verschiedenen Teilen der Welt erfolgreich sein sollen dies wirklich sind, dann sollte eben jeder diese sofort umsetzen um Energie zu sparen. Das man vom Ölverkauf abhängig ist, ist sowieso ein Laster, daß nicht besonders angenehm ist. Rohstoffverkäufe sollten immer so erfolgen, daß man sich darüber im Klaren ist, daß der Verkauf unter Preis, überhaupt unerwünscht sein sollte.
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19.10.2014 10:16 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
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@ turmfalke

"Es war eine demokratische Abstimmung..."

Nein. Wahlfälschung, von der Duma zugegeben, keine Wählerlisten, Mehrfachabstimmungen, das alles unter russischer Militärherrschaft etc.
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19.10.2014 10:29 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -1
 
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"Nein. Wahlfälschung, von der Duma zugegeben, keine Wählerlisten, Mehrfachabstimmungen, das alles unter russischer Militärherrschaft etc. "

Das ist das was man uns erzählt weil man mit dem Ergebnis nicht einverstanden ist.
Davon mal abgesehen betreiben wir in unserer lupenreinen Demokratie auch alle 4 Jahre Wahlfälschung indem wir Nichtwählerstimmen auf die Parteien verteilen und somit das Ergebnis verändern.
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19.10.2014 10:43 Uhr von Perisecor
 
+2 | -2
 
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@ CoffeMaker

Das ist das, was man erzählt, weil´s erwiesen ist.


"Davon mal abgesehen betreiben wir in unserer lupenreinen Demokratie auch alle 4 Jahre Wahlfälschung indem wir Nichtwählerstimmen auf die Parteien verteilen und somit das Ergebnis verändern."

Das hat nichts mit Wahlfälschung zu tun. Gewertet werden nur die Stimmen von Leuten, die sich an der Wahl beteiligt haben.
Wer gegen Politik ist oder keine der entsprechenden Parteien wählen möchte, der kann
1) ungültig wählen, was ebenfalls gezählt wird
2) eine Randpartei wählen
3) selbst politisch aktiv werden

Das sind absolute Grundlagen. Hattest du in der Schule kein Fach á la Gemeinschaftskunde oder Politik?
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19.10.2014 14:42 Uhr von Hugh
 
+1 | -1
 
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@ Perisecor:

Vergiss es. Die Demagogen, die ständig von einer "Scheindemokratie" in Deutschland faubulieren, zeigen eigentlich in jedem zweiten Satz, dass sie die Prinzipien der Demokratie ohnehin nie verstanden haben.
Demokratie, das bedeutet bei den Meisten die Frage "Worauf habe ich ein Anrecht?".
Dass Demokratie aber per Definition zunächst eine Pflicht zur Verantwortung bedeutet, wird von diesen Leuten nicht verstanden. Hauptsache, man kann über "die da oben" jammern. Gleichzeitig wird Putin und seine autoritäre Herrschaft vergöttert. Das verstehe wer will.
Am Ende zeigt sich, dass diese Melange in sich widersprüchlicher Vorstellungen zustande kommt, weil ein antiwestliches, antimodernes, antiliberales und nicht zuletzt antidemokratisches Weltbild die Grundlage bildet.

[ nachträglich editiert von Hugh ]

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