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Libration des Saturnmondes Mimas könnte auf unterirdischen Ozean hindeuten

Wissenschaftler der Cornell-Universität in den USA konnten nun anhand von Bildern der Saturnsonde "Cassini" feststellen, dass der innerste aller Saturnmonde offenbar durchs Weltall eiert. Dies berichten die Astronomen um Radwan Tajeddine im Fachblatt "Science".

Die Forscher werteten verschiedene Aufnahmen der Sonde aus und entwickelten daraus ein 3D-Modell, wodurch sich bestimmte Punkte auf dem Mimas genannten Mond berechnen ließen. Daraus erkannten die Wissenschaftler, dass der Mond "eine Libration um seine Polachse vollführt", er also minimal eiert.

Als Ursache kommen für die Wissenschaftler vorerst zwei Erklärungen in Betracht. So könne der nur 400 Kilometer Durchmesser habende große Mond einen eiförmigen Kern haben. Eine andere Erklärung wäre, dass sich in seinem Inneren ein unterirdischer Ozean befindet. Weitere Untersuchungen seien nötig.


WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mond, Ozean, Mimas
Quelle: n-tv.de

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