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USA: Ominöses Raumflugzeug X-37B landet nach zwei Jahren Einsatz im All auf der Erde

Um das Raumflugzeug X-37B der US-Air Force ranken sich zahlreiche Mythen und Spekulationen, auch weil der Zweck stets geheim gehalten wird. Nun landete das insgesamt dritte Flugzeug nach 674 Tagen Dauereinsatz im All, nachdem vorherige Einsätze 200 und 400 Tage dauerten, wieder auf der Erde.

Der Sinn und Zweck des X-37B-Programms ist unbekannt. Dabei gehen die Mutmaßungen von Spionagetätigkeiten bis hin zu modernen Waffensystemen. Manch einer glaubt, dass mit den X-37B-Raumflugzeugen gar das chinesische Raumfahrtprogramm überwacht werden soll.

Die Air Force spricht lediglich von "Experimenten in der Umlaufbahn". Das kleine "Space Shuttle" ist insgesamt drei Meter hoch, neun Meter lang und wird autark betrieben. Die Energieversorgung erfolgt über Lithium-Batterien, welche über Solarpanels geladen werden.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Einsatz, All, Raumflugzeug
Quelle: spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.10.2014 11:55 Uhr von ar1234
 
+13 | -5
 
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Ich schätze mal, die Geheimdienste der USA haben die neueste Spionagekameratechnik ausprobiert und damit ihre Weltkarte bzw. ihr Gegenstück von "Google Earth" aktualisiert.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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18.10.2014 11:57 Uhr von NilsGH
 
+21 | -5
 
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"Experimente" ... klar.

Hab gerade mal ein wengi recherchiert.Das Flugzeug ist unbemannt. Fliegt also ferngesteuert und kommt auf eine Höhe von rd. 900 km. Das ist mehr als die doppelte Bahnhöhe der ISS.

Klar, nun könnte man argumentieren, dass sie Samen oder Pflanzen / Tiere an Bord hat, um die Strahlungsbelastung fpr Raumflüge zu testen. Das ist ja nicht mal so abwegig.

Das Projekt wird aber nicht mehr von der NASA betrieben, sondern von DARPA, einer militärischen Institution, verwaltet. Bei denen steht nicht die "wissenschaftliche" Erkundnung des Weltraums im Vordergrund. Die sind offiziell für Abwehrtechnologie gegen "Feinde" des Landes verantwortlich. Lt. eigener Aussage liegt der Fokus aktuell auf der Terrorismusbekämpfung.

Ich bezweifele deshalb, dass die ihren Militäretat "verbraten", nur um die Strahlenbelastung auf Nüsschen zu erforschen. Das Projekt ist nicht ganz billig.

@ ar1234:
Dafür wäre die Flughöhe von 900 km eher Kontraproduktiv. Gut, vielleicht haben sie die max. Flughöhe nicht ausgereizt. Aber dafür brauchen die kein Fluggerät. Das machen ihre Satelliten schon ganz zweckmäßig.

Was könnten die denn sonst noch so treiben? Bauen sie vielleicht einen bewaffneten Satelliten im All? Klar, das hört sich utopisch an, aber irgendwie erscheint es mir in Ermangelung alternativer militärischer Ideen nicht unwahrscheinlich.

[ nachträglich editiert von NilsGH ]
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18.10.2014 13:24 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+6 | -1
 
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Das ist ein zugbringerschiff für die USS Deadalus
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19.10.2014 01:01 Uhr von svizzy
 
+3 | -4
 
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egal was es ist, es ist auf jeden fall nicht legal. es ist in der amerikanischen verfassung verankert, das die regierung keine geheimnisse vor dem volk haben kann. alleine das machte es schon illegal. klar gibt es diese neuen gesetze für nationale sicherheit usw, nur die stehen im kontrast zum grundgesetz. also ungültig!
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19.10.2014 12:26 Uhr von mr.science
 
+2 | -0
 
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@NildGH

"Dafür wäre die Flughöhe von 900 km eher Kontraproduktiv. Gut, vielleicht haben sie die max. Flughöhe nicht ausgereizt. Aber dafür brauchen die kein Fluggerät. Das machen ihre Satelliten schon ganz zweckmäßig."

Hochauslösende Spionagesatelliten umkreisen die Erde in viel niedrigeren Umlaufbahnen, als 900km, weil solche Entfernungen für die Auflösung kontraproduktiv wären. ;-)

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