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Päpstlicher Astronom spricht über Weltall, die Bibel und außerirdisches Leben

Wissenschaft und Religion scheinen sich regelmäßig in den Haaren zu kriegen, aber der päpstliche Astronom Pater Guy Consolmagno sagt, dass es überhaupt keinen Grund für Streitigkeiten geben würde.

So spricht er von "schlechter Theologie", wenn man an der biblischen Lesart, die Erde wäre jung, festhalten würde, obwohl die Wissenschaft längst das Gegenteil bewiesen habe. Dies weiterhin zu verbreiten käme fast der Blasphemie gleich, so der Pater.

Der Pater behauptet auch, dass die Entdeckung von außerirdischem Leben durchaus mit der modernen Theologie zu vereinbaren wäre. Die Idee, dass Menschen der Mittelpunkt des Universums wären, stammt ausschließlich von Voltaire, so der Pater, dass wäre kein christlicher Gedanke.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Leben, Weltall, Bibel, Astronom
Quelle: smh.com.au

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.10.2014 20:47 Uhr von hellboy13
 
+1 | -7
 
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?????????????????????????????????????????????
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17.10.2014 22:47 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+2 | -2
 
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Jo, stimme dem Pater voll zu. Zen-Buddhismus und Mathematik lassen sich ja auch prima vereinen.
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18.10.2014 11:19 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -3
 
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"So spricht er von "schlechter Theologie", wenn man an der biblischen Lesart, die Erde wäre jung, festhalten würde, obwohl die Wissenschaft längst das Gegenteil bewiesen habe. Dies weiterhin zu verbreiten käme fast der Blasphemie gleich, so der Pater. "

Aus meiner Sicht ein schlechtes Beispiel für "schlechte Theologie", da gibt es glaub ich bessere.

Zeit und Größe sind relativ. Wenn man die Entstehung der Erde (samt Universum) aus der Sicht der Wissenschaft (milliarden Jahre bis zur Entstehung) mit der Sicht Gottes (7 Tage bis zur Vollendung) unter Betracht der uns bekannten physikalischen Gesetze kreuzt entsteht ein anderes Szenario.

Um die Erde samt Universum zu erschaffen muss Gott sich außerhalb des Universums befunden haben. Natürlich geht es in der Schöpfungsgeschichte nur um die Erde und der Sonne (Licht), aber wer sagt uns das die Schöpfung des Universums nicht ein Nebenprodukt (quasi ein Abfallprodukt) der Schöpfung der Erde war? Kann man nicht beweisen aber egal, ist ja nicht der Hauptgedanke.

Hauptgedanke ist unser Universum das sich rasendschnell ausbreitet (also Masse/Gravitation und ständige Bewegung) und die Position Gottes (außerhalb des Universums wo Masse/Gravitation und Bewegung unbekannt sind).

Wenn wir uns nun die Relativitätstheorie speziell die Zeitdilatation zur Hilfe nehmen und davon ausgehen das bei uns viel Masse/Gravitation und Bewegung vorhanden während an der Position Gottes wenig oder garkeine Masse und Bewegung vorhanden sind, könnte man zu dem Schluss kommen das bei uns die Zeit langsamer vergeht als bei Gott.
Ein Wimpernschlag bei Gott könten 100 Jahre und 1 Tag bei Gott könnten x Milliarden Jahre sein.

Da die Schöpfungsgeschichte ja irgendwo her kommen musste und die Menschen noch nicht existierten muss man annehmen das Gott (wie auch immer er es anstellte) die Schöpfungsgeschichte aus seiner Sicht (aus seiner Sicht sind halt erst 7 Tage vergangen bis zur Vollendung) an den ersten Menschen weitergegeben hat (sonst hätten sie es nicht gewusst) und da man davon ausgehen kann das die ersten Menschen noch keine Bücher geschrieben haben wurde die Schöpfungsgeschichte von Generation zu Generation mündlich weitergegeben. Bei mündlicher Weitergabe läßt sich nicht vermeiden das Dinge vergessen oder Inhalt verändert oder zugesponnen wird so das die Schöpfungsgeschichte vielleicht nicht mehr 100% mit der Urversion übereinstimmt. Vielleicht sind die Märchen (deren Herkunft und Zeit unbekannt sind) über Drachen (Dinosaurier) die seit Urzeiten mündlich erzählt werden ein Überbleibsel der Schöpfungsgeschichte, wer weiß das schon.

Gut soweit die Theorie. Ich bin weder Gläubiger, noch Physikexperte noch Bibelfest von daher möge man mir eventuelle Denkfehler verzeihen.
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18.10.2014 11:55 Uhr von Montrey
 
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Ja es gibt sicher Hypothesen und später dann Theorien die von Wissenschaftlern aufgestellt wurden.. Und dann von der Religion/Theologie widerlegt wurden. Mir fällt da spontan ein...... Mhh ja... ähhhm.... puhhh... jaaa öhhh... naja doch keine.
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18.10.2014 12:06 Uhr von Marco Werner
 
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Das muss ´ne schreckliche Zwickmühle sein, einen Job zu haben,dessen Ergebnisse weit von dem abweichen,was der eigene Arbeitgeber gerne als "Wunschergebnis" präsentiert bekommen würde. Denn auch er als Pater unterliegt quasi der "Hausordung" des Vatikans, den 10. Geboten. Und wie heißt es da im 8.Gebot so schön: "Du sollst kein falsch Zeugnis ablegen."


[ nachträglich editiert von Marco Werner ]
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19.10.2014 12:38 Uhr von emporda
 
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Galileo Galilei (1564–1642 n.C.) schlägt das Vatikan Angebot zum Heliozentrismus aus, nach 20 Jahren zwingt man ihn zum Widerruf. Papst Ratzinger bewertet das Verhalten des Vatikans als “vernünftig und sachlich begründet“, die Universität in Rom lädt den Vatikan Popanz sofort vom Galileo Galilei Jubiläum aus. Martin Luther schreibt über Nikolaus Kopernikus „Dieser Dummkopf möchte die gesamte Kunst der Astronomie verdrehen“. Die RKK Zensur verbietet die Texte von Nikolaus Kopernikus (1473-1543 n.C.). Paranoide RKK Gelehrte wie Nikolaus von Oresme (1330-1382 n.C.), Nicolaus Cusanus (1401-1464 n.C.) usw. verkünden die Menschen werden durch die Erdrotation in den Himmel geschleudert oder fallen von der unteren Kugelhälfte runter, die Erde ist eine flache Scheibe. Der Kartograph Gerhard Mercator (1513-1594 n.C.) wird für seine Erdkugel eingekerkert. Gottfried Wilhelm Leibnitz (1646-1716 n.C.) klassifiziert Isaac Newton (1642-1726 n.C.) Theorie der Schwerkraft als "baren Unsinn".

Das biblische Weltbild widerlegen Gelehrte wie Nikolaus Kopernikus, Johannes Keppler (1671-1639 n.C.), Giordano Bruno (1548-1600 n.C.) sowie Entdecker wie Christoph Columbus, Ferdinand Magellan (1480-1521 n.C.), Francis Drake (1540-1596 n.C.) usw. Frühe Gelehrte spezifizieren das Erdalter auf 2 Milliarden Jahre wie Loys le Roy (1594 n.C.), Nathaniel Carpenter (1625 n.C.), Simon Stevin (1634 n.C.), Rene Descartes (1637 n.C.), Nichola Steno (1669 n.C.), Thomas Burnet (1681 n.C.), John Ray (1691 n.C.), Baron Leibnitz (1693 n.C.).

Biblisches Wissen ist Idiotie wie einst 200 v.C.: Menschen sprechen bei der Geburt die gleiche Sprache; Vögel und Insekten haben 4 Füße; Hasen sind Wiederkäuer; Fledermäuse sind Vögel; manche Vögel haben 4 Füße; Wale sind Fische; Schlangen fressen Erde; Kamele haben keine gespaltenen Hufe; Hiob pflügt mit einem Einhorn; farbig gestreifte Stäbe in der Tränke sichern gemischt farbige Tiere; in Yahwes Mathematik ist Pi=3,0; Jesus wir durch Ohrensex gezeugt; die Erde als Zentrum des Universums umkreist die Sonne, die Erde steht auf Gottes Befehl still; Wasser überm Firmament ist der Regen; Engel halten die Winde an den 4 Ecken der Erdenscheibe; der Mond und die Planeten scheinen ohne eigene Lichtquelle so hell wie die Sonne; das Licht der Galaxien in 13,8 Milliarden Lichtjahren Entfernung erreicht die Erde am ersten Schöpfungstag; Licht und Schatten, Abend und Morgen existieren ganz ohne Sonne; Gott trennt Licht und Dunkelheit als Gegensatz wie auch Gut und Böse - physikalisch sind sie identisch nur mit anderer Photonenzahl. Astronomen fotografieren einen für Menschen dunklen Fleck am Himmel mit 11 Tagen Belichtung, sie finden Mill. Galaxien mit Milliarden Sternen.
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19.10.2014 16:51 Uhr von emporda
 
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