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Kickstarter: Router mit vorinstalliertem "Tor" heiß begehrt

Bei "Anonabox" handelt es sich um einen Router, auf welchem die Anonymisierungssoftware "Tor" bereits vorinstalliert ist, was unbedarften Anwendern die Installation des selbigen abnehmen soll. Ursprünglich hatte der Entwickler 7.500 US-Dollar als Ziel der Kampagne avisiert.

Mittlerweile hat er allerdings binnen weniger Tage über 600.000 Dollar an Spendenzusagen erhalten. Dabei sollen über den Router sämtliche Daten, welche ins Internet gehen über Tor abgewickelt werden. Die Software selbst basiert auf OpenWRT, und als Verschlüsselung dienen bisher WEP und maximal WPA.

Doch das Projekt erntet auch Kritik, denn die Platine wurde nicht vom Entwickler hergestellt, wie zunächst behauptet. Experten kritisieren zudem diverse Sicherheitsmaßnahmen an der Firmware. Dennoch scheint das Interesse ungetrübt, und der Entwickler verspricht Verbesserungen bis zum Start.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Tor, heiß, Router, Kickstarter
Quelle: golem.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.10.2014 19:40 Uhr von hostmaster
 
+6 | -0
 
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@Kritikglobalisierer

"Jetzt heißt es dagegen, daß die Anbieter Kunden hinweisen müssen, wenn „das integrierte Zugangsgerät vom Kunden nicht ausgetauscht werden darf“. Ein Schlupfloch für Provider wie Telefonica, Vodafone und Unitymedia, die dadurch am Routerzwang festhalten können."

Es gibt also offenbar Anbieter ohne Routerzwang.
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17.10.2014 20:05 Uhr von keineahnung13
 
+2 | -0
 
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Verwechelt bitte nicht Router mit den Routern vom DSL Anbieter. Die vom Anbieter haben ein Modem noch drin. Weil sonst ist ein Router ohne Modem und kann eh nur hinter dem DSL Modem/bzw hinter dem Router mit Modem angehangen werden. Also ist das Ding sowieso eine 2 Kiste. Da braucht man sich wegen dem Zwang in dem Fall gar nicht aufregen. Was jetzt nicht bedeutet das ichs Gut finde. Bei der Telekom kann man aber wenigstens einen anderen Router dran hängen wenn man will, da man da Zugangsdaten hat. Bei Vodafone wäre das damals nicht gegangen. Naja habe aber trozdem den Router von der Telekom zum mieten. Hatte bisher eh nicht das Geld mir eine ordentliche Fritzbox zu kaufen und auch nicht die Zeit bisher überhaupt was zu machen das ich die bräuchte. Für die meisten reicht ja das Kassengestell eh aus
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17.10.2014 20:07 Uhr von ms1889
 
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nuja tor in ein linux (router firmware ist ja meist linux) ein zu bauen ist nicht schwer...

kann jeder selber machen wenn er sich die arbeit macht und openwrt verändert.


für mich ist dat geldschneiderei...nix neues.
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17.10.2014 21:25 Uhr von Floppy77
 
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Braucht kein Mensch.
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17.10.2014 22:54 Uhr von wombie
 
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Das ist hoechstens fuer Leute interessant die eh keine Ahnung von Tor haben und denen es daher auch nix bringt. Da wird eine Sicherheit vorgegaukelt die Tor einfach nicht leisten kann.

Tor ist schon prima, aber _jeden_ Traffic ueber Tor leiten ist einfach nur bloed.
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18.10.2014 05:44 Uhr von Knutscher
 
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Schönes Spielzeug für DAUs ;)
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18.10.2014 09:17 Uhr von ROBKAYE
 
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Zitat Heise.de: "Ob ein Router, der ohne weitere Vorkehrungen den gesamten Netzwerkverkehr durch Tor leitet, für normale Anwender eine gute Idee ist, ist ohnehin mehr als fragwürdig. Denn damit leitet man unter Umständen auch unverschlüsselte Daten durch das Anonymisierungs-Netz, was sich fatal erweisen könnte. Denn viele der Tor-Exit-Knoten werden von Geheimdiensten und anderen neugierigen Zeitgenossen betrieben, die genau solche Informationen herausfiltern und für ihre dubiosen Zwecke missbrauchen."
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24.10.2014 16:08 Uhr von Cyphox2
 
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und der durchschnittsidiot beschwert sich dann bei seinem isp, dass die internetverbindung viel zu langsam ist.

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