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Wohnungseigentümer müssen Sanierungen mittragen, selbst wenn sie kein Geld haben

Sollten in einem Mehrfamilienhaus Sanierungen anstehen, dann müssen sich nach einem Urteil des Bundesgerichtshof (BHG) vom Freitag alle Eigentümer an den Kosten beteiligen. Das gilt auch dann, wenn sie gar nicht genug Geld haben, um sich an den Renovierungen zu beteiligen.

Das Urteil erfolgte, nachdem eine Frau geklagt hatte, deren Kellerwohnung sanierungsbedürftig war, und sich die anderen Wohnungseigentümer im Haus nicht an den Kosten beteiligen wollten. Zuvor hatte das Landgericht Koblenz die Klage noch abgewiesen, weil die Kosten zu hoch waren.

Demnach hätten die Kosten den Finanzrahmen der Eigentümer überschritten, zumal sie nichts von der Renovierung hätten. Das BGH sah dies anders, und erklärte, dass "wichtige Sanierungen durch alle getragen werden müssten".


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geld, Urteil, Immobilie, Sanierung, Renovierung
Quelle: faz.net

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