17.10.14 13:16 Uhr
 265
 

Überzogene Steuern für Kampfhunde sind nicht zulässig

Der Besitzer eines Kampfhundes aus einer Gemeinde in Bayern hatte geklagt, weil er für seinen Begleiter 2000 Euro jährlich an Hundesteuer entrichten sollte. Damit überschritt die fällige Summe die sonst übliche Hundesteuer von 75 Euro um das 26-fache.

In erster Instanz hatte das Verwaltungsgericht München die Klage des Hundehalters noch abgewiesen. Doch der Bayerische Verwaltungsgerichtshof und in der Folge das Bundesverwaltungsgericht gaben der Beschwerde letztendlich statt.

Zwar ist es Gemeinden erlaubt, eine höhere Steuer für Kampfhunde zu erheben, auch um eine lenkende Wirkung zu erzielen, also um die Zahl dieser Hunde zu reduzieren, aber es darf dabei keine "erdrosselnde Wirkung" entstehen, die einem faktischen Verbot gleichkäme.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Hund, Hundesteuer
Quelle: n-tv.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Verfassungsgericht: Muslima muss an Schwimmunterricht teilnehmen
Österreich: Frau klagt erfolgreich 21.000 Euro Spam-Gewinn ein
Augustdorf: Mann reißt Prostituierten fast die Zunge heraus

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
17.10.2014 13:20 Uhr von Johnny Cache
 
+7 | -3
 
ANZEIGEN
Gut geklagt. Wenn solche Maßnahmen nicht funktionieren gibt es vielleicht tatsächlich mal ein Verbot von solchen Tieren. Aber dann heulen wenn es noch schlechter für einen ausgeht.
Kommentar ansehen
17.10.2014 13:31 Uhr von KissArmy666
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Deutschlandweit ein einheitlicher Satz. Und fertig. Wieso soll ich für nen großen Hund mehr zahlen wie für nen kleinen? Die Hundesteuer wurde doch sowieso nur eingeführt um weiter abzukassieren. Gibt doch auch sehr viele Katzen, wieso wird für diese Tiere keine Steuer fällig? Schäuble wenn Du hier mitliest.. *zwinker*

in Bayern zahl ich für Hunderasse X z.B. 150€
in NRW für die selbe nur 90€.. Unverständlich.

[ nachträglich editiert von KissArmy666 ]
Kommentar ansehen
17.10.2014 13:39 Uhr von Knutscher
 
+3 | -10
 
ANZEIGEN
Ein Fehlurteil. Diese Hunde sind als Waffe anzusehen und haben somit nichts in den Händen privater Personen zu suchen.
Kommentar ansehen
17.10.2014 14:12 Uhr von Nashkarul
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
Kein Hundekampf, kein Kampfhund.

Man hätte damals früher und gezielter reagieren sollen und nicht blindlings eine Auswahl an Rassen auf eine Liste setzen sollen (bei denen es allesamt weniger Beisunfälle als etwa bei Schäferhunden gibt) sondern dafür sorgen sollen, dass nur Menschen die auch die geistige Eignung zur Hundehaltung haben auch überhaupt einen Hund besitzen dürfen.

Diese "Kampf"hundesteuer ist jedenfalls für manche Gemeinden ne Lizenz zum Geld-Drucken. Kein Mehraufwand, ein Vielfaches an Einnahmen. Aber hauptsache immer schön Panik machen :/
Kommentar ansehen
17.10.2014 14:33 Uhr von GulfWars
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Kampfhund
Killerspiel
Schießtotfilm

Leider sind viele dieser Rassen durch idiotische Halter in Veruf geraten, man kann jede Hunderasse auf angriff und Verteidigung abrichten nur haben eben Pit Bull, Bullterrier Stafford Terrier usw. einen sehr starken Biss, was die Sache effektiver macht. Genauso ungern möchte ich von Schäferhund, Dogge, Rottweiler, Dobberman oder Goldenredriver gebissen werden.
Die kleinen Wadenbeißer kann man ja einfach wegtreten, die sind keine Gefahr.
Kommentar ansehen
18.10.2014 21:33 Uhr von dragon08
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Kampfhund , Schei... Ausdruck !

Ein Hund wird dann zum "Kampf..." wenn Er vom Menschen dazu gemacht wird !

Nein ich habe keinen Hund , aber so was kotz.. Mich an !
Kommentar ansehen
21.10.2014 09:20 Uhr von doenaerbaer
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Ein Hund wird dazu erzogen. Und meistens sind es dann hirnlose Idioten und Möchtegerns die siese Hunde dazu erziehen.

Refresh |<-- <-   1-7/7   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

München: Zu dickes Eichhörnchen ist in Gully stecken geblieben
Verfassungsgericht: Muslima muss an Schwimmunterricht teilnehmen
"Safe Shorts" sollen Frauen vor einer Vergewaltigung schützen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?