17.10.14 13:09 Uhr
 535
 

Google: Kritische Berichte seit "Recht auf Vergessen" nicht zu finden

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte im Mai das "Recht auf Vergessen" im Internet propagiert und die Suchmaschine Google aufgefordert, beanstandete Links zu löschen.

Was nun jedoch nicht mehr auffindbar ist, sind kritische Berichte über diverse Themen. Hier kollidiert das Recht auf Information mit dem Recht auf Privatsphäre.

Betroffen ist auch die österreichische Seite "standard.at", denn Artikel über rechte Umtriebe in Österreich wurden offenbar gelöscht. Google nennt keine Gründe dafür. Auch Berichte über Scientology von deutschen Medien sind nicht mehr auffindbar.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Google, Recht, EuGH, Vergessen
Quelle: derstandard.at

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Apple gewinnt Markenrechtsstreit: Tech-Firma darf keine Birne im Logo haben
Vodafone startet neuen LTE-Tarif mit 50 GB Datenvolumen
EuGH-Urteil: Streaming von Serien und Filmen auf dubiosen Seiten illegal

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
17.10.2014 13:19 Uhr von TinFoilHead
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
So ist das mit der Zensur!
Kommentar ansehen
17.10.2014 13:25 Uhr von Headhunterxxxl
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Na ja .....Einer wird das so schnell nicht vergessen ....ich sage mal nur NSA :-)))
Kommentar ansehen
17.10.2014 13:29 Uhr von Patreo
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Hatte Orwell am Ende doch recht?
Ein wichtiger Initiator für diese Bewegung war ausgerechnet ein Spanier, der auf sein Recht pochte, dass niemand erfahren sollte er habe Ende der 90er Schulden wegen Immobilien gehabt.
Dadurch ist Mario Costeja González bizarrerweise erst berühmt geworden.
Das ist ein Artikel über ihn:
http://www.welt.de/...

Und das ist ein Foto von Gonzales:
http://static.guim.co.uk/...

Die einzige Sache, die er alle hat ,,vergessen" lassen wollen, ist die einzige, die ich über ihn weiß.


https://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von Patreo ]
Kommentar ansehen
17.10.2014 14:07 Uhr von Rechtschreiber
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Und jetzt gegen das Recht auf Vergessen klagen, weil diese Berichte nicht mehr auffindbar sind, und damit das Recht auf freie Meinungsäußerung eingeschränkt wird.
Kommentar ansehen
17.10.2014 17:10 Uhr von Brain.exe
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Der Witz an der Sache ist ja das die betrefenden Artikel nicht gelöscht sind, sie sind nur nicht mehr über Google auffindbar. Gelöscht ist da garnichts. Das der EuGH Google zwingt diese Einträge zu Löschen ist einfach der falsche Weg. Über Google.com sind die Artikel übrigens weiterhin zu erreichen.

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

München: Schützenverein und "bewaffneter Arm" von Pegida soll verboten werden
Fußball: FC Bayern schließt mit Leihspieler Kingsley Coman Vertrag bis 2020
Telekom: US-Chef erhielt gigantisches 45 Millionen Dollar Jahresgehalt


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?