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Google: Kritische Berichte seit "Recht auf Vergessen" nicht zu finden

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte im Mai das "Recht auf Vergessen" im Internet propagiert und die Suchmaschine Google aufgefordert, beanstandete Links zu löschen.

Was nun jedoch nicht mehr auffindbar ist, sind kritische Berichte über diverse Themen. Hier kollidiert das Recht auf Information mit dem Recht auf Privatsphäre.

Betroffen ist auch die österreichische Seite "standard.at", denn Artikel über rechte Umtriebe in Österreich wurden offenbar gelöscht. Google nennt keine Gründe dafür. Auch Berichte über Scientology von deutschen Medien sind nicht mehr auffindbar.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Google, Recht, EuGH, Vergessen
Quelle: derstandard.at

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.10.2014 13:19 Uhr von TinFoilHead
 
+6 | -0
 
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So ist das mit der Zensur!
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17.10.2014 13:25 Uhr von Headhunterxxxl
 
+3 | -0
 
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Na ja .....Einer wird das so schnell nicht vergessen ....ich sage mal nur NSA :-)))
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17.10.2014 13:29 Uhr von Patreo
 
+3 | -0
 
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Hatte Orwell am Ende doch recht?
Ein wichtiger Initiator für diese Bewegung war ausgerechnet ein Spanier, der auf sein Recht pochte, dass niemand erfahren sollte er habe Ende der 90er Schulden wegen Immobilien gehabt.
Dadurch ist Mario Costeja González bizarrerweise erst berühmt geworden.
Das ist ein Artikel über ihn:
http://www.welt.de/...

Und das ist ein Foto von Gonzales:
http://static.guim.co.uk/...

Die einzige Sache, die er alle hat ,,vergessen" lassen wollen, ist die einzige, die ich über ihn weiß.


https://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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17.10.2014 14:07 Uhr von Rechtschreiber
 
+2 | -0
 
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Und jetzt gegen das Recht auf Vergessen klagen, weil diese Berichte nicht mehr auffindbar sind, und damit das Recht auf freie Meinungsäußerung eingeschränkt wird.
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17.10.2014 17:10 Uhr von Brain.exe
 
+1 | -0
 
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Der Witz an der Sache ist ja das die betrefenden Artikel nicht gelöscht sind, sie sind nur nicht mehr über Google auffindbar. Gelöscht ist da garnichts. Das der EuGH Google zwingt diese Einträge zu Löschen ist einfach der falsche Weg. Über Google.com sind die Artikel übrigens weiterhin zu erreichen.

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