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Deutsche Ermittlungsbehörden tun sich beim Überwachen schwer

Die Kleine Anfrage zweier Politiker der Partei "Die Linke" an die Bundesregierung offenbart offensichtliche Probleme der deutschen Ermittlungsbehörden bei der Überwachung von Zielen. In einer Aufstellung, welche über zwei Jahre seit Januar 2012 beim BKA geführt wurde, werden Widrigkeiten sichtbar.

Demnach konnten die Beamten des Bundeskriminalamtes 97 Prozent aller verfolgten Chats nicht mitlesen, weil diese verschlüsselt waren, was zu "Ermittlungsdefiziten" geführt habe. Ebenso würde die Auswertung von Beweisen schwierig, weil etwa Festplatten mit Passwörtern und PINs gesichert wären.

An anderer Front läuft es dagegen besser. So lassen sich mithilfe stiller SMS, die der Empfänger nicht sehen kann, Standorte, vor allem in Städten, bis auf wenige Meter genau bestimmen. Auch können durch Unterstützung von Europol Standorte von Farbkopierern ermittelt werden.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundesregierung, Behörde, Überwachung
Quelle: sueddeutsche.de

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