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Software AG sieht keine Zukunft für Standardsoftware

Manager der Software AG äußerten sich auf der Innovation World in New Orleans zur Zukunft von Standardsoftware. So führe der Einsatz von Standardsoftware zu einer Standardisierung des Unternehmens - genau dem Gegenteil dessen, was heute Unternehmen wünschen. Sie passt nicht mehr in die heutige Zeit.

Die großen ERP-Systeme wie SAP oder Oracle wurden nicht für die heute wichtigen, schnellen und individuellen Anpassungen von Schnittstellen geschaffen. Auch Konzepte wie SaaS sind letztendlich "nichts anderes als Standardsoftware, die jetzt aus der Cloud kommt".

Die Software AG sieht die Zukunft in einer Integration von On-Premise- und Cloud-Anwendungen. Der Cloud- und Mobilbereich sollen verstärkt in den Fokus rücken. Lokale Anwendungen würden eher schwinden und der Desktop in Zukunft vollständig überflüssig werden.


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WebReporter: Maverick Zero
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Zukunft, Software, AG, Innovation Word New Orleans
Quelle: heise.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.10.2014 12:11 Uhr von ar1234
 
+9 | -1
 
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Standardsoftware hat einen Vorteil. Man braucht nicht bei jedem Wechsel des Betriebes alles zu vergessen und neu zu lernen.

Ich hatte schon so einige Male das Vergnügen mit Individualsoftware, die man dann jedes Mal aufs Neue lernen und lehren muss und in den Bewerbungen nicht mal namentlich zu erwähnen braucht, weil doch jeder was anderes benutzt.
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17.10.2014 12:56 Uhr von jpanse
 
+4 | -0
 
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Hey, wir haben ein Individual ERP in der Firma das sich einem die Fussnägel aufrollen...nur schon die Clientverwaltung ist ein Graus. Es ist notwenig jeden Client manuell zu konfigurieren.

Das ist grober shice!
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17.10.2014 13:12 Uhr von HackFleisch
 
+8 | -0
 
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Software AG, hat keine Ahnung. Nur mit der fehlenden Flexibilät hat sie recht. Nicht zu vergessen wie teuer diese ERP-Systeme und Support sind.
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17.10.2014 13:28 Uhr von 4ZN
 
+4 | -0
 
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Standardsoftware ist oft der richtige Weg. Wichtig ist, aber dass Standardsoftware modular aufgebaut ist und individuell erweitert werden kann.

Reine Individualsoftware hat doch das Problem, dass sie wahrscheinlich unzählige male genau gleich von verschiedenen Teams entwickelt wird. Das ist im Grunde verschwendete Zeit.

Hinsichtlich Cloud-Andwendungen muss man immer etwas skeptisch bleiben. Der klare Nachteil ist, dass ein Ausfall der Cloud verherende Auswirkungen hat. Hybrid-Lösungen sind da sicher die bessere Alternative.
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17.10.2014 15:23 Uhr von bigpapa
 
+4 | -0
 
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Warum das Rad 2 x Erfinden. ?

Die Leute da haben keine Ahnung.

Eine Datenbank ist eine Datenbank. Faktura /Mahnwesen und so sind Standartsachen. Und die meisten Operationen die eine ERP durchführt sind Standard und sogar sehr oft vom Gesetz vorgeschrieben.

SAP und Co. liefern dazu dann meist ein angepassten Skins mit Eingabeprüfungen und eine individuelle Anpassung.

Individuelle Software ist prima, aber sie muss im Endeffekt IMMER eine Schnittstelle zu so einer Norm-Software haben.

Ich entwickele selbst grade eine neue Angebotssoftware für eine Firma. Die wird hinterher an die Kunden verschenkt, und damit können die Kunden dann ihre Angebote vor Ort im Büro(chen) oder mit den Laptop beim Kunden ausarbeiten,

Permanente Onlineverbindung ist NICHT möglich. Sobald der Nutzer sein Kunden das Angebot gemacht hat, wird es markiert, und wenn der Anbieter dann an eine Stelle mit schnellen Internet ist, wird das Prg. synchronisiert und die Daten in die ERP meines Auftragsgebers eingespeist.

Wieso glauben eigentlich alle, das es eine megaschnelle Internetverbindung in Deutschland gibt. ??? Fakt ist, das man mit Mühe fast überall Internet kommt. Fakt ist auch, das ich bei vielen Leute war, wo auf mein Handy statt das freundliche G3 mich ein mickriges E angrinst.

Und wer mit den E dann ein Online-Angebot machen will. Viel Glück. Ich kotze schon bei den Headern meiner Emails.

Vielen Unternehmen stehen die Haare zu Berge wenn sie an Clouds denken. Es stellt sich nämlich eine wichtige Frage. Traue ich den Anbieter. ??

Also ich glaube, die Typen rollen die Werbetrommel mit den Ziel einen Markt zu schaffen.

Gruß

BIGPAPA
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17.10.2014 15:46 Uhr von TK-CEM
 
+3 | -0
 
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@ Bigpapa:
Gut gebrüllt Löwe. Wer sich auf Cloud-Apps verlässt, ist zumeist verlassen. Nicht wie diese nicht funktionieren, sondern weil die I-Net-Anbindung in D viel zu unzuverlässig ist. Zudem ist das eine Frage der Datensicherheit. Woher will ich wissen, dass mit meinen Daten in der "Cloud" kein Missbrauch betrieben oder gestohlen wird? Garantieren kann das nämlich absolut niemand.

AG Software will nicht nur einen neuen Mark erschließen, sondern vermutlich als Handlanger von NSA und Konsorten noch mehr über die User ausspionieren und die erlangten Kenntnisse dann kommerziell weiterverwenden.

Viele meiner Rechner und die meisten meiner Server sind permanent (physikalisch) offline vom I-Net - und sie laufen absolut perfekt, zuverlässig und vor allem sicher vor Datenklau. Für Updates habe ich spezielle Maschinen, die vom Intranet abgekoppelt sind. Die Daten werden über eine Hardware-Firewall, SAN und einem internen Proxy mit 1024 Bit-Verschlüsselung im Intranet zur Verfügung gestellt. Bis heute hat noch niemand mein Netz geknackt - nicht mal ich selbst. Und darauf bin ich echt stolz.

So what - it´s my project only.
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17.10.2014 16:19 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -0
 
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Jetzt wissen wir, dass in Zukunft Siemens und Daimler Benz ihre Buchhaltung am Handy in der Cloud machen.
Bei uns im Studio ist ein 1000er LAN für 50 Tonspuren nicht ausreichend - aber auch wir werden uns daran gewöhnen müssen, unser Mischpult auf das Smartphone auszulagern. Vielleicht klappt das ja eines Tages, wenn Apple 50 Anschlüsse für Mikrofone in ein iPhone integriert.
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17.10.2014 17:23 Uhr von Frankone
 
+4 | -0
 
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Ich sehe eine sterbende Cloud, weil dort jeder klaut.

Meine Daten gehören NUR auf meinem PC, Basta!

Und die Unternehmen, die unser Systemhaus betreut dankens uns !!!!

Die Klaut hat nur Zukunft für Sachen, die man verstecken will, wie zum Beispiel gecloude Software...
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17.10.2014 20:17 Uhr von ms1889
 
+1 | -0
 
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ich benutze kein cloud..aus prenzip...da man den cloud betreibern nicht trauen kann, bzw darf. da alle irgendwie mit datenhandel im zusammenhang stehen (google, sap, oracle, microsoft usw). auch werbung im internet ist heutzutage datenhandel.
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18.10.2014 02:54 Uhr von Cassiopeia711
 
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ich seh das anders

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