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Universitäten fordern Wiedereinführung von Studiengebühren

Mit Niedersachsen wird mit Ende des aktuellen Wintersemesters das letzte Bundesland die Studiengebühren wieder abschaffen. Kritiker, wie der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Horst Hippler, sprechen allerdings von einer unzureichenden Ausstattung der Universitäten.

Daher könnten Studiengebühren staatliche Finanzierung sinnvoll ergänzen. Ähnlich sieht es die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), welche eine Beteiligung der Studenten an den Kosten fordert, allerdings auch Stipendien für ärmere angehende Akademiker.

Vor allem weil Akademiker heute merklich mehr verdienen als Nicht-Akademiker, sei es geboten Studenten zu beteiligen. Stefan Winter, Bochumer Ökonomie-Professor, fordert indes ein ganz anderes Modell. Demnach sollen Studenten nach ihrem Studium ein Teil ihres Gehaltes abgeben, da sie gut verdienen.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Studiengebühren, Wiedereinführung, Niedersachen, Horst Hippler, Gehaltsabgabe
Quelle: n-tv.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.10.2014 09:55 Uhr von Partysan
 
+6 | -15
 
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Finde ich gut, wer profitiert hat, kann auch einen marginalen Teil zurück geben.
Kann natürlich wegfallen wenn das Steuersystem nicht mehr faule Leute unterstützt, die morgens ausschlafen und Geld dafür bekommen.
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17.10.2014 09:58 Uhr von Jaecko
 
+29 | -2
 
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"Demnach sollen Studenten nach ihrem Studium ein Teil ihres Gehaltes abgeben"

Sowas gibts schon, liegt bei mir bei ca. 44% und heisst "Steuern".
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17.10.2014 10:00 Uhr von Romendacil
 
+7 | -3
 
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Wie bei Steuern sollte auch hier die Lösung nicht ständig Erhöhung lauten, stattdessen sollte man Verschwendungen zumindest zurückschrauben.
Außerdem könnte man gerade Anfängerveranstaltungen erheblich verkleinern, wenn man nicht jeden Analphabeten Wirtschaft studieren ließe - da die "allgemeine Hochschulreife" verschenkt wird, sollte es in überlaufenen Studiengängen Aufnahmeprüfungen geben.
Auf die Weise würde sicherlich auch beim BAFöG eine Menge eingespart, das Geld könnte man dann ja den Universitäten zukommen lassen.
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17.10.2014 10:02 Uhr von VT87
 
+13 | -4
 
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Ja genau, weil die Politiker die Steuergelder an allen Enden verschwenden, sollen die Studenten die Unis finanzieren...

Als Student darf man schon 50 % des BaFöGs zurückzahlen, Ggf. noch einen Studienkredit, damit man über die Runden kommt. Andere Leute bekommen das Geld einfach so in den Hintern geschoben. Vieleicht sollten die mal die Politiker-Pensionen kürzen/abschaffen, dann ist auch wieder mehr Geld für wichtige Sachen da.
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17.10.2014 10:06 Uhr von Shalanor
 
+6 | -15
 
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Jede Weiterbildung kostet Geld nur studieren bis in die 30er ist Umsonst. Sry aber Fairness sieht anders aus. Ein normaler Arbeiter wird doppelt geschröpft und die Studenten kriegen fein was gezahlt.

ich zahle seid ich 16 bin Steuern in diesen Drecksstaat und durfte meinen Bachelor auchnoch selber zahlen.

Aufnahmetests, Stipendien nurnoch bei Studiengängen die man auch braucht, Eingrenzung unwichtiger Studiengänge (Geisteswissenschaften. Die Ausruhbank für gescheiterte Existenzen) und allgemein weniger Studienplätze anbieten. Diese Armee von besserwissern und Fachidioten braucht keine Wirtschaft dieser Welt. Uns fehlen FACHARBEITER keine AKADEMIKER. Mittlerweile weis man was man tun soll aber die Akademiker sind zu dumm nen hammer richtig herum zu halten und kriegen praktisch keine Umsetzung hin
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17.10.2014 10:22 Uhr von lesersh
 
+0 | -0
 
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@ Jaecko
das ist eine gute Idee, es wird schon seit langer Zeit so bei der Pilotenausbildung praktiziert.
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17.10.2014 10:30 Uhr von edi.sat
 
+4 | -1
 
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Geht mir genauso. Nach dem Studium hatte ich erst mal knapp 20.000 Euronen an der backe kleben, die ich jetzt zurück zahlen darf. Also ganz für umme gibts nix vom lieben netten spendablen Staat...
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17.10.2014 10:33 Uhr von derSchmu2.0
 
+4 | -0
 
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Wer mehr verdient, zahlt in der Regel auch mehr Steuern, warum dann noch Gebühren?
Ich habe mein Diplom gemacht wegen den Gebühren noch einen Studienkredit aufgenommen...Gottseidank keinen großen, weil ich es also Diplomand noch hinbekam, neben dem Studium zu jobben. nach 4,5 Jahren ist der Kredit abbezahlt. Meine Freundin hatte keine Zeit zum Jobben und musste einen vollen Kredit annehmen. den darf sie nun mehrere Dekaden abbezahlen und Gehalt? Naja, ich kenne genug Leute, die nicht studiert haben und genausoviel verdienen oder sogar noch mehr. Ein Studium ist immer noch kein Garant für eine gutbezahlte Stelle...schliesslich wird ja ein Mangel an (unterbezahlten) Fachkräften in Deutschland propagiert, da hat man es als deutscher Akademiker nicht so einfach, wie es gerne erzählt wird.

Wie wäre es mit einer minimalen Anhebung der Einkommenssteuer von Akademikern in Abhängigkeit ihrer evtl überzogenen Semesterzahl? Dann würden Nichtakademiker, die gleich viel verdienen, sich nicht betrogen fühlen und Akademiker müssten nicht verschuldet ins Berufs- oder Arbeitslosenleben stürzen.

Nebenbei natürlich sollte man noch die Ausgabenpolitik der Unis überprüfen. Hier in Aachen wurden die Gebühren ja auch schon zweckentfremdet für Flyer oder Mobiliar, obwohl die Gebühren hauptsächlich für Lehrstühle vorgesehen sind oder es sein sollten.
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17.10.2014 10:46 Uhr von soulicious
 
+6 | -1
 
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"Demnach sollen Studenten nach ihrem Studium ein Teil ihres Gehaltes abgeben, da sie gut verdienen."

Ja, eine wirklich grandiose Idee. Ich wette der nette Herr Professor hat es ausgeblendet oder weiß es einfach nicht, dass ein absolviertes Studium heute, wo immer mehr Jugendliche nach dem Abi studieren, keine Garantie dafür ist dass man anschließend sofort einen gut verdienenden Arbeitsplatz bekommt.

Wie wäre es denn mal einfach mehr Geld in das Bildungs- und Uniwesen statt Millionen und Milliarden ins Ausland zu stecken, wo unsere Studenten und junge Arbeitssuchende gar nichts mit am Hut haben.

Es ist für mich ein Hohn wenn ich lese dass die Regierung z.B. 650Mio Euro für den Wiederaufbau von Palästina sponsort, aber an unseren Unis das Geld fehlt. Warum passiert sowas??
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17.10.2014 10:51 Uhr von Hallominator
 
+6 | -3
 
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@ Shalanor
Wenn du tatsächlich einen Bachelor hast, dann solltest du wissen, dass es ohne Studiengebühren immer noch einen Studienbeitrag gibt. Und du solltest auch wissen, dass das Studium eine Ausbildung ersetzt. Wenn du jetzt noch begreifst, dass Auszubildende monatlichen Lohn gezahlt bekommen, während der Student für alles blechen muss, dann können wir eine Diskussion beginnen.

Es mag zwar stimmen, dass der Lohn, der hinterher den Akademikern oder normalen Arbeitern gezahlt wird, nicht fair aufgeteilt wird.
Aber tu nicht so, als ob Studenten alles von jedem geschenkt bekommen würden. Bis 30 umsonst studieren? UMSONST?!
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17.10.2014 11:01 Uhr von Rechtschreiber
 
+0 | -3
 
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Die Studiengebühr war gut! Aber die Tatsache, dass diese nicht gesenkt wurde, obwohl der Etat bereits hundertfach gedeckt war, ist eine unsagbare Frechheit kaum zu übertreffender Art und Weise. Und daher: NEIN, keine Gebühren! Denn die scheiß gierigen Politiker wissen nicht, wann schluss ist.
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17.10.2014 11:54 Uhr von ghostinside
 
+5 | -0
 
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"Unzureichende Ausstattung" ??? Dann beklag dich bei der Bundesregierung, du Honk. Deutschland liegt bei den Bildungsausgaben unter dem EU-Schnitt und dafür soll die Bevölkerung bluten? Und diese Leier von unzureichender Ausstattung gabs vor 10 Jahren schon mal als diese Gebühren eingeführt wurden. Nur gut, dass sie nicht in Ausstattung sondern in Haushaltslöscher, verursacht durch Missmanagement, gesteckt wurden.
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17.10.2014 15:25 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+1 | -0
 
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Die können von mir aus die Studiengebühren gerne wieder einführen, WENN diese dann aber "zur Verbesserung der Lehre" verwendet werden dürfen. Ansonsten zahlt man damit wohl nur Heizung und Strom...
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17.10.2014 15:52 Uhr von SN_Spitfire
 
+4 | -0
 
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"Verdienstausfall für 4-6 Jahre an der Uni"

Leute ist das euer Ernst?
Es wird keiner gezwungen zu studieren!

Wer gleich Geld verdienen will, der kann das durch eine Ausbildung und im Nachgang entweder in Richtung Meister, berufsbegleitendes Studium, oder richtiges Studium durchziehen.

So oder so kommt am Ende eine Nullsummenrechnung heraus.

Es ist und bleibt immer so: Wer in seiner Ausbildung/im Studium nicht alles gibt, endet am Schluss auch im unteren Lohnsegment.
Gut, bei manchen kommt noch der Faktor "Vitamin B" dazu, aber nicht bei Jedem.
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17.10.2014 17:43 Uhr von Shalanor
 
+1 | -2
 
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Ich finde das geheule so unfassbar lustig.
1.Dieser Vorschlag zielt auf das GEHALT ab. Das ist das was man verdient. kapiert ihr das ihr hochintelligenten Akademiker?
2.Hier wird gemault das ihr bezahlen müsstet nachdem ihr eine Leistung erhalten habt um den "besserbezahlten" Job zu erhalten. Versteht ihr den Zusammenhang?
Wenn ihr nicht studiert gibt es keine Akademikerstelle für euch gibt es auch keine Abzüge.
Wenn ihr aber studiert habt ihr die chance eine Akademikerstelle zu erhalten und dann gibt es Abzüge.
Schwer zu verstehen für Fachidioten ich weis das setzt gewissermasen realistisches denken voraus.

Das würde ALLE Probleme dieses Systems lösen! Wer nicht mit dem Ziel einen solchen Job zu ergreifen in das Studium geht und dementsprechend alles gibt darf von seinem späteren geringen Verdienst da er zu dumm ist geld abdrücken.
Wer aber Vollgas ins Studium geht, Gute Noten abliefert und dadurch seine Stelle erhält mus ein paar Jahre für die nachfolgende Generation Akademiker etwas abdrücken und aht dann sein höheres Gehalt.

Mir scheint aber das euch stellenweise nicht passt das damit diese elende Faulenzerei und die riesigen Festchen ein Ende hätten....
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17.10.2014 18:48 Uhr von Jonchaos
 
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Elende Faulenzerei und riesige Festchen?

Lass mich raten - noch nie studiert bzw nicht erfolgreich?


Und zum Thema - es ist in Deutschland, wo die Bildung der Bevölkerung eine unserer wichtigsten Ressourcen ist nicht hilfreich den Zugang zu Bildung durch finanzielle Hürden zu erschweren.

Und eine nachträgliche Gebühr ist unnötig. Sollte der Student ein gutes Gehalt mit dem ihm vermittelten Wissen erreichen, kassiert unser Staat auch gut Steuergelder und Sozialbeiträge. Davon soll die Bildung dann auch bezahlt werden.Gebühren - auch nachträgliche sorgen nur dafür, dass man sich aus finanziellen Gründen eventuell gegen ein Studium entscheidet. Wir brauchen aber neben guten Fachkräften auch gut ausgebildete Akademiker in Deutschland.


Wichtiger fänd ich aber, dass endlich wieder die Gehälter für nicht-studierte Fachkräfte wieder auf ein Niveau kommen, von dem man leben kann und nicht nur gerade so über die Runden kommt. Ich kenne nämlich einige Fälle in denen sich Azubis mit 1er Abschluss für ein Studium entschieden haben nachdem man ihnen in Berufen in denen die Arbeitgeberverbände einen "Fachkräftemangel" beweinen, Gehälter von 1700 Euro brutto für Schicht, Wochenend und Feiertagsarbeit geboten hat.

Sorry - so lange Personen mit Berufsausbildung ein Gehalt bekommen wie ungelernte Hilfskräfte kann ich den Run ins Studium nachvollziehen.

[ nachträglich editiert von Jonchaos ]

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