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Europa würde Winter auch ohne russisches Gas überstehen

Im Energiekommissariat der Europäischen Union ließ der Kommissar für Energie, Günther Oettinger, nun den Ernstfall berechnen. Würde Europa den Winter auch ohne russisches Gas überstehen, sollte sich das Land für einen Lieferstopp entscheiden? Die Antwort lautet ja, niemand müsse frieren.

Allerdings würde dies voraussetzen, dass alle Länder in der EU und angrenzende Staaten zusammen arbeiten. Oettinger setzt dabei auf gängige Marktmechanismen und geht davon aus, dass das Gas dorthin fließen würde, wo am meisten gezahlt würde.

Sollte es doch zu Engpässen kommen, dann würde zunächst die Industrie ihren Bedarf drosseln müssen. Neun Milliarden Kubikmeter würden fehlen, wenn Russland seine Lieferungen stoppt, was drei Prozent des Gesamtverbrauchs ausmacht. An der Studie haben EU-Staaten und Nachbarstaaten teilgenommen.


WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Russland, Europa, Winter, Gas, ohne
Quelle: zeit.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.10.2014 19:39 Uhr von yeah87
 
+5 | -0
 
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Na wenn der Winter wie im letzten Jahr wird dann locker...
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16.10.2014 19:47 Uhr von einerwirdswissen
 
+9 | -2
 
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Es gibt kein plausieblen Grund dafür,dass der Russe uns den Hahn zu dreht.
Alles Panikmache!
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16.10.2014 20:00 Uhr von TinFoilHead
 
+11 | -1
 
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Jedes Jahr wird uns erzählt, im Winter gäbe es Stromengpässe, trotz Überschuss, den wir ins Ausland verkaufen.
Und jetzt hat man wieder den "bösen Russen", mit dem man die Angst vor Gas-Engpässen schüren kann, um ein wenig, nach Bedarf, an der Preisschraube zu drehen.
Angst vor Verknappung lässt die Kunden höhere Preise zahlen...
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16.10.2014 20:01 Uhr von soulicious
 
+3 | -0
 
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....wo am meisten gezahlt würde, logisch. Und wo der Verbraucher die Rechnung zahlen müsste für die mittlerweile realitätsentfernte Politik unserer Volksvertreter.

Man müsste dann wirklich einfach so cool sein sich dick einzupacken und nur das allernötigste heizen, um die Energiekonzerne auf ihrem angeblich teuer erworbenen Gas sitzen zu lassen.

[ nachträglich editiert von soulicious ]
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16.10.2014 20:22 Uhr von shadow#
 
+6 | -8
 
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Kann gar nicht sein!
Nach den verblödeten Putin-Verstehern hier im Forum werden uns die Sanktionen allesamt in den Ruin treiben und eines kalten Morgens wachen wir dann plötzlich auf und sind über Nacht erfroren, weil Mütterchen Russland uns aus ihrem wärmenden Schoß verstoßen hat.
Lasst uns Buße tun und Putin huldigen, ganz schnell!
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16.10.2014 20:28 Uhr von honalolaoa
 
+2 | -3
 
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Niemand müsse frieren bezweifle ich. Die Preise würden ja in kürzester Zeit immens steigen und nicht jeder könnte sich das dann leisten. Entweder müsste dann der Staat einspringen und finanziell helfen (was ich im neoliberalen Europa nicht glaube), oder die Menschen heizen mit anderen Sachen und gehen dann auf die Straßen.

Für die Oberschicht und Spitzenpolitiker wie Oettinger wäre das alles uninteressant. Die würden ihr Gas schon kriegen.
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16.10.2014 21:15 Uhr von Borgir
 
+4 | -5
 
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Zu welchem Preis Herr Oettinger, zu welchem Preis? Gasreserven nach dem Winter weg, im Laufe des Winters wird das Gas immer teurer, so dass die Leute vor einem riesigen Rechnungsberg sitzen. "Niemand müsste frieren"...wer´s glaubt. Das ist wieder ein schöngerede der EU. Oettinger redet sich das Leben schön. Industrie Bedarf drosseln, das wird niemals passieren.
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17.10.2014 10:05 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
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@ Hibbelig

Du hast halt mal wieder die einfachste News nicht verstanden.

Die Industrie muss erst dann ihren Verbrauch drosseln, wenn das Gas doch nicht ausreichen sollte.

Steht auch ganz eindeutig hier:
"Sollte es doch zu Engpässen kommen, dann würde zunächst die Industrie ihren Bedarf drosseln müssen."
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26.10.2014 20:11 Uhr von Petabyte-SSD
 
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Wäre ein richtig kalter Winter nicht gut für die Wirtschaft?
Heizölverkäufer usw. ???

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