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Deutsches Bundesjustizministerium: Bis zu drei Jahre Haft für Rachepornos

Als Rachepornos werden solche privaten Aufnahmen bezeichnet, die im Netz oftmals mit Angabe persönlicher Informationen, wie etwa dem Verweis auf Profilseiten in sozialen Netzwerken oder auch mit echten Adressdaten veröffentlicht werden. Derartige Handlungen sind bereits jetzt strafbar.

Auf Anfrage erklärt das Bundesjustizministerium hierzu, dass dabei der Paragraf 22 des Kunsturhebergesetzes gelte, der eine Einwilligung der gezeigten Personen erfordert. Bei Verstoß drohen hierfür eine Geldstrafe oder bis zu einem Jahr Haft.

Paragraf 33 des Gesetzes erklärt indes, dass eine temporäre Genehmigung auch beschränkt sein kann. Zuwiderhandlung kann bis zu drei Jahren Haftstrafe bedeuten. Es wird zudem an einer Verschärfung gearbeitet, die mitunter das Verbreiten solcher Aufnahmen generell unter Strafe stellt.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Haft, Porno, Strafe, Gesetz, Rache
Quelle: golem.de

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16.10.2014 21:12 Uhr von kuno14
 
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