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Deutsches Bundesjustizministerium: Bis zu drei Jahre Haft für Rachepornos

Als Rachepornos werden solche privaten Aufnahmen bezeichnet, die im Netz oftmals mit Angabe persönlicher Informationen, wie etwa dem Verweis auf Profilseiten in sozialen Netzwerken oder auch mit echten Adressdaten veröffentlicht werden. Derartige Handlungen sind bereits jetzt strafbar.

Auf Anfrage erklärt das Bundesjustizministerium hierzu, dass dabei der Paragraf 22 des Kunsturhebergesetzes gelte, der eine Einwilligung der gezeigten Personen erfordert. Bei Verstoß drohen hierfür eine Geldstrafe oder bis zu einem Jahr Haft.

Paragraf 33 des Gesetzes erklärt indes, dass eine temporäre Genehmigung auch beschränkt sein kann. Zuwiderhandlung kann bis zu drei Jahren Haftstrafe bedeuten. Es wird zudem an einer Verschärfung gearbeitet, die mitunter das Verbreiten solcher Aufnahmen generell unter Strafe stellt.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Haft, Porno, Strafe, Gesetz, Rache
Quelle: golem.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.10.2014 20:16 Uhr von damokless
 
+8 | -2
 
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Verschärfung?

Aha und was macht man, wenn derjenige dann eben die Festplatte oder den USB Stick "verliert" oder der Datenträger "geklaut" wurde und das Video im weiteren Verlauf über ´nen z.B. tunesischen oder russischen Proxy hochgeladen wird? Oder was ist, wenn der Partner das selber aus Rache in der eigenen Wohnung hochlädt und nachher behauptet, der andere wäre es gewesen? Wie will der dann beweisen, daß er es nicht war?

Ganze Arbeit! Aber was soll man von POlitikern auch anderes erwarten?

Wie wäre es denn mal, den Scheiss mit dem Pornodrehen einfach zu lassen? Dann gibt es nämlich auch nichts, was man hochladen könnte!?!? Nur so ne Idee! -)

[ nachträglich editiert von damokless ]
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16.10.2014 21:12 Uhr von kuno14
 
+1 | -0
 
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schwert...echt?neeeeeeeee.
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17.10.2014 08:16 Uhr von m0u
 
+0 | -3
 
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in 99% aller Fälle bekommt das eh keiner zu sehen, der die Person privat kennt. Sollen sich nicht so anstellen. Weiter ist es ihre eigene Schuld, wenn sie sich nackt filmen / fotografieren lassen.

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