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Holperstart für Bündnis gegen die Ausbeutung von Textilarbeitern im Ausland

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat ein Bündnis gegen die Ausbeutung durch deutsche Unternehmen im Ausland gegründet. Ziel der Initiative ist es, "soziale und ökologische Mindeststandards" mit Lieferfirmen zu vereinbaren.

Bisher lehnten jedoch mehr als die Hälfte der von Müller angesprochenen Firmen und Verbände einen Beitritt zu dem Bündnis ab. Als Begründung gaben sie an, dass man nicht jeden Produktionsschritt überwachen könne.

Greenpeace distanzierte sich ebenfalls von dem Bündnis, weil es kein generelles Verbot für den Einsatz giftiger Chemikalien beinhaltet. Entwicklungsminister Müller prangert Hungerlöhne und gefährliche Arbeitsbedingungen in asiatischen Textilfabriken an.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ausland, Bündnis, Ausbeutung
Quelle: focus.de

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17.10.2014 07:00 Uhr von brycer
 
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"...Als Begründung gaben sie an, dass man nicht jeden Produktionsschritt überwachen könne..."
Wenn man diesem Bündnis beitreten würde müsste man ja tätig werden, falls einem doch noch etwaige Mißstände bekannt werden. Also lässt man es lieber und den Mißständen Freiraum für weitere Auswüchse.

"...Greenpeace distanzierte sich ebenfalls von dem Bündnis, weil es kein generelles Verbot für den Einsatz giftiger Chemikalien beinhaltet..."
Ja klar, entweder alles oder nichts. Wenn nicht gleih alles zu bekommen ist, dann nimmt man lieber gar nichts. ;-P

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