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Frankfurt: Zoo schläfert den weltweit ältesten Orang-Utan ein

Der Orang-Utan Charly galt als der älteste Vertreter seiner Art, wobei sein genaues Alter nicht bekannt war. Der 1962 gefangene Menschenaffe wurde allerdings auf 57 Jahre geschätzt.

Zunächst landete er im Stuttgarter Zoo, wobei er 1976 nach Frankfurt gebracht wurde. Nun litt der Orang-Utan an den Folgen seines hohen Alters, weswegen er eingeschläfert werden musste.

Nach Angaben des Zoodirektors, Manfred Niekisch, litt Charly unter Gelenkschmerzen und hatte zuletzt auch Probleme mit dem Kiefer. Das führte dazu, dass er nicht mehr am Leben seiner Gruppe teilhaben konnte, weswegen man sich nun dazu entschlossen habe ihn einzuschläfern.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Frankfurt, Zoo, weltweit, Orang-Utan
Quelle: spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.10.2014 20:27 Uhr von Joeiiii
 
+3 | -1
 
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Bei Orang Utans geht das leicht. Einschläfern und Ende. Warum ist es dann bei Menschen so schwer? Viele siechen nur noch vor sich hin und wünschen sich nichts sehnlicher als den Tod, damit das Leid ein Ende findet. Stattdessen werden sie künstlich am Leben gehalten, weil man von Sterbehilfe nichts wissen will.
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17.10.2014 08:38 Uhr von brycer
 
+3 | -1
 
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@Kritikglobalisierer:
Das wollen doch so Leute wie Hansebanger gar nicht wissen.
Sie wollen es nicht wahrhaben dass der Orang-Utan in freier Natur überhaupt nicht so alt geworden wäre. Sie glauben auch nicht dass gerade ältere und schwache Tiere öfter das Opfer von Fressfeinden (Ja, auch der Orang-Utan hat sowas) werden, weil sie leichter zu fangen sind.
Ja, Tiere in freier Natur sind seltener krank, weil eben kranke Tiere der natürlichen Auslese zum Opfer fallen.
Hansebanger schreibt, dass der Orang-Utan in freier Natur mit Sicherheit älter geworden wäre. Da Orang-Utans in freier Natur eine Lebenserwartung von ca. 50 Jahren haben, glaube ich das bei einem 57jährigen Tier wieder weniger.
solche Gelenkbeschwerden hätte das Tier in freier Natur auch nie bekommen, weil es vorher schon gefressen worden oder verhungert wäre, da ihm ja die Nahrung nicht vor die Füße fällt, sondern er sich selber darum kümmern muss. Wenn er sich selber nicht mehr darum kümmern kann... die anderen aus der Gruppe geben auch erst was ab, wenn sie selber genug haben.

Und Hansebanger glaubt wahrscheinlich auch noch dass die Lebensräume der Tiere in der Natur grenzenlos wären. Da gibt es keinen Menschen, der immer mehr Raum fordert. ;-P
Diese Zoogegener sind dann auch noch so naiv, dass sie solche hirnverbrannten Forderungen haben wie ´Lasst die Tiere alle frei´.
Sie könnten aber auch dazu sagen dass man dann den meisten Tieren der Zoos auch gleich die Kugel geben könnte, da sie in der freien Natur überhaupt nicht zurecht kommen würden.
Die wenigsten Tiere dort sind noch Wildfänge, die meisten sind Nachzuchten aus den Zoos selber. Die konnten noch nichts über die oder von der Natur lernen. Ihre Eltern konnten ihnen noch nichts zeigen. Das geht aber oft schon über Generationen so. Was Papa nicht gelernt hat, das kann er auch nicht seinen Kindern zeigen.
Die natürlichen Instinkte alleine reichen da meist nicht aus.

Ja, der Orang-Utan musste eingeschläfert werden, weil es für das Tier wohl das beste und schmerzloseste war.
Beim Menschen ist mit Sicherheit Diskussionsbedarf in der Frage, wie lange man ´Leben´ unbedingt am Leben erhalten muss, da vieles an ´Leben´ eigentlich gar kein wirklihes Leben mehr ist.
Nur, wo zieht man hier die Grenzen und wie macht man sie klar. Denn das was jetzt existiert und in Diskussion ist, ist alles noch sowas von schwammig.

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