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Elektroautos: Neuartiger Akku soll binnen fünf Minuten komplett laden

Bisweilen dauert es einige Stunden bis der Akku eines Elektroautos komplett geladen ist. Dies könnte sich allerdings bereits in zwei Jahren ändern. Dann soll ein überarbeiteter Lithium-Ionen-Akku serienreif sein, und dieser soll in zwei Minuten 70 Prozent und in fünf Minuten komplett laden.

Die Entwicklung wurde am Nanyang Technology University (NTU) in Singapur durchgeführt, wobei die Akkus nach Angaben der Wissenschaftler auch länger halten als herkömmliche Batterien. 10.000 Mal soll er demnach geladen werden können, wodurch dieser gute 20 Jahre halten könnten.

Möglich wird all das durch eine neue Anode im Akku, welche durch ein Gel aus Titandioxid ersetzt wird. Dieses Titandioxid wird in Nanoröhrchen umgewandelt, wobei dabei auf klassische Additive verzichtet werden kann, was wiederum die chemische Reaktion im Akku merklich beschleunigen soll.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Auto, Akku, Ladung
Quelle: manager-magazin.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.10.2014 15:30 Uhr von majorpain
 
+15 | -0
 
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Möchte aber nett wissen wie das Ladegerät angeschlossen ist. Denke Starkstrom. Aber egal 5 Min zum Laden eines Akkus wäre bombe. gut.
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16.10.2014 15:33 Uhr von T¡ppfehler
 
+12 | -2
 
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Dann gehen beim Laden in der ganzen Straße die Lichter aus.

[ nachträglich editiert von T¡ppfehler ]
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16.10.2014 15:51 Uhr von rubberduck09
 
+4 | -4
 
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Über welche Kabelverbindung soll das gehen? USB Typ-P (für Power)?

Wo soll denn bitte so viel Energie auf einen Schlag kommen? Ist ja nett dass der Akku das abkann (was grad beim Rekuperieren extrem praktisch sein kann bei einer Vollbremsung) aber ich sehe aktuell kein Stromnetz das solche Leistungen auf einen Schlag abkann.

Beim Fusions-Testreaktor in Garching bei München haben sie für vergleichbare Ströme einen Schwungradgenerator mit einer Masse von 200 _TONNEN_ Blei weil das an/ausschalten in ganz München zu schweren Schwankungen im Stromnetz geführt hat. Soll man sich sowas jetzt in Keller stellen?
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16.10.2014 16:00 Uhr von r3vzone
 
+8 | -2
 
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Ist zwar selten, aber ab und zu gibt es hier auch wirklich interesante und exzellent verfasste Shorties. +
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16.10.2014 16:01 Uhr von T¡ppfehler
 
+10 | -0
 
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Man sollte die Schnelladestationen dann direkt neben der Feuerwehr bauen.
Wenn man nach 5 Minuten vollgeladen hat, braucht man auch keinen Parkplatz mehr zu blockieren, sondern es reicht eine Parkverbotszone vor den Stationen.

Falls es so etwas wirklich geben sollte, wäre das natürlich genial. Zuhause kann man ja über Nacht 8 Stunden lang mit reduziertem Ladestrom laden, auf Langstrecke dann zwischendurch mal kurz an der Hi-Power-Tankstelle mit den 10 cm dicken Kabeln.
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16.10.2014 16:04 Uhr von bigpapa
 
+4 | -1
 
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ein normaler 220 Volt Anschluss sollte reichen.

Die News sagt ja aus, das das Zeug im Akku dadurch schneller reagiert.

Aktuell ist es so, das ein Akku wenn er zu viel Saft bekommt, dicke Backen macht (aufquillt) und im schlimmsten falle explodiert. Der Grund ist, das die Chemie in den Teil so lahm reagiert, und die überschüssige Energie irgendwo hin will.

Reagiert die Chemie schneller (was lt. News der Fall sein sollte) so kann kann die ganze Energie aus der Steckdose genutzt werden.

Sollte sich diese Technik wirklich serienreif und halbwegs bezahlbar durchsetzen, ist das der Tod der Autos mit Verbrennungstechnik, besonders wenn die dann eine Akku mit einer Reichweite von min. ca. 450-500 KM haben.

Das einzige was die Leute nämlich aktuell davon abhält, sind ein E-Auto zu kaufen, ist die ekelhaft lange Ladezeit. Die nämlich nicht "mal eben" gerecht ist.

Gruß

BIGPAPA

Edit : Aktuelle Schnellladefähige AA + AAA Batterien funktionieren ähnlich wie ich es meinte. Sie können den Ladestrom einfach besser verarbeiten. Was dann zu "schneller voll" führt.


[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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16.10.2014 16:10 Uhr von turmfalke
 
+3 | -3
 
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Prima da werden die Ölkonzerne ja wieder zum Sturm blasen und die Patente verschwinden im Papierkorb.
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16.10.2014 16:26 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+2 | -0
 
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Die Ölkonzerne wird das sicher nicht freuen, aber es wird auch nicht gleich zu ihrem Untergang führen. Aus Öl macht man noch mehr als nur Treibstoff für Motoren, das wird (wenn überhaupt) nur zu einem Problem der Raffinerien.

Außerdem, diese Technik ist frühestens in zwei Jahren serienreif. Dann müssen erst mal Autos damit auf den Markt kommen und in nennenswerten Stückzahlen gekauft werden... Es ist nicht nur die lange Ladezeit, die potentielle Käufer abschreckt, sondern wohl auch zu einem nicht unerheblichen Teil der Preis und die geringe Reichweite. Strom mag ja (noch) sehr günstig sein im Vergleich zu Benzin, aber die Karren an sich sind noch viel zu teuer. Die nötige Infrastruktur fehlt auch größtenteils. Ich möchte mal die Innenstädte in Zukunft sehen, wenn aus jeder Wohnungsfenster Verlängerungskabel hängen, weil jeder Laternen- und Straßenparker sein Auto auflädt... :-D
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16.10.2014 17:06 Uhr von John-Coffey
 
+1 | -2
 
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und das ergebniss der praxis : in 5 min leer
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16.10.2014 17:22 Uhr von bigpapa
 
+2 | -9
 
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@Ming-Ming

Bei deiner schönen Formeln vergisst du nur eine Kleinigkeit ;)

Ich habe etwas gelernt : Bei jeder neuen Technik gelten andere Formeln.

Zitat von dir :"Verkürzt man die Ladezeit, muß der Strom steigen, um die Lademenge Q zu erreichen."

Diese Behauptung ist wahr. Sie geht aber von einer bestimmte CHEMISCHEN Reaktion aus. Und genau das ist dein Problem. Ist ein neues Material (Chemische Verbindung) besser in der Lage Strom zum speichern, würde sogar ein niedriger Ladestrom möglicherweise zu einen besseren Ergebnis führen.

Und genau das sagt die News.

Zitat im letzten Abschnitt : "Unklar ist etwa, welche Stromstärke die neuen Akkus für die Schnelladung im Minutentakt benötigen."

Also sind eure ganzen Behauptungen ohne eine klare Aussage der Leute da, völlig sinnesfrei.

Gruß

BIGPAPA
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16.10.2014 17:49 Uhr von shadow#
 
+2 | -1
 
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Wie sieht bitte ein Kabel aus, durch das ein Megawatt geht?
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16.10.2014 18:30 Uhr von blz
 
+4 | -2
 
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@bigpapa:
Nein, es gelten nicht andere Formeln. Z.b. der Energieerhaltungssatz ist immer gültig. Genauso das Ohmsche Gesetz. Das sind fundamentale Pfeiler der Elektrotechnik.
Wer sein Elektroauto in 5 Min Laden will, macht das garantiert nicht in einem Privathaus ohne Zusatzzwischenspeicher.
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16.10.2014 19:29 Uhr von aminosaeure
 
+6 | -0
 
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Der Tesla Roadster hat einen Akku von 56kWh.

Den in 5 min zu laden bräuchte man eine Leistung von 672 kW...das geht nicht über eine Steckdose, 2921A wären nötig.
Selbst bei 10kV aus dem Mittelspannungsnetz sind noch 67,2 A nötig.
Einen Stecker der bei 10kV isoliert und dabei fast 70A überträgt ist schon mächtig...

Das ganze ist ohne Verluste berechnet.

[ nachträglich editiert von aminosaeure ]
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16.10.2014 19:35 Uhr von aminosaeure
 
+2 | -0
 
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Der Ladestrom bein Akku vom Tesla würde 1792A betragen....
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17.10.2014 00:30 Uhr von wombie
 
+1 | -0
 
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Ich sag´s mal so. Haetten wir seit den ersten Elektroautos, am Anfang des Automobilzeitalters, an Batterien geforscht waere das alles kein Thema.

Und wie gehabt verpassen EU und USA das ganze komplett (mal von Tesla abgesehn).
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17.10.2014 07:51 Uhr von rubberduck09
 
+1 | -1
 
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@Ming-Ming

Deine Berechnung ist falsch.

Du kannst nicht mit 400V rechnen da das die Spannung zwischen den Phasen ist. Was bei der einen (25A) reinkommt muss bei einer der beiden anderen auch wieder raus (wieder 25A)

Korrekt ist dass entsprechende Dosen idr. mit 32A abgesichert sind.

Also 3x 32A/230V

3x 7360VA -> 22080 VA (~22kW)

Das Kabel bei 3x 32A ist 5-adrig und dürfte um die 4-6mm² fürs Flexkabel (x5) sein - die Dose ist 5x 6-10mm² angeklemmt. Solche Kabel sind schon nicht mehr von Otto-Normal-Dau zu biegen, da brauchst schier einen Hammer zum krumklopfen. Das Flex ist auch nicht mehr Dau-Tauglich, der Stecker ist riesig und z.B. von einer durchschnittlichen Frau weder an und erst recht nicht absteckbar.
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17.10.2014 11:12 Uhr von rubberduck09
 
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@ Ming-Ming

Nein - ich irre mich nicht - du vergisst dass bei Dreieck der Strom von Phase R immer auf S/T zurückfließen muss und dort nicht mehr erneut zu zählen ist. Du zählst hier leider mehrfach.

Klar - die Spannung ist höher aber der Strom dann nicht 3-fach da.

Und auch in der Sternschaltung brauchst du ´eigentlich´ keinen Nulleiter, da sich dieser im Idealfall auf Pegel 0V dauerhaft befindet. Das ist auch der Grund warum der Nulleiter in manchen Verkabelungen (wenn nur sauber 3-phasig abgenommen wird) deutlich weniger Querschnitt als R, S und T hat.

Bei Gebäudeverkabelungen wo die Phasen einzeln belastet werden und noch dazu mit einem hohen Anteil an Schaltnetzteilen zu rechnen ist (Büros) war es lange Zeit sogar so dass diese die Phasen ja nur in den Spitzen belasten (und dafür dort umso mehr) und dadurch der Nulleiter bei 3x 16A Absicherung tatsächlich bis zu 48 A abkönnen musste. Sehr krankes Konstrukt weshalb jetzt ja PFC korrigierte Netzteile ab einer gewissen Leistung vorgeschrieben wurden.

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