16.10.14 13:21 Uhr
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Studie: Erdgas trägt nicht zum Klimaschutz bei

Bisher galt Erdgas in sämtlichen Debatten stets als solide Übergangslösung hin zu regenerativen Energien. Vor allem sollten damit Emissionen gesenkt und der Klimaschutz voran getrieben werden. Doch eine Studie, vorgestellt im Magazin "Nature", erteilt diesem Mythos nun eine Absage.

An verschiedenen Standorten, etwa in den USA, Australien oder Deutschland, nahmen Forscher dazu eine Analyse vor, indem sie die Entwicklung von 2010 bis 2050 simulierten. Zunächst dachte man an einen Fehler, als die Emissionen durch mehr Erdgas nicht sanken, jedoch kamen alle zu diesem Ergebnis.

Der Grund hierfür ist mitunter, dass Erdgas zwar schädliche Rohstoffe für Energien, wie etwas Kohle verdrängen, in gleichem Maße aber auch Energieformen mit wenig Emissionen. Außerdem führt günstiges Gas zu mehr Stromverbrauch. Ferner entweicht bei höherer Förderung auch mehr Methan in die Umwelt.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Klimaschutz, Erdgas
Quelle: sueddeutsche.de

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16.10.2014 13:41 Uhr von rubberduck09
 
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Das mit Gas billig und damit mehr Stromverbrauch muss mir jetzt mal einer erklären.

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