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Verfahren gegen Thüringer Elefantenjäger eingestellt

Anfang des Jahres wurde der Fall eines Beamten des Thüringer Umweltministeriums publik, welcher während einer Jagd im afrikanischen Botswana einen Elefanten erschossen hatte. Der Mann hatte sich seinerzeit mit seiner Tat gebrüstet, was dafür sorgte, dass sich schon bald Widerstand regte.

Das Umweltministerium leitete sogleich ein Disziplinarverfahren und eine interne Ermittlung ein. Diese wurden nun allerdings eingestellt, weil die Aussichten auf einen Erfolg zu gering seien, wie der MDR berichtet. 2013 waren Elefantenjagden in Teilen noch erlaubt.

Der Mann, der zahlreiche Morddrohungen erhielt, weswegen er Polizeischutz bekam, ist aktuell krank geschrieben, weswegen unklar ist, ob er seine Arbeit je wieder aufnehmen wird. Botswana hat den Abschuss von Elefanten mittlerweile untersagt, wobei eine Lizenz damals gute 20.000 Euro kostete.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Verfahren, Elefant, Thüringer
Quelle: mz-web.de

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16.10.2014 12:26 Uhr von Darknostra
 
+10 | -1
 
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War ja klar das da nichts weiter passiert. Schließlich hackt eine Krähe der anderen kein Auge aus!!

Aber wehe es wäre ein ganz normaler Bürger gewesen....
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16.10.2014 12:31 Uhr von marc01
 
+0 | -3
 
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Hoffentlich hat sich der Elefantenjäger mit Ebola infiziert.
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16.10.2014 13:08 Uhr von Phyra
 
+1 | -1
 
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@Darknostra
wenn es legal war, dann war es legal, da kann kein gericht etwas machen. Da sind einstellungen zu moral und ethik komplett irrelevant.
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16.10.2014 13:48 Uhr von Lucianus
 
+2 | -1
 
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Es geht mir nicht um die Legalität oder Illegalität.
Wenn der Typ ein Manager, oder ein Firmenboss oder meinetwegen auch Verteidigungsminister, Finanzminister oder Bundesminister für Wirtschaft und Geld gewesen wäre es mit auch egal. (So egal, wie es jmd. sein kann der Elefanten ziemlich cool findet :-) )
Er ist aber Umweltminister, natürlich gilt das, streng genommen, nur für seinen "Bezirk" aber für meine Vorstellung hat der Mann in seinem Aufgaben Bereich durch seine Taten versagt.

Ich möchte auch keinen ehemaligen Vergewaltiger als Familienminister, weil das ja (z.B.) in seiner Religion damals erlaubt war.

Um es auf einen anderen hier kürzlich erschienen Artikel zu beziehen: Als ein Mann mit "Rechtsradikalem" Hintergrund, jedoch ohne Vorstrafen darf man ja auch nicht Richter sein.

[ nachträglich editiert von Lucianus ]

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