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Selbstversuch bei Scientology London: Schwache Persönlichkeit und böse Medien

Zwei Journalisten besuchten das Dianetik & Scientology Lebensverbesserungszentrum in der Tottenham Court Road, eine Straße im Zentrum von London. Holzverkleidung, Ledersofas, ein großer Plasma-TV und Hunderte der gleichen Bücher von Sekten-Gründer Hubbard an der Wand erwarteten sie.

Die Empfangsdame ließ sie bei einem Propagandafilm über das Leben von Hubbard Platz nehmen. In weiterer Folge wurde der berüchtigte Persönlichkeitstest in Angriff genommen, der scheinbar dramatische schwache Ergebnisse im persönlichen und sozialen Leben hervorbrachte.

Auf die Frage, ob sie schon persönlich Verschmähungen über Scientology gehört hat, folgte ein Knalleffekt: "Nein, keinesfalls. Es sind allein die Medien. In den Nachrichten wird erzählt, dass Menschen sich auf den Straßen töten, aber wenn ich nach draußen gehe, ist alles okay - ich sehe kein Morden."


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WebReporter: XenuLovesYou
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: London, Scientology, Persönlichkeit, Selbstversuch
Quelle: london.tab.co.uk

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.10.2014 09:51 Uhr von lesersh
 
+10 | -3
 
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Das Ende von Scientology naht.
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17.10.2014 11:50 Uhr von Knopperz
 
+2 | -5
 
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Das die Medien böse sind weiss ich auch so.
Dazu brauch ich kein Scientology.
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17.10.2014 12:38 Uhr von XenuLovesYou
 
+3 | -2
 
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@Knopperz

Sekten können nur in einer Blase von kontrollierter, positiver Nachrichten existieren. Die Schlussfolgerung daraus ist klar. Die Anhänger werden zum Glauben gebracht, die Medien sind böse und verbreiten nur Lügen.
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17.10.2014 13:56 Uhr von MiaCarina
 
+3 | -1
 
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"schwache Ergebnisse im persönlichen und sozialen Leben"

wundert es die Menschen, die diese Test durchführen, nicht selbst, dass immer dieses Ergebnis rauskommt?
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17.10.2014 14:25 Uhr von XenuLovesYou
 
+3 | -2
 
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@MiaCarina

Nein. Du musst die Denkweise vom System Scientology verstehen.

Sie denken, sie sind die Elite (Homo novus) auf diesen Planeten. Das sie dank ihrer "Technologie" besser, fähiger und wissender als alle anderen Menschen (Wogs) sind.

Ergo ist es für sie nur "logisch", dass bei diesem Persönlichkeitstest (der in Wahrheit Humbug ist) bei den Wogs große Defizite ans Tageslicht kommen ...

[ nachträglich editiert von XenuLovesYou ]
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17.10.2014 20:33 Uhr von LuisedieErste
 
+3 | -2
 
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"...Sie denken, sie sind die Elite (Homo novus) auf diesen Planeten. Das sie dank ihrer "Technologie" besser, fähiger und wissender als alle anderen Menschen (Wogs) sind...."

das erklärt den zwei Mal verklagten Guru ohne High School, mit Schwester die mit Drogen erwischt wurde und einer Schwiegermutter, die offiziell Selbstmord begangen hat, ob irgendwann mal erklärt wird, wie man sich mit einem Gewehr drei mal (!) selbst (!) in die Brust schiessen kann...vielleicht Alienfähigkeiten?

das erklärt die ganzen Klagen gegen Narconon, wo teilweise auch das Personal an einer Überdosis drauf geht oder auch mal alle fünf Minuten die Polizei vor der Tür steht

das erklärt, warum der grösste Spender von Scientology sechs Kinder adoptiert, eins davon nicht ganz mit der Zustimmung des leiblichen Vaters und einen bzw. den Adoptivsohn dann mit 14 nach Afrika abschiebt, zu einer Scientologin, die selbst sagt, dass der Umgang mit adoptierten Kindern das Unglück ihres Lebens gewesen wäre und die wohl keinerlei Ausbildung im Bereich Kindererziehung hat

das erklärt natürlich alle Klagen wegen Betrug, illegaler medizinischer Tätigkeit, alle nicht (Ungarn etc.) eröffneten oder verkleinerten (Schweden) Orgs

echt, wenn manche nicht wären, hätte man nichts mehr zu lachen...;-)

die Elite...ich mag die Fakten, mit denen d a s unter Beweis gestellt wird (Ironie off)...;-)

[ nachträglich editiert von LuisedieErste ]
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17.10.2014 21:12 Uhr von Floppy77
 
+1 | -6
 
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Es gibt eigentlich genug Idioten die sich für allerlei religiösen Schwachsinn begeistern können, wo sind die alle hin? Zum IS in Syrien?
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18.10.2014 01:57 Uhr von mort76
 
+1 | -4
 
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MiaCarina,
der Test ist da schon ein wenig differenzierter...das Ergebnis kann stark variieren, in jedem Fall ist es aber negativ.
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19.10.2014 00:35 Uhr von superhuber
 
+1 | -3
 
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Ich habe zwar mit Scientology nichts zu tun, aber dennoch ist mir klar, warum der Test natürlich bei den meisten Menschen schlecht ausfällt.

Menschen die sich nicht durch Auditing weiterentwickelt haben, leiden häufig unter Engrammen. Diese Engramme sind sicher auch für die schlechten Testergebnisse verantwortlich.

Ich finde es deshalb gut, dass Scientology nicht nur ein Problem benennt, sondern auch eine Lösung anbietet.

Ich denke jeder sollte sich selbst eine Meinung bilden und einfach mal eine Scientology Kirche besuchen.
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19.10.2014 01:12 Uhr von LuisedieErste
 
+2 | -1
 
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@superhuber,

man muss nicht vom Dach springen, um zu wissen, dass man hinterher tot ist...;-)

Du hast also mit Scientology nichts zu tun, mit OSA, SeaOrg oder so? und das Problem ist eine Sekte, die versucht, anderen Menschen Probleme einzureden. Und die das wohl ohne eine medizinische oder psychologische Ausbildung tut und wegen ähnlichem in Frankreich (Mitglieder von denen) bereits verurteilt wurde.


Der neueste Witz unseres Lieblings-Eliten-Vereins: die sind in UK bei ihrer "40 Jahre Verein" Party wohl mit leeren Autos vorgefahren...also die Autos hatten einen Fahrer aber es war niemand drin, da sind nur leere Autos vorgefahren

mal sehen, wie viele Teilnehmer denn laut Scientology wohl da waren, wenn man die Sitze in den ganzen leeren Wagen mitzählt, vermutlich ziemlich viele...;-) oder sie faken sich wieder ein paar Leute in die Fotos, haben sie ja schon mal bei einer Eröffnung gemacht...

[ nachträglich editiert von LuisedieErste ]
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19.10.2014 09:12 Uhr von Davide
 
+2 | -0
 
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@ superhuber

Du bist nicht lange dabei und fängst schon mit einer Lüge an. Natürlich hast du damit etwas zu tun, war lange selber dabei um jeden Scientologen blind zu erkennen.

Die Schriften zu studieren werden dich sicher weiterbringen, vorausgesetzt, dass du sie auch verstehst und vor allem auswerten kannst. Mit auswerten meine ich, nicht alles blind zu glauben was Ron Hubbert geschrieben hat.

Die Kirche nutzt dieses Wissen aber, um dich auszubeuten und tut dies sehr gezielt und hinterhältig, dass nicht einmal die Mitarbeiter der örtlichen Organisationen dies erkennen können oder wollen.

[ nachträglich editiert von Davide ]
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19.10.2014 09:34 Uhr von HamburgerJung200
 
+3 | -0
 
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Der SuppenHupper ist ein wenig so wie wenn ein Quantenphysiker alles über die Quantenphysik erzählt und dann anderen weis machen möchte das er nichts mit Quantenphysik zu tun hat. Lustiger Bursch !


Und ja ich denke man sollte wirklich so wie der SuppenHupper oben sagt, mal in eine Scientology Organisation gehen, nicht nur einmal, sondern mehrmals, und dann fragen......Warum es eigentlich immer so leer ist.

Und wenn man dann sich die verschiedenen Rechtfertigungen angehört hat sollte man einfach auch nochmal fragen ob man sich die Haupt Statistiken wie zb Einnahmen usw. anschauen darf.
Oder die "Bodys in the Shop" Statistik, oder noch besser die worauf man sehen kann wieviel NEUE LEUTE in der Org waren und etwas angefangen haben. Jaja diese Statistiken sollte man sich zeigen lassen, denn schließlich sollte dies ja kein Problem sein.
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20.10.2014 00:57 Uhr von LuisedieErste
 
+1 | -1
 
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@HamburgerJung

Tom Cruise soll bei dieser Party in London mit einer Medal aus dem Jahr 2004 (!!!) gesehen worden sein, vermutlich ist das kein massives Gold?

und das ist alles, was für ein paar Ehefrauen, Scheidungen, Adoptivkind in der Seaorg (Isabell soll dort sein) und ein verlorenes Kind (Suri) bleibt?

wenn das deren way to was auch immer ist...

schade, man wird nie wissen, was er hätte, wenn er da nicht Mitglied wäre, vielleicht immer noch mit Nicole zusammen oder glücklich verheiratet mit Katie und ein Vater von ein paar Kindern? vielleicht auch Single?

was für ein Leben hätte er dann?
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20.10.2014 01:28 Uhr von LuisedieErste
 
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Heiner von Rönn "Bis nichts mehr bleibt"

ausser einer netten Phantasiemedaille ...ist denen (Nicht-Aussteiger bzw. Noch-Mitglieder) eigentlich klar, was sie dafür verlieren?

[ nachträglich editiert von LuisedieErste ]
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22.10.2014 13:50 Uhr von mammamia
 
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Wer den Original Artikel selber liest, findet fast überall Fluchwörter mit denen die zwei Journalisten ihre "Qualität" herausstellen wollen.
Und auch das Zitat wieder mal falsch dargestellt...vielleicht mal einen Englischkurs machen, lieber Anon.

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