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Zwickau: Vietnamesen als Fachkräfte für Straßenbau

Auf Initiative des Berufsförderungswerkes Bau Sachsen reagierten Baufirmen in Zwickau auf den Mangel an Fachkräften, indem sie im weit entfernten Vietnam Lehrlinge gesucht haben. Für einen Ausbildungsplatz zum Straßenbauer fand man dort auf Anhieb hundert Bewerber, teilweise sogar Ingenieure.

Die besten wurden ausgewählt und bekommen jetzt im Berufsschulzentrum Zwickau zusätzlichen Sprachunterricht, um zusammen mit deutschen Lehrlingen die hiesige Ausbildung zu absolvieren. Sie zeichnen sich nach Auskunft der Firmen durch Freundlichkeit und hohe Motivation aus.

Das Projekt soll in Zukunft fortgesetzt werden, dafür lernen bereits jetzt weitere ausgewählte Bewerber in Hanoi und Danang die deutsche Sprache, um dann nächstes Jahr in Zwickau ihre Ausbildung aufnehmen zu können.


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WebReporter: WOKI
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Ausbildung, Zwickau, Fachkräfte, Straßenbau
Quelle: freiepresse.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.10.2014 13:00 Uhr von sigmasix
 
+6 | -2
 
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Schauen wir uns die Bedingungen im Baugewerbe in Deutschland an, dann wissen wir warum nieman der gesund im Kopf ist sich das antun will.....

Im winter sitzt du zuhause und kriegst Hartz IV weil du kein Jahr gearbeitet hast und auf der Arbeit hast du einen Wahnsinnigen Druck und musste dich mit leuten in Konkurenz setzten die 60 Stunden in der Woche arbeiten für die hälfte deines Lohns... Du selbst kannst nciht hoch genug qualifiziert sein, bist aber dann zu teuer... und dann macht ein unqualifizierter Woherauchimmer deinen Job für 3 Euro die Stunde... Und er Mindestlohn wird nur auf dem PApier gezahlt und alle sind froh drum....

Deutschland du bist lächerlich!!!!
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16.10.2014 13:02 Uhr von Renshy
 
+0 | -1
 
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richtig so, die anderen sind selber schuld, und das auf kosten der Katzen
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16.10.2014 14:06 Uhr von Lucianus
 
+4 | -1
 
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Und wieder einmal wird ein "Mangel" an Fachkräften vorgeschoben, wenn es eigentlich ein reines Finanz-Problem ist.

Solange es arbeitswillige, Arbeitslose gibt, und die gibt es sicher bei über 4 Millionen haben wir keinen Mangel sondern nur lächerlichste Gehatlsvorstellungen seitens des Arbeitgebers.
Straßenbauer ist jetzt sicher kein Beruf der immenses Wissen oder allgemein eine hohe geistige Anforderung hat. Das soll nicht beleidigend gegenüber Leuten sein die diesen Beruf ausüben, sondern ein vergleich mit zum Beispiel Chirurgen, bzw. Ärzten allgemein oder Hoch qualifizierten Physikern, Technikern etc. sondern darlegen das so ziemlich jeder der Körperlich einigermassen Fit ist, diesen Beruf lernen könnte.

Natürlich freuen die sich n Ast, wenn sie billigere Importieren können. Und dann wird das auch noch als was tolles dargestellt.
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17.10.2014 11:34 Uhr von Lucianus
 
+2 | -0
 
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WOKI

Es geht hier aber nicht um Vorarbeiter.

Und in deinen links steht es doch schon drin:

"Bei einer 40-Stunden Woche kannst du also mit einem monatlichen Bruttogehalt von rund 2200 Euro rechnen."

Und wo hast du überhaupt die Info des Gehalts des Vorarbeiters her?
In deinem Link wird darauf verwiesen, das selbst ein Dipl. Bauingenieur/-in unter 3000 Brutto verdienen könnte.

Es geht hierbei ja nicht um, seit 30 Jahre beschäftigte, die noch einen BOOM miterlebt und deren Gehalt angepasst ist, sondern um Neueinsteiger. Und da muss man sich heutzutage, leider, eher am Minimum Orientieren als am Maximum, insbesondere dann, wenn es zusätzlich die Möglichkeit gibt, Fachkräfte aus dem Ausland zu holen, die für das minimum (oder gar noch weniger) Arbeiten.

Aber ehe ich Falsch verstanden werde, ich habe überhaupt kein problem damit das wirkliche Fachkräfte geworben werden, wenn es sie nicht gibt. Wenn ein Koreaner (Vietnamese etc.) her geholt wird, der als Bauingenieur/-in hier 5000+ Euro brutto verdient, weil er es kann und es hier keinen gibt, dann finde ich das völlig angemessen und ok.

Ich bestreite jedoch das es diesen Mangel wirklich gibt und behaupte es gibt hier einen Mangel an Dipl. Bauingenieuren die für 2200 brutto Arbeiten. Was völlig verständlich ist, und nicht dadurch unterstützt werden sollte, das man sich billige kommen lässt, sondern durch einen vernünftigen Lohn.
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17.10.2014 17:14 Uhr von Undschonwieder
 
+0 | -1
 
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@komsokekt

Wieso nur in der DDR. Natürlich werden diese von den Einheimnischen abgeschottet, damit man ja nach der zweiten und dritten Generation wieder behaupten kann, daß diese Ausländer sich nicht intergriert hätten. Frei nach dem Motto: Die wollen eh unter sich bleiben.

So schließt sich der Kreislauf

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