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Fusionsreaktoren: Lockheed Martin gelingt großer Fortschritt

Am heutigen Mittwoch gab Lockheed Martin auf einer Pressekonferenz bekannt, dass ein gewaltiger Fortschritt auf dem Gebiet der Fusionsreaktoren gelungen ist. Fusionsreaktoren sind deutlich sicherer und effizienter als derzeitige Kernreaktoren.

Ein 100-Megawatt-Reaktor von etwa zwei Meter auf drei Meter Größe würde sogar auf einen Lastwagen passen. In weniger als einem Jahr könnte das Unternehmen einen kompakten Fusionsreaktor bauen. Es handelt sich dabei um eine klassische Deuterium-Tritium-Fusion.

Lockheed Martin hat sich in den letzten Jahren verstärkt mit alternativen Energien beschäftigt. Die Ausgaben für Rüstung gehen seit Jahren zurück, sowohl in Europa als auch in den USA.


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WebReporter: ouster
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Fusion, Fortschritt, Lockheed Martin, Kalte Fusion
Quelle: reuters.com

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.10.2014 17:23 Uhr von blaustich
 
+10 | -9
 
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Nicht schlecht.
Vor kurzem hat es seitens der seriösen Wissenschaft noch geheißen, mit den ersten Fusionsreaktoren ist erst in 50 Jahren zu rechnen.

Bei dem Artikel handelt es sich übrigens nicht um Kalte Fusion wie der Titel vielleicht suggeriert.

Das ist aber ebenfalls ein großer Durchbruch, wenn´s denn so stimmt.
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15.10.2014 17:46 Uhr von hasennase
 
+2 | -8
 
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15.10.2014 18:33 Uhr von Pavlov
 
+13 | -5
 
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Ich wette, auf SN gibt es prozentual mehr Idioten als in Nordkorea...
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15.10.2014 18:38 Uhr von MRaupach
 
+3 | -3
 
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das hauptproblem bei fusionsreaktoren war eigentlich nicht die größe, die hier verbessert wurde, sondern die energieeffizienz und die stabilität.

Ich weiß nicht wo der rekord liegt, aber die Reaktoren waren bisher nicht in der lage dauerhaft mehr energie zu liefern als zu verbrauchen, meist ging das nur über mehrere monate gut, dazu war die energieproduktion an sich nie so bemerkenswert wie theoretisch möglich.
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15.10.2014 18:43 Uhr von Phyra
 
+7 | -6
 
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und wo bitte steht in der shortnews der fortschritt? minus von mir
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15.10.2014 19:43 Uhr von Phyra
 
+2 | -0
 
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@ouster
nein, aber in deiner news ist nur generell etwas ueber fusionskraftwerke zu lesen, nichts zu den forschungen oder fortschritten von lockheed.
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15.10.2014 20:47 Uhr von Shalanor
 
+3 | -3
 
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Schön wenns denn wahr ist. Endlich etwas konkurrenz zum Ökowahnsinn
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15.10.2014 21:45 Uhr von Phyra
 
+3 | -1
 
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z.b. dass ihr reaktorkonzept 10x kleiner als derzeit ueblich ist, dass sie einen prototypen in 1 jahr komplettieren koennen, einen testreaktor in 5 und in 10 jahren serienreife bauen koennen oder es zumindestens denken, es gibt genug infos.
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15.10.2014 22:37 Uhr von d.greenleaf
 
+2 | -3
 
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Super Sache, nur schade dass es nicht in D entwickelt wurde.
Ach ne warte, wir bauen neue Kohlekraftwerke. lol
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15.10.2014 23:07 Uhr von nackteTomate
 
+2 | -3
 
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Also was hier schon alles angekündigt wurde und
wovon man dann nie wieder etwas gehört hat.
In Greifswald wir übrigen an etwas Ähnlichen
geforscht.
Manchmal habe ich den Eindruck, dass diese
Institute möglichst lange "forschen" wollen,
auch dann wenn den "Forschern" längst klar ist,
dass das Ganze nichts wird. Die diversen
Zuschüsse müssen ja weiter laufen.
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15.10.2014 23:18 Uhr von Gorli
 
+1 | -1
 
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@ Halma: Das ist ja der Grund warum die Übung mit dem Stellerator Iter machen ;)
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15.10.2014 23:29 Uhr von el_vizz
 
+2 | -0
 
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Interessanter Artikel / interessante Kommentare zur Fusionsforschung: http://scienceblogs.de/...
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16.10.2014 00:23 Uhr von ich_weiss_es_besser
 
+0 | -2
 
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Deuterium Deuterium woher kenn ich das bloß ? ? ?
Achso ja Die Kraft des BÄÄÄREN Bravestar ich konnts mir irgenwie nicht vergneifen :-D lol
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16.10.2014 02:34 Uhr von montolui
 
+1 | -1
 
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Genau das gleiche hat Lockheeds "Skunk Works" in einer PK auf einem Google-Event vor fast zwei Jahren bekannt gegeben:
https://www.youtube.com/...
...morgen kommt die News mit den Zweifeln der Wissenschaftler ;-)...

[ nachträglich editiert von montolui ]
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16.10.2014 03:08 Uhr von sv3nni
 
+1 | -3
 
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Naja wenigstens wissen wir jetzt wer das patent von rossi gekauft hat
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16.10.2014 05:41 Uhr von webfighter2
 
+1 | -0
 
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Also irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass es plötzlich so schnell einen funktionierenden Fusionsreaktor geben soll...
Für den gerade im Bau befindlichen ITER werden etliche Milliarden ausgegeben und das wird ein Testreaktor um zu prüfen ob solch ein Kraftwerk wirtschaftlich betrieben werden kann. Erste Tests sind frühestens 2020 geplant, der Betrieb mit Deuterium und Tritium ist erst ab 2027. Wäre toll wenn es stimmen würde aber ich denke es handelt sich mehr um heißte Luft statt tatsächlichem Durchbruch.
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16.10.2014 19:14 Uhr von webfighter2
 
+1 | -0
 
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@Faboan
Es geht um Fusionsreaktoren nich um Kernreaktoren. Eine Kernfusion gibt nur bis Eisen Energie ab (Thorium is 64 Ordnungszahlen weiter ;> ). Aber wir haben schon genug Probleme Wasserstoff bzw. dessen Isotope als Plasma stabil in einem Magnetfeld zu halten...
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17.10.2014 09:21 Uhr von jens3001
 
+0 | -2
 
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An der Fusionstechnologie wird auch in Deutschland und anderen Teilen Europas schon lange geforscht.

Forschungsreaktoren gibt es alleine in Deutschland 2 oder 3.


Problematisch ist, dass die Fusion zwar funktioniert aber für die Aufrechterhaltung des Magnetfeldes einen Großteil der eigenen Energie für sich selbst verbraucht.

Somit ist die Fusionstechnologie keine Möglichkeit um alleine Strom zu erzeugen, sondern kann bestenfalls zur Unterstützung eingesetzt werden.

Natürlich dennoch wertvoll udn wichtig aber kein Allheilmittel um von Kernspaltung, Kohle oder sonstigem wegzukommen.
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17.10.2014 13:41 Uhr von jo-28
 
+0 | -0
 
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Das Problem an der Deutschen/Europäischen Fusionsforschung ist schlicht die konstante Verminderung der ohnehin niedrigen Forschungsgelder. Interessanterweise immer dann, wenn ein kleiner Durchbruch vermeldet wird. Hier haben mit Sicherheit die großen Stromkonzerne ihre Finger im Spiel.

Zudem ist es bezeichnend, daß Deutschland pro Jahr mehr Geld (~8 Mrd. €) in die GEZ steckt, als der gesamte EU-Anteil am 15 Jahre andauernden Bau von Iter in Cadarache kosten wird.

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