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Hysterie wächst: Ebola bestärkt Rassismus

Je mehr Menschen an Ebola erkranken, desto größer wird die Hysterie.

Damit geht auch der Rassismus einher, dass Schwarze pauschal verdächtigt werden und ein bösartiger Gedanke entsteht: "Wer schwarz ist, hat Ebola."

Das Deutsche Rote Kreuz versucht nun, Panik zu vermeiden: "Klar gibt es Risiken und Grund zur Vorsicht im Umgang mit der Krankheit. Aber wir warnen vor Stigmatisierung und unbegründeter Angst."


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Rassismus, Ebola, Hysterie
Quelle: taz.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.10.2014 14:40 Uhr von opheltes
 
+6 | -26
 
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15.10.2014 14:48 Uhr von maxedl
 
+10 | -1
 
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Wenn sich das zu einer Massenpanik ausweitet, werden die Menschen alles vergessen was sie jemals zum Menschen machte.

Im Anlassfall könnte das für den Virus erst recht zur Verbreitung führen.
Eine aufgebrachte Menge fällt über einen Afrikaner mit Fieber her nur weil jemand in seiner Nähe das Wort Ebola sagt.
Selbst wenn das Opfer kein Ebola hatte macht das Schule und andern Orts passiert dann dasselbe.
Nur hatte dann eines der Opfer tatsächlich Ebola und dessen Mörder danach auch da sie dessen Blut an sich haften haben.

Nun treffen sich diese mit Freunden/Bekannten und verbreiten fröhlich den Virus in der Gewissheit der Welt etwas gutes getan zu haben.
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15.10.2014 16:37 Uhr von Knutscher
 
+3 | -6
 
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Liebe Konservative. Einfach mal hier lesen ;)

http://www.spiegel.de/...
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15.10.2014 16:44 Uhr von Shalanor
 
+2 | -5
 
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Ich weis wie man das löst! Grenzen Dicht, Ausreiseverbot, Einreiseverbot von betroffenen Staaten und ALLE wären zufrieden!
Aber nein alles verteilen das schürt den hass ihr geistigen Tiefflieger von der Politik
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15.10.2014 17:36 Uhr von Lornsen
 
+3 | -0
 
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es stand doch schon in der Zeitung, daß die Einheimischen aus Angst dort schon die Helfer vertreiben.
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15.10.2014 22:35 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -3
 
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Es wäre schon mal ein Anfang, wenn die Leute begreifen würden, dass die Ansteckung über Körperflüssigkeiten erfolgt.
Und jetzt die Preisfrage: wie wahrscheinlich ist es, dass man mit Körperflüssigkeiten einer einfach so herumlaufenden Person in Berührung kommt?
Es hat schon seinen Grund, dass die einzigen bekannten Ansteckungen außerhalb Afrikas bei medizinischem Personal waren.
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15.10.2014 22:48 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+4 | -0
 
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"Während in der Berichterstattung über die Ebola-Epidemie in Westafrika immer wieder Rassismen mitschwingen, weil fast alle Opfer schwarzer Hautfarbe sind, gilt nun vielen im Umkehrschluss: ´Wer schwarz ist, hat Ebola.´ " (taz)
Fast ist eben nicht ganz.

Das Virus wird ganz automatisch das Sozialverhalten der Menschen in den betroffenen Gebieten beeinflussen: Denn diejenigen die sich nicht an das gelehrte Sozialverhalten halten, sterben.

Aber je häufiger man natürlich Kontakt mit Kranken hat, um so größer wird natürlich die Wahrscheinlichkeit sich zu identifizieren. Warum? Fehler macht jeder. Und so hält man sich dann "zufällig" nicht an bestimmte Regeln.

Das ist wie mit AIDS: Erst traf es aufgrund der Sexualpraktiken Homosexuelle, dann traf es auch die nichthomosexuelle Bevölkerung.
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16.10.2014 00:44 Uhr von Nebelfrost
 
+0 | -1
 
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zitat: "Wer schwarz ist, hat Ebola."

vor ca. 20 bis 30 jahren gab es auch schon mal so einen ähnlichen trend. da hieß es: "wer schwul ist, hat aids." teilweise gibt es dieses vorurteil sogar heute noch.
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16.10.2014 00:49 Uhr von silent_warior
 
+2 | -1
 
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Das kann man nicht einfach so unter "Rassismus" abtun.

Die Menschen haben eine begründete Angst da 85% der infizierten Menschen sterben und diese Krankheit recht ansteckend ist.

Ein Mann der vor kurzem gestorben ist hat einem infizierten nur geholfen in ein Taxi zu steigen, dabei wurde er angehustet oder hat eines der abgehusteten Tröpfchen auf die Hand bekommen und hat damit seine Schleimhäute berührt.

Vielleicht hatte er auch eine kleine Wunde oder eine Hautabschürfung durch welche die Viren in den Menschen eindringen konnten.


Wenn die Krankheit in Europa einen höheren Verbreitungsgrad hat werden die Menschen z.B. mehr auf Leute aus Sachsen achten. (in Dresden ist gestern einer der Ebolahelfer gestorben, schon als er vom Flughafen kam war seine Situation kritisch ... er kann also im Flugzeug und auch danach noch Leute angesteckt haben)

Die ganzen Politiker und reichen Menschen sagen uns dass wir doch keine Angst haben sollen und wir sollen den anderen nicht das Gefühl geben ausgegrenzt zu sein.

Das Problem:
Wenn ich jetzt täglich mit der Bahn fahre habe ich eine sehr hohe Ansteckungsmöglichkeit und muss mich irgendwie in Acht nehmen.
Wenn da mal einer im Zug niest (7m Verteildistanz), dann verpestet er den ganzen Wagon.

Die Politiker hingegen sind immer gut abgeschirmt, werden mit dem Auto überall hin kutschiert und sind nur mit wenigen Leuten zusammen die ebenfalls einen Sonderstatus haben.

Im Zug sitzen aber Leute die gestern (oder vor einer Woche) noch in Afrika gewesen sein können oder die mit einem zusammen waren der auch aus diesem Gebiet kommt.
Diese Wahrscheinlichkeit ist bei dunkelhäutigen Menschen einfach höher ... im Moment.

Wenn die Wahrscheinlichkeit gleich ist, dann werden sich die Leute auch gleich verhalten.


Die Leute in Afrika schützen sich ganz sicher auch von sämtlichen weißen Menschen wenn in Europa eine schreckliche Krankheit grassiert.

... dort gibt es im Gegensatz zu hier niemanden der sie Nazi schimpft wenn sie sich deswegen ins andere Abteil oder einen Platz weiter setzen.
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16.10.2014 08:27 Uhr von zapzerap
 
+1 | -0
 
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So zur Info, man muss nur leicht Schwitzige Hände haben als Ebola Infizierter. Berührt dieser dann irgendwas, hängt der Virus auf das Berührte und zack können sich genug andere wieder anstecken. Das ist ein scheiss Virus.

[ nachträglich editiert von zapzerap ]
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16.10.2014 11:48 Uhr von Dr.Eck
 
+2 | -1
 
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Ja ja und AIDS bekommen nur schwule Männer ... Aber bei jeder Islam News über "Mittelalter" sprechen.

http://33.media.tumblr.com/...

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