14.10.14 21:20 Uhr
 680
 

Bangladesch: Erschreckende Ergebnisse bei Begutachtung der Textilfabriken

In Bangladesch wurde aufgrund des Einsturzes eines neunstöckigen Gebäudes in der Hauptstadt Dhaka 2013, die Fabriken der Textilbrache unter die Lupe genommen.

Erschreckend ist, dass keine einzige der 1106 untersuchten Fabriken keine Probleme vorweisen konnte. Die Inspekteure hatten insgesamt rund 80.000 Mängel feststellen können.

Europäische Modekonzerne wie H&M, Benetton oder Kik hatten die Organisation Accord beauftragt, eine Überprüfung durchzuführen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: prinzessinleighcheri
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bangladesch, Überprüfung, H&M, Textilbranche, kik, Beneton
Quelle: tagesschau.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Football Leaks" deckt zweifelhaftes Geschäftsgebaren im Profi-Fußball auf
Chipanlagebauer Aixtron: Obama blockiert Übernahme durch chinesischen Investor
Bundestag verabschiedet Kindergeld-Erhöhung um zwei Euro

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
14.10.2014 22:20 Uhr von mia_wurscht
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Erschreckend ja, aber leider nun einmal nichts neues.

Wie oft ich in Diskussionen schon der Idiot war, weil ich der Meinung bin, dass andere Menschen Sklavenarbeit verrichten nur damit wir so leben können, wie wir nun einmal leben.

Das möchte nur keiner einsehen.
Kommentar ansehen
14.10.2014 22:41 Uhr von Joeiiii
 
+9 | -0
 
ANZEIGEN
@Olli_Koenigs
>>Aber solange für uns Geiz geil bleibt, wird sich daran nichts ändern. Ich schreibe "uns", weil ich mich da keineswegs ausschließe.<<

Das Problem ist aber auch: Wie teuer muß z.B. ein T-Shirt sein, daß man sichergehen kann, daß die Menschen fair bezahlt werden und die Arbeitsbedingungen auf einem "erträglichen" Niveau sind? Daß das bei einem T-Shirt für 3 Euro nicht der Fall sein wird, kann man sich denken. Aber: Ist es bei 10 Euro anders? Oder bei 20 Euro? Bei 30?
Kommentar ansehen
14.10.2014 23:50 Uhr von Johnny Cache
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
@Joeiiii
Du darfst sicher sein daß bei höheren Preisen bestenfalls geringfügig mehr bei den Arbeitern ankommt, denn warum sollte man denen das gute Geld geben wenn man auch die Gewinnspanne in ungeahnte Höhen treiben kann?
Wenn man also mehrere billige Sachen kauft, dürfte unterm Stich vermutlich mehr bei den Arbeitern hängen bleiben als bei einem teuren.
Kommentar ansehen
15.10.2014 05:37 Uhr von soulicious
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Das schlimme ist:

würde der Westen sein Konsumdenken ändern und nur noch bei sich kaufen, dann würde erstmal kaum jemand die selbst hergestellten Sachen kaufen können weil sie schlicht zu teuer wären (schaut mal was "made in Germany"-Sachen kosten), und zweitens würden Arbeiter wie in Bangladesch fast verhungern, denn deren Industrie ist zum Großteil komplett auf uns Westkonsumenten ausgerichtet.

Ein Teufelskreis...
Kommentar ansehen
15.10.2014 07:06 Uhr von brycer
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Das Problem dass der westliche Verbraucher hat ist doch dass er, würde er nur noch Kleidung kaufen wollen an der keine Ausbeutung von Menschen dran hängt, wohl nackt herum laufen müsste.
Es fägt doch schon bei der Herstellung der Stoffe an und geht weiter zur Färbung. Wo wird das gemacht. Natürlich in den Billiglohnländern in Asien. Egal ob jetzt Hersteller von Billigklamotten oder von Markenklamotten. Jeder schaut doch wo er seine Materialien und Produkte möglichst billig her bekommt um dann beim Endprodukt eine möglichst große Gewinnspanne erzielen zu können.

soulicious hat recht.
Würden diese Artikel bei uns hergestellt, dann könnte sie sich wohl nur ein geringer Teil der Bevölkerung leisten und der andere (Groß)teil wäre wieder nackt.
Bei den derzeitigen Temperaturen (und jenen die wohl in den nächsten Monaten kommen werden) will ich aber gar nicht daran denken. ;-P
Ja, die meisten sagen es müsste sich da unten etwas oder sogar vieles ändern. Sei es die Bezahlung oder sei es der Arbeitsschutz.

Nur leider sind wir alle so schizophren und an diese Billigpreise gewöhnt, dass ein riesiger Aufschrei durchs Land gehen würde, wären Klamotten & Co plötzlich doppelt oder dreimal so teuer.
Dann könnte man ja nicht mehr jedes Jahr her gehen und sich neu einkleiden, nur weil jetzt die Mode etwas anderes vorgibt.
Für viele Frauen unvorstellbar, ein Kleid, eine Hose, ein paar Schuhe... länger als eine Saison tragen zu müssen.
Das geht ja nun üüüüüberhaupt ncht!
Bevor das geschieht sollen dann doch lieber Arbeiter in Bangladesch ausgebeutet werden. Das ist ja weit weg und man hört ihre Schreie nicht. :-(

Jeder soll sich an die eigene Nase fassen und überlegen wo die Preise für viele Waren bei us her kommen.
Nicht davon dass bei uns irgendwelche Maschinen schnell und damit billig arbeiten. Noch billiger sind, auch wenn der einzelne langsamer ist, die vielen ausgebeuteten Arbeiter in den Billiglohnländern.
Vielleicht wäre es für den einen oder anderen mal gut darüber nach zu denken, wenn er sich seinen Luxus (und im Vergleich zu den asiatischen Lohnsklaven leben wir in einem sehr dekadenten Luxus ;-P) so anschaut.
Kommentar ansehen
15.10.2014 08:35 Uhr von lesersh
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Für Sicherheit und gute Lebensbedingungen müssten wir z.B. für ein T-Shirt 50cent mehr zahlen. Ich glaube das verkraften viele Leute einfach nicht.

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Freiburg: Frauenmord-Verdächtiger ist 17 Jähriger Afghane
The Last of Us 2 - Fortsetzung des Kult-Spiels kommt
Busenwunder Bettie Ballhaus: Nackter Adventskalender im Netz


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?