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Ölpreisverfall: Russland droht eine Rezession

Der immer weiter und gegen alle Erwartungen sinkende Ölpreis könnte für Russland zum Problem werden. Zuletzt notierte ein Barrel (159 Liter) der Sorte Brent bei 87,74 Dollar und fiel damit auf den Stand von Dezember 2010. Während des arabischen Frühlings waren hier noch knapp 126 Dollar zu zahlen.

Analysten bezifferten das negative Wirtschaftswachstum Russlands bei einem Preis von 90 Dollar auf 0,5 Prozent, bei 80 Dollar auf 1,7 Prozent und bei 70 Dollar auf über drei Prozent, was eine Rezession zur Folge hätte. Denn Russlands Staatsbudget gründet auf einem Ölpreis von 100 Dollar.

Eine Bestätigung der These der Analysten spiegelt sich im Terminmarkt wieder, der bis vor Kurzem Fasspreise für das Jahr 2018 in Höhe von 120 Dollar vorsah und die jetzt nur noch 95 Dollar betragen. Ursache hierfür ist unter anderem die erhöhte Ölfördermenge der Opec-Staaten.


WebReporter: th3_m0l3
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Russland, Ölpreis, Rezession
Quelle: welt.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.10.2014 17:20 Uhr von einerwirdswissen
 
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Der niedrige Ölpreis macht aber nicht nur den Russen zu schaffen.Russland hat ein Defizit am Ende,die Ölmultis verlieren sehr viel Geld dabei und müssen dies vor ihren Geldgebern verantworten.
Wenn keiner das Öl mehr haben will,dann muss es irgendwo zwischengelagert werden.Die Lager sind weltweit aber aufgefüllt.

Deutschland hat durch den niedrigen Spritpreis aber auch einiges an Einnahmeausfällen.Der Finanzfutzi hat auch mit einem höheren Ertrag aus dem Sprit gerechnet,genau so wie andere Länder auch.
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14.10.2014 19:45 Uhr von Perisecor
 
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@ einerwirdswissen

Außer für Russland und eventuell Venezuela hat das aber für keinen Staat ein negatives Wachstum oder gar eine Rezession zur Folge.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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15.10.2014 10:08 Uhr von Perisecor
 
+1 | -1
 
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@ th3_m0l3

Die 13% gibt´s ja auch nur auf Grund der vorherigen Staatspleite, dem nicht öffentlichen Haushalt und dem Verstecken von riesigen Mengen an Verbindlichkeiten in Staatsunternehmen.

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