14.10.14 16:48 Uhr
 1.249
 

Studie: Jeder dritte Jurastudent ist für die Wiedereinführung der Todesstrafe

Laut einer Studie des Erlangener Strafrechtsprofessors Franz Streng zum Thema Angemessenheit von Strafe sind heutige Jurastudenten für härtere und längere Strafen.

Obwohl sie sich selbst sicherer fühlten als ihre Kollegen vor 25 Jahren, forderte jeder Dritte die Wiedereinführung der Todesstrafe.

Themen wie Sicherheit und Vergeltung sind den Studenten wichtiger als die Resozialisierung von Kriminellen, wie die Studie zeigt.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Todesstrafe, Jura, Wiedereinführung
Quelle: lto.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nato-Gipfel: Weißes Haus ignoriert schwulen "First Husband" auf Gruppenfoto
USA: Schlafmohn-Plantage per Zufall entdeckt - Marktwert 500 Millionen Dollar
Nach Manchester: Rock am Ring verbietet Wasserflaschen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
14.10.2014 17:12 Uhr von Rechtschreiber
 
+21 | -22
 
ANZEIGEN
Das ist dann eigentlich keine Frage der eigenen Sicherheit, sondern spricht dafür, dass Jurastudenten dann auch tatsächlich so dumm sind, wie man immer glaubt.
Kommentar ansehen
14.10.2014 17:23 Uhr von Johnny Cache
 
+24 | -11
 
ANZEIGEN
Die haben eben verstanden daß es in vielen Fällen keine Chance auf eine Resozialisierung gibt.
Wozu also jemanden lebenslänglich für viel Geld einsperren, wenn man ihn auch kostengünstig entsorgen kann?
Kommentar ansehen
14.10.2014 17:29 Uhr von ghostinside
 
+19 | -3
 
ANZEIGEN
Stimmt und 2/3 sind dagegen...
Kommentar ansehen
14.10.2014 17:43 Uhr von shadow#
 
+14 | -9
 
ANZEIGEN
Das geht nicht wirklich über die Arschlochquote in der allgemeinen Bevölkerung hinaus, oder?
Kommentar ansehen
14.10.2014 19:18 Uhr von shadow#
 
+5 | -11
 
ANZEIGEN
Diese Befragungen sollten sie am Besten vor dem Studium durchführen.
Wer sich die Wiedereinführung der Todesstrafe wünscht (31.9%), Folter befürwortet (22.1%) oder Vergeltung als wichtigsten Strafzweck ansieht, kann anschließend gleich zuhause bleiben weil er als Jurist ungeeignet ist.
So wie es aussieht, hat unsere Zivilisation ihren Zenit bereits vor 2-3 Jahrzehnten überschritten.
Kommentar ansehen
14.10.2014 19:21 Uhr von Johnny Cache
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
@newsleser54
Und was wäre deine Wahl? Lieber ein paar Jahre oder gar länger im Knast sitzen oder die Todesstrafe?
Ich weiß was ich wählen würde.
Kommentar ansehen
14.10.2014 19:46 Uhr von Perisecor
 
+3 | -7
 
ANZEIGEN
@ shadow#

Grandios, wie du mal eben die Hälfte der unveräußerlichen Grundrechte in Abrede stellen willst, u.a. die Meinungsfreiheit.
Kommentar ansehen
14.10.2014 19:52 Uhr von sannifar
 
+4 | -4
 
ANZEIGEN
@Johnny Cache
Ich weiß auch, was ich wählen würde: das Leben. Wie können Menschen, die einem anderen zum Beispiel vorwerfen, seinem Opfer das Leben genommen zu haben, sich selbst zum Herr über Leben und Tod erheben? Und sei es, dass sie per Gesetz oder Wahl dazu gemacht wurden. Auch ein in Gesetz gegossenes Unrecht wird kein Recht.
Kommentar ansehen
15.10.2014 00:31 Uhr von 4YouWeb
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
Dieses Umfrageergebnis zeigt, dass ein erreichter Numerus Clausus nichts über die tatsächliche Intelligenz oder über soziale Kompetenzen eines Menschen aussagt. Ich empfehle den Befürwortern der Todesstrafe sich mit den Menschen zu unterhalten, die Glücklicherweise nach Jahren – teilweise nur Stunden vor ihrer geplanten Hinrichtung – wegen erwiesener Unschuld aus Todeszellen in der ganzen Welt entlassen wurden. Oder noch besser dürfte eine Diskussion über die Todesstrafe mit den Männern, Frauen, Kindern oder Eltern von – fälschlicherweise Verurteilten – rehabilitierten und hingerichteten Menschen sein! Vielleicht ändern, die mit unendlicher Lebenserfahrung gesegneten Studenten ihre Meinung und stellen fest, dass sie besser nicht Jura studieren sollten!
Jörg Aland
Was gerettet wird gerettet, wenn ein Schiff voller Juristen untergeht? Die Zivilisation!
Kommentar ansehen
15.10.2014 00:33 Uhr von 4YouWeb
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Dieses Umfrageergebnis zeigt, dass ein erreichter Numerus Clausus nichts über die tatsächliche Intelligenz oder über soziale Kompetenzen eines Menschen aussagt. Ich empfehle den Befürwortern der Todesstrafe sich mit den Menschen zu unterhalten, die Glücklicherweise nach Jahren – teilweise nur Stunden vor ihrer geplanten Hinrichtung – wegen erwiesener Unschuld aus Todeszellen in der ganzen Welt entlassen wurden. Oder noch besser dürfte eine Diskussion über die Todesstrafe mit den Männern, Frauen, Kindern oder Eltern von – fälschlicherweise Verurteilten – rehabilitierten und hingerichteten Menschen sein! Vielleicht ändern, die mit unendlicher Lebenserfahrung gesegneten Studenten ihre Meinung und stellen fest, dass sie besser nicht Jura studieren sollten!

Jörg Aland

Was gerettet wird gerettet, wenn ein Schiff voller Juristen untergeht? Die Zivilisation!
Kommentar ansehen
15.10.2014 00:56 Uhr von ms1889
 
+1 | -5
 
ANZEIGEN
nuja..mein sohn studiert auch jura...
er sagt: wie da gesetze verdreht werden um etwas zu erreichen, zeigt wie unseriös rechtswissenschaften und anwälte sind...wie gesagt...das sagt mein sohn!
Kommentar ansehen
15.10.2014 01:10 Uhr von mcdar
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
...haja, wie will man denn sonst noch einsparen? Sogar die bisherigen Resozialisierungsmaßnahmen waren immer schon miserabel. Man spart und eine kontrollierte Örtlichkeit ("Reservat") für schwere Fälle ist auch nicht machbar.
In der Natürliche Abfolge darf sich niemand anmaßen, ein Leben auszulöschen.
Ginge es nicht immer um Geld, würden sich auch andere Möglichkeiten finden.
Man fragt sich schon lange was die Studierten denn so studieren, wenn man die "Ergüsse" betrachtet, welche man auch einem ungebildeten zuschreiben könnte.
Kommentar ansehen
15.10.2014 03:30 Uhr von Botlike
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
@ms1889
Ich weiß nicht, seit wann dein Sohn Jura studiert. Ich schreibe nächsten Monat mein Examen und stelle fest, dass ich immernoch hin und wieder Momente habe, in denen der Groschen erst noch fällt. Warum genau die eine oder andere Regelung so oder so ausgelegt wird, versteht man oft nicht auf Anhieb. Oftmals erschließen sich einem die Zusammenhänge erst bei genauerer Betrachtung.

In meinen Augen ist es Fakt, dass wir in Deutschland eines der besten Rechtssysteme der Welt haben. Probleme gibt es aber immer dann, wenn politisch motivierte Änderungen hinzukommen, falls dein Sohn darauf anspielt, hat er absolut Recht.
Kommentar ansehen
15.10.2014 03:32 Uhr von Botlike
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Achja und zur News:
Das Ergebnis ist natürlich erschreckend. In meinem Bekanntenkreis stelle ich aber fest, dass gerade die Juristen gegen die Todesstrafe sind, weil gerade ihnen klar ist, was Grundrechte bedeuten.
Kommentar ansehen
15.10.2014 07:58 Uhr von Hallominator
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Wieso gehen eigentlich alle davon aus, dass jeder Befürworter der Todesstrafe gleich jeden dahergelaufenen Taschendieb umbringen wollen?

Es ist leider Fakt, dass zum Beispiel Kinderschänder, die trotz psychologischer Behandlung etc. wieder rückfällig geworden sind, nicht mehr resozialisiert werden können.
Auch wenn das allen Gutmenschen natürlich nicht passt, es gibt solche Leute nunmal.
Und da man bei dauerhaft eingesperrten Tieren recht schnell auf die Barrikaden steigt, sollte man einen ein ganzes Leben lang eingeknasteten Straftäter ebenfalls so betrachten: Nämlich dass dieser Zustand menschenunwürdig ist.
Das ist dann nicht einmal mehr zwingend eine Frage des zu sparenden Steuergeldes, sondern des Anstands.
Selbst bei Tieren ist es anerkannt, hoffnungslose Fälle einzuschläfern.

Dass diese Strafe nicht jeden Strauchdieb treffen sollte, ist natürlich klar, verdammt!
Kommentar ansehen
15.10.2014 10:15 Uhr von Perisecor
 
+0 | -4
 
ANZEIGEN
Hach ja, wie manche doch gegen die Todesstrafe hetzen, gleichzeitig aber kein Problem damit haben, dass der Staat (um mal ähnliche Begriffe zu nutzen) Freiheitsberaubung und Diebstahl begeht.

Je neuer die Urteile werden, desto weniger Fehlurteile gibt es auch. Alle Fehlurteile stammen aus den Zeiten vor der großflächigen Einführung moderner Ermittlungsmethoden.


@ Hibbelig

Du hast meinen Kommentar offensichtlich nicht verstanden. Aber gut, ich gebe zu, der Satz war schon sehr komplex.



"bist Du so nett, und zitierst die Paragraphen des GG auch, die diese Rechte ÜBER ALLE ANDEREN stellen? Danke."

Ich kann dir leider keine Paragraphen des Grundgesetz nennen, Hibbelig.
Kommentar ansehen
16.10.2014 08:09 Uhr von SHA-KA-REE
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Johnny Cache
>Die haben eben verstanden daß es in vielen Fällen keine Chance auf eine Resozialisierung gibt.

Das haben wohl die meisten verstanden.

>Wozu also jemanden lebenslänglich für viel Geld einsperren, wenn man ihn auch kostengünstig entsorgen kann?

Z.B. deshalb weil selten genug völlig zweifelsfrei die Frage der Schuld geklärt werden kann. Einen Menschen der 10 Jahre verloren hat kann man wenigstens noch freilassen, einen zu unrecht hingerichteten kann man nicht mal eben wieder zum Leben erwecken.
Kommentar ansehen
17.10.2014 21:12 Uhr von sannifar
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Perisecor
<Je neuer die Urteile werden, desto weniger Fehlurteile gibt es auch.>
Dazu dann noch der stets dämliche "Vergleich", dass der Staat doch auch "Freiheitsberaubung und Diebstahl" beginge.
Ist Dir vielleicht beim Lesen Deiner Ergüsse mal der Unterschied in den Sinn gekommen, dass man zu Unrecht verhängte Geld- oder Freiheitsstrafen durch Entschädigungszahlungen zumindest ein wenig wieder "gutmachen" kann, genau das aber bei einer vollzogenen Todesstrafe nicht mehr möglich ist? Ganz einfach deshalb, weil derjenige, der zu Unrecht verurteilt wurde, nicht mehr unter uns weilt. Willst Du da von "Kollateralschaden" sprechen oder was?!?
Kommentar ansehen
18.10.2014 16:37 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
@ sannifar

Der Vergleich ist nicht dämlich, denn der Staat begeht in jedem Fall ein Verbrechen, so man denn so argumentieren möchte.

Wer also gegen die Todesstrafe ist, weil der Staat sich dann auf dieselbe Stufe wie ein Mörder stellt, der muss zwangsweise auch gegen Freiheitsstrafen sein.
Kommentar ansehen
20.10.2014 23:35 Uhr von SHA-KA-REE
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
>Wer also gegen die Todesstrafe ist, weil der Staat sich dann auf dieselbe Stufe wie ein Mörder stellt, der muss zwangsweise auch gegen Freiheitsstrafen sein.

Nein. "Schutz vor Haftstrafen" ist kein mir bekanntes Menschenrecht, "Recht auf Leben" hingegen schon.

Zudem ist es völlig blödsinnig die Büchse der Pandora zu öffnen, nur damit man dann 1-2 Mörder pro Jahr hinrichten kann - denn mehr werden es in Deutschland kaum sein. Wenn man sich die (gemessen an der hohen Mordrate) selbst in den USA schon recht niedrige Vollstreckungsquote ansieht, dann ist nämlich nicht zu erwarten, dass hierzulande mittelfristig mehr als eine Hand voll Mörder pro Jahr hingerichtet werden würde bzw. könnte. Das Argument von den angeblichen Ersparnissen für die Gesellschaft ist also unzutreffend, denn gemessen an den negativen Auswirkungen für den Staat würde diese nicht erwähnenswerte Ersparnis nicht mal den Aufwand rechtfertigen, sich mit der Wiedereinführung der Todesstrafe zu beschäftigen. Zudem sind Todesurteile oft ein langwieriger und kostspieliger Prozess, u.a. weil die Verurteilten natürlich praktisch immer alle Rechtsmittel Ausschöpfen. Es ist bekannt dass Hinrichtungen in der Summe oft teurer sind als es eine lebenslange Haftstrafe wäre.

Befürworter der Todesstrafen lassen sich von niederen Rachegelüsten leiten, weiter nichts. Sie versuchen zwar krampfhaft dieser Bestrafungsform einen rationalen Anstrich zu verleihen, aber sie scheiten damit ebenso regelmäßig wie mit der Antwort auf die Frage, wie ein schnelles Ende einen Täter mehr von einer schweren Straftat abschrecken soll als ein quälend langer Freiheitsentzug. Im Gegenteil: Jemand der ein Mal einen Mord begangen hat, hat im Falle der gesetzlich vorgesehenen Todesstrafe nichts mehr zu verlieren, und es ist sogar zu befürchten dass dadurch noch andere Menschen unter die Räder kommen.

Ich meine auchmich zu erinnern mal eine Statistik gelesen zu haben, wonach die Mordrate in Staaten mit Todesstrafe regelmäßig höher ist als in solchen ohne Todesstrafe. Besonders innerhalb der USA hat man diesen Effekt wohl beobachten können, als nach und nach einige Staaten die Todesstrafe abschafften, und dort dann prompt die Mordrate sank.

[ nachträglich editiert von SHA-KA-REE ]
Kommentar ansehen
20.10.2014 23:38 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
@ SHA-KA-REE

"Nein. "Schutz vor Haftstrafen" ist kein mir bekanntes Menschenrecht..."

Soso.

Art. 2 Grundgesetz ist dir also nicht bekannt.

´Die Freiheit der Person ist unverletzlich.´




"Jemand der ein Mal einen Mord begangen hat, hat im Falle der gesetzlich vorgesehenen Todesstrafe nichts mehr zu verlieren, und es ist sogar zu befürchten dass dadurch noch andere Menschen unter die Räder kommen."

Das lässt sich aus Staaten, in welchen die Todesstrafe existiert, eben gerade nicht belegen.
Aus Ländern wie Deutschland lässt sich aber belegen, dass Resozialisierung oft nichts bringt.
Kommentar ansehen
20.10.2014 23:46 Uhr von SHA-KA-REE
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Perisecor

Not sure if troll or just stupid?! Zum Ersten ist das - wie Du schon schriebst - ein GESETZ und kein Menschenrecht, und zum Zweiten hast Du - wie so oft - weil es Dir in den Kram passt, den wichtigsten Teil weggelassen. Es folgt nämlich noch: "In diese Rechte darf nur aufgrund eines Gesetzes eingegriffen werden.“

Treffer, versenkt.

Zur Abschreckungstherie:

http://www.lehrerfreund.de/...

Leider liegst Du auch da falsch. Aber hey: Alles was in den USA passiert ist großartig, nicht wahr? Würde es in den USA keine Todesstrafe geben, Du wärst einer ihrer schärfsten Gegner.

[ nachträglich editiert von SHA-KA-REE ]
Kommentar ansehen
20.10.2014 23:58 Uhr von Perisecor
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@ SHA-KA-REE

"Zum Ersten ist das - wie Du schon schriebst - ein GESETZ und kein Menschenrecht..."

Oh man. Natürlich (!) sind das Menschenrechte und natürlich handelt es sich bei Menschenrechten um Gesetze, egal auf welcher Ebene man sich nun befindet.


http://www.ohchr.org/...

Artikel 3 UDHR:
´Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.´

Die Menschenrechtserklärung der UN steht übrigens in der Normenhierarchie unter dem Grundgesetz, aber du scheinst da ja generell Grundlagen nicht zu kennen.



"Treffer, versenkt."

Eben nicht. Du bist in die Falle getappt, denn für dich ist es völlig in Ordnung, wenn eines der unveräußerlichen Menschenrechte beschnitten wird (Freiheit), während du mir vorwirfst, ich toleriere die gesetzliche Beschneidung eines anderen Menschenrechts (Recht auf Leben).

Das ist genau diese Doppelmoral, die ich angekreidet habe: Wer gegen die Todesstrafe ist, der _MUSS_ auch gegen Freiheitsberaubung durch den Staat sein. Beides sind absolute und unveräußerliche Menschenrechte (Art. 1, 2 Grundgesetz).



"Zur Abschreckungstherie:"

Abgesehen davon, dass
1) es eine Frechheit ist, einen solch langen Text ohne Eingrenzung zu verlinken
2) deine Quelle irgendeine dubiosen Schul-Homepage ist,

ist das natürlich völlig am Thema vorbei. Ich habe nie behauptet, dass die Todesstrafe irgendwen abschreckt - das tun hohe Gefängnisstrafen ja auch nicht.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
Kommentar ansehen
21.10.2014 00:27 Uhr von SHA-KA-REE
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Perisecor

>Eben nicht. Du bist in die Falle getappt, denn für dich ist es völlig in Ordnung, wenn eines der unveräußerlichen Menschenrechte beschnitten wird (Freiheit), während du mir vorwirfst, ich toleriere die gesetzliche Beschneidung eines anderen Menschenrechts (Recht auf Leben).

Nochmal: Das Gesetz(!) besagt eindeutig, dass man Freiheitsrechte aus Getzesgründen einschränken darf. Ein allgemeines und uneingeschränktes(!) Menschenrecht (wie das ganz allgemeine Recht auf Leben, nicht der Satz aus dem Grundgesetz) für uneingeschränkte Freiheit gibt es nicht.

>Das ist genau diese Doppelmoral, die ich angekreidet habe: Wer gegen die Todesstrafe ist, der _MUSS_ auch gegen Freiheitsberaubung durch den Staat sein.

Das ist nunmal falsch.

>Beides sind absolute und unveräußerliche Menschenrechte (Art. 1, 2 Grundgesetz).

Nein, eben nicht. Du wirfst mir vor die Grundlagen nicht zu kennen, kannst aber selbst nicht mal lesen:

"Dieses Recht kann nicht in Anspruch genommen werden im Falle einer Strafverfolgung, die tatsächlich auf Grund von Verbrechen nichtpolitischer Art oder auf Grund von Handlungen erfolgt, die gegen die Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen verstoßen. "

Ich habe zudem nirgends behauptet das Menschrechte das Grundgesetz aushebeln, sondern schrieb dass es kein allgemeines, uneingeschränktes Freiheitsrecht gibt (nochmal für die Langsamen Leser unter uns: die Betonung liegt auf UNEINGESCHRÄNKT). Da es also weder ein allgemeines Menschrecht auf uneingeschränkte Freiheit gibt noch eine Grundgesetzpassage dazu, muss es allgemeiner Konsenz sein, dass - ganz speziell in Deutschland - keine uneingeschränkte Freiheit gegegeben ist.

Da steht aber nun ganz klar, dass man die Freiheit einschränken kann, das Leben aber nicht auslöschen darf. Das ist auch ganz logisch, denn wenn jeder alle Rechte hätte, dann hätte am Ende niemand irgendwelche Rechte. Sobald nämlich ein Individuum seine Rechte ausnutzt und übertritt, schränkt es die Rechte eines anderen ein. Dem kann man nur mit dem Entzug der Freiheit begegnen, weil das nun mal das einzige Mittel ist, was die Allgemeinheit schützt ohne das kostbarste Gut - das Leben - anzutasten.
Wenn Du das nicht verstehst, tust Du mir Leid.

@Abschreckung, die dritte:
Eine Suchmaschine kannst Du aber bedienen, oder? Sollte man meinen, denn Du wirfst doch sonst mit Quellen nur so um Dich. Du wirst sicher auch ohne mich genug Material zu diesem Thema finden.

Und eine Frechheit war es ganz sicher nicht Dir diesen Link zu posten, denn 3 Seiten Text solltest Du schon bewältigen können, und auf Seite 2/3 zu scrollen habe ich Dir ebenso einfach mal zugetraut.

Was Deine Kritik an der Quelle betrifft: Wie Du im Dokument siehst, findest Du das Ganze auch unter http://www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de Du musst das alles aber nicht lesen, bleibe einfach bei Deiner vorgefertigten Meinung, ist auch einfacher so.

USA! USA! USA!!!

[ nachträglich editiert von SHA-KA-REE ]
Kommentar ansehen
21.10.2014 15:38 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ SHA-KA-REE

Der Artikel 2 Grundgesetz wird im Rahmen von deutschen Strafverfolgungen eingeschränkt.

In den USA wird, um beim Beispiel zu bleiben, auch das Equivalent zum deutschen Artikel 1 eingeschränkt.

Beides ist rechtlich in Ordnung, beides schränkt unveräußerliche Grundrechte ein - nur dass du und andere das in einem Fall total toll finden, im anderen Fall ist es aber unverzeihlich böse.



"Ein allgemeines und uneingeschränktes(!) Menschenrecht (wie das ganz allgemeine Recht auf Leben, nicht der Satz aus dem Grundgesetz) für uneingeschränkte Freiheit gibt es nicht."

Doch, ich habe die Norm genannt. Aber für dich nochmal:
Artikel 3 UDHR:
´Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.´



"@Abschreckung, die dritte:"

Du könntest auch zehn Links darbieten, da ich nicht gesagt habe, dass die Todesstrafe zur Abschreckung dienen soll, geht deine Argumentation total am Thema vorbei.

Genauso gut könntest du auf die Farbenlehre verlinken und erklären, dass diese und jene Farbe zusammen eine entsprechende Drittfarbe bilden.

Refresh |<-- <-   1-25/26   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Homepage "Hoaxmap.org" widerlegt Falschmeldungen über Flüchtlinge
Kanzlerin Merkel im CSU-Bierzelt: USA kein verlässlicher Partner mehr
Nato-Gipfel: Weißes Haus ignoriert schwulen "First Husband" auf Gruppenfoto


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?