14.10.14 15:36 Uhr
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Wissenschaftler fallen auf kalte Fusion herein

Wie erst vor kurzem auch bei ShortNews berichtet wurde, sei es dem italienischen Physiker Andrea Rossi angeblich gelungen, eine kalte Fusion am Laufen zu halten. Wie sich jedoch inzwischen herausstellte, wurden bei dem Versuchsaufbau starke systematische Fehler gemacht.

So wurde beispielsweise die abgegebene Wärme nicht über ein Kalorimeter, sondern durch viel ungenauere Wärmebildkameras erfasst sowie weiterhin Energie zugeführt, obwohl die Fusion bereits angeblich selbst eine Wärmeabgabe erzeugte.

Insgesamt scheint es sich also eher um einen beeindruckenden Zaubertrick gehandelt zu haben, der selbst einige Physiker verblüffen konnte, als um eine tatsächliche kalte Fusion.


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WebReporter: Rechtschreiber
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaftler, Trick, Kalte Fusion
Quelle: golem.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.10.2014 15:45 Uhr von Sarkast
 
+6 | -6
 
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Traurig, dass "Wissenschaftler" darauf hereinfallen.
So etwas wäre eher etwas für eine Religionsveranstaltung, Heiler, Zauberer etc. aber ehrlich, Wissenschaftler?
Man müsste denen ihre Titel aberkennen.
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14.10.2014 15:56 Uhr von STN
 
+18 | -3
 
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Die richtigen "Wissenschaftler" haben immer gesagt das dies BULLSHIT ist, besonders das von Rossi. Es gab NIE ein Peer Review, haben die nie zugelassen, weil dann hätte man sicherlich den Akku oder das Netzteil gefunden.
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14.10.2014 15:57 Uhr von Perisecor
 
+17 | -16
 
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Die üblichen SN-Verschwörungstheoretiker, die auch bei anderen Themen immer wieder zeigen, dass sie zwar keine Ahnung haben, dafür aber eine große Klappe und an jeden Mist glauben, sind natürlich auch reihenweise auf die Fresse geflogen:
http://www.shortnews.de/...
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14.10.2014 16:12 Uhr von uferdamm
 
+7 | -10
 
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Der Golem Artikel wurde bereits in den Kommentaren ordentlich zerpflückt. Das ist kein Journalismus, das ist reine Negativ-Propaganda ;)

[ nachträglich editiert von uferdamm ]
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14.10.2014 16:28 Uhr von blaustich
 
+11 | -3
 
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Ich finde es eher naiv, dem Autor des Artikel, Matthias Matting mehr Kompetenz zuzuschreiben, als die Professoren, die sich lange mit der Ecat beschäftigt haben.

Brian Josephson, Physiknobelpreisträger, ist durch den Test noch stärker davon überzeugt, dass es sich um eine bahnbrechende Entdeckung handelt.

Matting hatte keine Professur. Noch nicht mal einen Doktortitel.
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14.10.2014 16:30 Uhr von blaustich
 
+3 | -1
 
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@STN

Ein NASA Forschungsleiter ist kein richtiger Wissenschafter?

Das sind anscheinend auch keine richtigen Wissenschafter, oder?

http://lenr-canr.org/...

[ nachträglich editiert von blaustich ]
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14.10.2014 16:35 Uhr von smogm
 
+3 | -3
 
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Matthias Matting...den Namen sollte man sich merken.
Sehr sehr schlechter Golem Artikel. Kann einem nur leid tun.

Es gibt mehrere hundert peer reviewte LENR Experimente die zum Teil sogar repliziert werden konnten (meist Voraussetzung für Journal-Publikation).

Siehe hier Zusammenfassung von Jed Rothwell:
http://lenr-canr.org/...

Replikation von Toyota und Mitsubishi Heavy:
http://iopscience.iop.org/...
http://iopscience.iop.org/...

Wissenschaftler die nach dem Lesen dieser Papers noch immer von Zaubertricks sprechen sollte man den Titel aberkennen.

Und das sind nur ein paar. Hinter den Kulissen kommt jetzt erst alles ins Rollen. Rossi hat nur die schlafenden Hunde geweckt.

[ nachträglich editiert von smogm ]
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14.10.2014 16:38 Uhr von smogm
 
+4 | -0
 
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PS: In dem Paper hier:

http://www.shortnews.de/...

wird es vor allem ab Kapitel 2 interessant, für alle die hier laut "es gab noch nie ein peer review" schreien.

[ nachträglich editiert von smogm ]
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14.10.2014 16:43 Uhr von Omega-Red
 
+5 | -0
 
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Der Autor des Artikels hätte sich nur mal das FAQ Video auf youtube ansehen müssen. Da wird z.B. erklärt warum weiter von extern Energie zugeführt werden muss usw.
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14.10.2014 16:56 Uhr von Hallominator
 
+3 | -4
 
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Hab´s ja gesagt... Und viele Minusse kassiert.
Hierfür bekomme ich vermutlich auch viele Minusse, aber... Ich habe es gesagt ;)
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14.10.2014 17:21 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -1
 
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Wer wirklich Pseudo-Energie (damit meine ich Geld) "erzeugen" will, nimmt heimlich Strom aus der Steckdose, jagt ihn heimlich durch ein falsches Windrad (aus Pappe) und tut so als ob es erneuerbare Energie ist - und kassiert die Rückvergütung vom eingespeisten Strom.

Und bevor einer vorrechnet, dass sich das nicht lohnt - die ganzen Kosten und Abgaben, Steuern (z.B. MwSt) vom eingekauften Strom, kann man alle vollständig als Betriebskosten absetzen - und man würde tatsächlich mit dem Schmäh verdienen. Das haben wir einmal richtig ausgerechnet.
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14.10.2014 17:32 Uhr von smogm
 
+4 | -1
 
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Interessant ist ja die Tatsache dass die Leute sich alle nur an Rossi aufhängen. Neben Rossi, der wirklich nur auf ein kommerziell verwertbares Produkt aus ist, gibt es ja noch jede Menge weitere echte Wissenschaftler die mit wissenschaftlichen Methoden an LENR forschen und dabei positive Ergebnisse erzielen (wenn auch mit deutlich geringerer Energieausbeute als Rossi, aber sind auch nur Labor-proof-of-concept Experimente). Das will natürlich auch keiner hören und diese Wissenschaftler stecken selbstverständlich auch mit Rossi unter einer Decke weil er diese seit 1989 bezahlt um seinen großen Betrug einzufädeln...lächerlich.

Für Material bezüglich der genannten Forschung siehe die Links in meinen Kommentaren weiter oben.

[ nachträglich editiert von smogm ]
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14.10.2014 17:39 Uhr von Gimpor
 
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Hab ich doch gesagt...
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14.10.2014 19:16 Uhr von smogm
 
+0 | -1
 
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Vor allem: Je höher die Energieausbeute, desto leichter fällt ein Betrug auf. Denn wenn das Gerät keine Energie aus bislang unbekannten Kernprozessen gewinnen würde, muss ja alle Energie aus der von den Wissenschaftlern kontrollierten Steckdose gekommen sein.
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14.10.2014 19:36 Uhr von ROBKAYE
 
+1 | -7
 
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Reiner Magnetmotor mit 5 KW Dauerleistung:

http://mes50hz.ru/...

Wer mehr über Freie Energie-Maschinen wissen will, dem empfehle ich:

http://peswiki.com/...

Es gibt bereits reine Magnetmotoren (kostenlose Energie), die in den USA patentiert wurden und bereits gebaut werden.

Außerdem empfehle ich die Erfindung von Prof. Klaus Tutur:

http://www.ostfalia.de/...

Er hat das Modell des Raumenergiekonverters entwickelt und den Bauplan für jedermann ins Netz gestellt. Er selbst arbeitet an einem Prototyp und benötigt dafür noch finanzielle Unterstützung. Er hat bereits Käufer, die ihm Millionen für seine Erfindung geboten haben, abgewimmelt...

https://www.youtube.com/...

Hier der Konstruktionsplan seines Konverters:

http://www.ostfalia.de/...

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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14.10.2014 19:39 Uhr von blaustich
 
+2 | -0
 
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@Perisecor
Apropos Ahnung:
Wenn sich ein mittelmäßig qualifizierter Autor zu einem Thema äußert mit dem er sich kaum auseinandergedetzt hat, hat das keine Auswirkung auf die Richtigkeit oder Falschheit des Inhalts dieses Themas.
Aber ich denke, ich habe dich schon mal aufgeklärt bezügl. Logik.
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14.10.2014 20:43 Uhr von blaustich
 
+1 | -0
 
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@Ming-Ming

Danke für die Bemerkung.

Es muss natürlich MWh heißen.
W=P*t

Als Elektrotechniker mit Schwerpunkt Energietechnik will ich das nicht unkommentiert lassen :)
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14.10.2014 23:32 Uhr von KingPiKe
 
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Also...die Quelle sollte man sich mal durchlesen. Da schreibt jemand seine Meinung auf Schulhofniveau und das wird als Quelle, Gegenbeweis oder sonstwas gesehen?

Ich habe nicht viel Ahnung von diesem Gebiet. Und von diesem Thema habe ich auch erst vor einer Woche hier auf SN zum ersten Mal gelesen.
Aber die Quelle überzeugt mich jetzt nicht so vom Gegenteil.

Klingt irgendwie so nach dem Motto:
Ich kann es nicht erklären, aber es kann so nicht sein, also mach ich mich darüber lustig.
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15.10.2014 03:04 Uhr von Kabawicht
 
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Kann auch nur dumpfe Golem-Propaganda feststellen. Wer sagt denn das bei einer Kernfusion radioaktive Strahlung entstehen lässt ? Bei einer Kernspaltung entsteht Strahlung.
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15.10.2014 07:11 Uhr von Beergelu
 
+0 | -0
 
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15.10.2014 07:33 Uhr von blaustich
 
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@Beergelu
Was willst du mit dem Link sagen? Dass in Veröffentlichungen der nationalen US-Bibliothek für Medizin der Begriff LENR nicht verwendet wird?
Ich bin erschüttert.
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15.10.2014 09:19 Uhr von Rychveldir
 
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"Bei der klassischen Fusion von Deuterium und Tritium (beides Wasserstoffisotope) wird grundsätzlich Gammastrahlung und Neutronen freigesetzt. Beide sind im Gegensatz zu den Spaltprodukten der Kernspaltung "relativ" harmlos."

Wenn man daneben steht, sind sie alles andere als harmlos. Das Harmlose an Fusion ist, das sie weniger bis gar keine instabilen Isotope zurücklässt, welche auf Jahrzehnte sicher verstaut werden müssen.

Wer aber neben einem nicht abgeschirmten Fusionsreaktor steht, während er läuft, hat ein gewaltiges Problem.
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15.10.2014 13:29 Uhr von blaustich
 
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@ouster

Der Autor der News, Matting, ist kein Wissenschafter sondern Journalist mit Physik-Diplom.
Er schreibt seine Meinung und gibt das als Tatsache aus. Mehr braucht man dazu eigentlich nicht sagen.

Matting und die Forscher aufzuwiegen ist unseriös.
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18.10.2014 17:04 Uhr von Rychveldir
 
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"Hatte ich das nicht so gesagt ?"

Ja, hast du. Es ging aber eher darum, dass so ziemlich jeder "Versuchsaufbau" zu kalter Fusion klein und wenig abgeschirmt ist. Deswegen wäre es eben nicht harmlos sondern würde das ganze Publikum innerhalb von Sekunden tödlich verstrahlen.
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19.10.2014 00:26 Uhr von AMB
 
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Weiß leider nicht mehr die Namen der Wissenschaftler um hier wirklich zu wissen ob es der Selbige Versuch war. Allerdings dünkt es mich schon sehr komisch an, daß das Ausgangsgemisch aus gänzlich anderen Isotopen bestand als das Endprodukt. Solch einen Übergang hin zu schummeln würde ich mir nicht so leicht vorstellen und vor allem in jedem Fall Fusion nennen. Ob die Energiebilanz stimmte ist dabei eine ganz andere Sache.

Wenn ich es mal so sagen darf, dann glaube ich, daß hier Wissenschaftlicher Diebstahl betrieben werden soll oder daß jemand wieder mal ein Patent in den Staub schickt, weil er mächtig genug ist um Öllieferungen in ihrem Wert zu erhalten.

Wie immer es auch ist, man will uns Bürger eben über den Tisch ziehen.

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