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EU: Das ganze Euro-System könnte uns um die Ohren fliegen

Die aktuellen Wortmeldungen aus den Staaten Europas zur anhaltenden Wirtschaftsflaute, klingen in ihrer Gesamtheit vor allem sehr martialisch. So spricht eine französische Zeitung von "Atombomben", und es fallen Begriffe wie "Stellungskrieg", oder dass uns das ganze Euro-System um die Ohren fliegt.

Dabei stehen in dieser Woche vor allem eine Reihe technischer Wegmarken an, wie etwa die EuGH-Verhandlung über den Anleiheankauf durch die EZB oder aber die Vorlage aller Staatshaushalte der EU-Mitglieder, sowie die Verkündung der Ergebnisse zu den Bankenstresstests am 26. Oktober.

Unter der Oberfläche rumort es allerdings, da mitunter Frankreich die Stabilitätskriterien nicht einhalten wird, während Italien sechs Mal mehr Schulden hat als Griechenland. Auch das vermeintlich unverwundbare Deutschland wird zum zweiten Mal in Folge ein sinkendes Bruttoinlandsprodukt verzeichnen.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, EU, System
Quelle: spiegel.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.10.2014 15:51 Uhr von Werner36
 
+48 | -7
 
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der euro war eh von anfang an eine fehlgeburt. man kann doch keine gemeinsame währung einführen, ohne eine gemeinsame finanzpolitik. jedes land hat seine eigenen interessen und wirtschaftsleistung und handeln auch dementsprechend.


komischerweise weiß das jeder, nur die politiker nicht
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14.10.2014 15:58 Uhr von panalepsis
 
+40 | -2
 
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Hat jeder klar denkende Mensch vorausgesagt, dass Deutschland bald den Bach unter geht, jedesmal, wenn wir mal wieder hauptverantwortlich dafür waren, marode Banken maroder EU-Staaten aus dem Sumpf zu ziehen.

Aber man soll ja bloß nix gegen den Euro oder die EU im Allgemeinen sagen... wir haben diesem System ja so unglaublich viel zu verdanken.

Die EU ist gescheitert, aber bis das auch wirklich jeder begriffen hat, müssen wohl alle beteiligten mit schmackes gegen die Wand gesetzt werden.
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14.10.2014 17:28 Uhr von ghostinside
 
+1 | -9
 
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Jetzt geht dieses Gesabbel wieder los. Kopieren die einfach ihre Artikel von 2009 ??? Morgen kommen dann Dirk Müller, Prof. Sinn und besser Peer Steinbrück um die Ecke...
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14.10.2014 17:28 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -3
 
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Frau Merkel könnte aber auch einfach Euros drucken, Hartz4 ver-10-fachen und mit den neuen Euros bezahlen. Dann wöllte jeder auf Hartz4 sein und nie wieder arbeiten.
Weil wir dann nichts mehr arbeiten - aber viel kaufen können, müssten die umliegenden Länder Ware auf teufel-komm-raus produzieren und würden furchtbar reich werden, wenn sie es an uns verkaufen.
Mein Rettungsvorschlag.
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14.10.2014 17:36 Uhr von hasennase
 
+4 | -6
 
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ein thema bei dem leider jeder schwachkopf seine chance sieht seinen unsinn loszuwerden.
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14.10.2014 17:47 Uhr von SaxenPaule
 
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Ja, es KÖNNNTE uns um die Ohren fliegen, es KÖNNTE aber auch nicht ;-).

Man wird es sehen ... der Euro wurde von vielen hier schon vor Jahren tot geredet und der Crash für die nahe Zukunt voraus gesagt. Aber passiert. Aber noch hält es sich irgendwie. Klar, das Ende einer Währung vorher zu sagen ist immer wahrscheinlicher - gerade wenn es sich dabei um eine einheitliche Währung über so heterogene Staaten wie hier in Europa handelt.

Aber mal schauen...
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14.10.2014 19:49 Uhr von sv3nni
 
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tja mit einem anderen geldsystem waere das nicht passiert.
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14.10.2014 19:59 Uhr von bpd_oliver
 
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Die Frage ist nicht, ob uns das System um die Ohren fliegt, sondern WANN.
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14.10.2014 20:19 Uhr von ms1889
 
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der euro ist stabieler als rubel, dollar, yen usw...
dieses gelabere (grade spiegel ist ja auch gegen den euero) geht mir auf die nerven.
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15.10.2014 01:19 Uhr von mcdar
 
+0 | -0
 
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...solange es noch Zinsen gibt und sich der Umgang mit Geld nicht ändert, bleibt es heikel...Zinsen gaukeln einem vor, dass sich das Gegenwert ständig vermehrt, was bei leblosen Gegenständen nicht möglich ist, es dient nur als Anreiz für Egomane...
...wenn die EU nicht vor Strafgelder verhängt, beim Nicht-Einhalten von "Verträgen", dann muss es doch klar sein, dass sie in der "Wunde" stochert...

[ nachträglich editiert von mcdar ]
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15.10.2014 02:12 Uhr von ich_weiss_es_besser
 
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Oh Mann dann hatten die auf youtube ja doch recht schnell noch den Supermarkt leerkaufen zum Baumarkt muss ich auch noch Batterien nicht vergessen -Gabi ! Und wenn du noch zur Tankstelle fährst nimmst noch 1000 Liter Kraftstoff mit,achso und vergiss bitte nicht die Kondome.Hier ein netter Beitrag den ich vor über nem Jahr mal angschaut habe.https://www.youtube.com/...(url%3A%20https%3A%2F%2Fhttp://www.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DmaSlMnCpz8U)
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15.10.2014 02:44 Uhr von Cassiopeia711
 
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hier von könnte zu sprechen is ja optimistisch, es fliegt uns bereits um die ohren
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15.10.2014 09:39 Uhr von hasennase
 
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das was passiert ist das normalste der welt. der wohlstand in den südländern war nicht erabeitet sondern mit schulden erkauft. sie verlieren jetzt den wohlstand den sie eh nicht erwirtschaftet hatten und landen wieder auf dem tatsächlichen leistungsniveau. zurück in der wirklichkeit.
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15.10.2014 17:40 Uhr von Gorli
 
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@ Carnap:

Haben die das ernsthaft gebracht? :D Quelle bitte, ich möchte etwas lachen. (und heulen gleichzeitig)
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15.10.2014 17:49 Uhr von Knopperz
 
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Wie jetzt... keine schwarze Null Herr Schäuble?

[ nachträglich editiert von Knopperz ]
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16.10.2014 02:15 Uhr von silent_warior
 
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"Fehlgeburt" ist wohl die passende Beschreibung.

In einem anderen Forum wurde mal über einen Thread dirkutiert in dem eine Mutter sich über ihr behindertes Kind beklagt und wissen will was jetzt zu machen ist.

Ich habe ihr gesagt dass dieses Kind nicht nach einem Jahr laufen kann und auch sonst in keinster Weise Selbständig wird, sie wird bis ans Ende ihres Lebens diese Probleme und auch die Psychische Belastung ertragen müssen.
(manche Leute sind selbst mit gesunden Kindern überfordert)
Das Kind kann absolut gar nichts, es kann nicht aufs Klo, kann nicht alleine essen und es muss permanent betreut werden.

Entweder sie versucht es wegzugeben, sie lässt es nachträglich abtreiben oder sie quält sich mit einem Kind rum welches NIE zum Fortbestand ihrer Gene beitragen kann und welches sie geistig kaputt macht ... Blödheit stirbt eben aus.

(durch die viele Arbeit und den hohen Kosten die für das behinderte Kind anfallen konnte sie sich kein zweites Kind vorstellen)


Europa wird es wohl genau so gehen, das Geld wird jedes Jahr knapper, die Leute durch die schlechte Lage depressiv und nach 50 bis 200 Jahren ist hier alles im Ars*h so dass der Euro ausstirbt.

Am besten wir retten was noch zu retten ist und merken uns dass es SO nicht funktioniert.

Jedes Land macht im Moment das was es auch schon vor dem Euro gemacht hat, keiner hat sich wirklich bewegt.

Man hätte ein Europäisches politisches System aufbauen müssen so dass wirklich jeder das macht was er soll, aber selbst unsere Politiker haben sich daran nicht gehalten.

Es war ja ein richtiger Sport Schulden zu machen, wer es nicht gemacht hat war doof.
Das System war und ist so aufgebaut dass es denen die Schulden machen belohnt.

Ich würde nicht so ein fürchterlich fettes System aufbauen wie es jetzt ist, in dem momentanen System kann man es sich leisten (so denkt man) eine riesige Summe an Verbindlichkeiten aufzubauen da niemand so richtig dafür verantwortlich ist.

Wenn man es kleiner machen würde, z.B. wenn eine Stadt oder meinetwegen nur ein Stadtteil oder ein Dorf zu lange in der Kreide (negative Zahlen / Existenz von Krediten) steht müssen die Schulden erst mal komplett abgezahlt werden.

In Deutschland werden zwar alte Schulden bezahlt, aber es kommen mehr neue hinzu als alte abgezahlt werden.

Wer so wirtschaftet kann nur untergehen und scheinbar sind unsere Politiker nicht mit genügend Hirnmasse gesegnet um das zu erkennen.
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16.10.2014 09:08 Uhr von opheltes
 
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Jedes System crasht nach der History alle 100 Jahre einmal.

Wir haben noch Zeit^^
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16.10.2014 22:05 Uhr von Olington
 
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Seit Abschaffung einer goldgedeckten Währung ist es möglich mehr Geld auszugeben als tatsächlich vorhanden ist und/oder gedeckt ist. Schulden kann man nicht zu Geld machen, wenn der Schuldner ohnehin noch mehr Geld braucht um die alten Schulden zurück zu zahlen. Man verkauft damit nur seine Seele und die Zukunft seiner Nachfolger. Das Schneeballsystem mal andersrum.
Ich denke nicht das unsere Politiker zu blöd sind um das zu erkennen, es ist ihnen nur schlichtweg egal, da ihre Interessen eher am eigenen Arsch liegen als an den vielen Millionen Ärschen, auf die sie täglich ihre Notdurft verrichten. Anders kann man den Blödsinn den unsere ungewählten Volksvertreter von sich geben nicht mehr bezeichnen.
Tagtäglich werden neue Krisenherde künstlich erschaffen um uns zu beschäftigen und sich weitere Löcher auf tun, in die unsere Politiker fröhlich pfeifend Milliarden reinschaufeln die wir dringendst im eigenen Land bräuchten. Aber nein, der Schein nach Außen ist wichtiger als eine funktionierende Wirtschaft und ein zufriedenes Volk. Unsere Volksvertreter erwarten von ihrem Volk, zufrieden und lächelnd den Großteil ihrer Einnahmen abzugeben, macht eine Auslandspolitik die man nur noch mit handgeschriebenen Einladungen an Schmarotzer überbieten kann und fordert Selbige sogar noch dazu auf, wildfremde Menschen im eigenen Heim unter zu bringen.
Was sagt der deutsche Michel dazu?. Er hält den Arsch weiter hin und bittet sogar noch um festere Tritte. Ja so sind wir, ein Volk von Feiglingen. Erzogen und Indoktriniert um zu funktionieren, zufrieden wenn Abends etwas zu essen auf dem Tisch steht, genügend Bier im Kühlschrank ist und so oft wie möglich ein Fußballspiel im Fernseher läuft.
Solange die Tante im TV sagt das alles gut wird, die Russen böse sind und Amerika unser bester Freund ist, solange lebt er zufrieden und glücklich in seiner kleinen, heilen Welt!.
Darauf ein Prost an euch!.

[ nachträglich editiert von Olington ]
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17.10.2014 09:10 Uhr von opheltes
 
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Schoen erklaert aber der letzte Absatz hat dein Kommentar dann doch dumm aussehen lassen.

Was hat Bier und Fussball damit zu tun? Meinst du 83 Millionen Einwohner saufen, gucken Fussball und schaukeln sich die Eier?

Du hast das Arbeiten noch vergessen und den Wohlstand den wir uns erarbeiten.
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23.10.2014 15:36 Uhr von Olington
 
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@ Opheltes, welchen Wohlstand? Ich bin Arbeitnehmer und wie viele Millionen andere Arbeitnehmer träumen wir nur von Wohlstand. In Bayern frisst die Miete rund ein Drittel bis die Hälfte des Nettoverdienstes auf, durch das weitläufige Bayern hast du meist auch weite Arbeitswege und das Drittel für die Miete kannst du ohnehin nur halten, wenn du eher ländlich wohnst.Das heisst ein Auto ist vonnöten um überhaupt Geld verdienen zu können, Dann kommen Versicherungen dazu, Benzin, Lebensmittel und eventuell geht mal das ein oder andere Kaputt, Kleidung, Haushaltsgeräte, irgendwas ist immer. Somit bleiben dir bei einem Verdienst von rund 1700 € Netto in meiner Berufsgruppe abzüglich Miete und Lebensmittel nicht zwingend etwas übrig und wenn dann nur geringe Summen. Also von welchem Wohlstand schreibst du?. Den Wohlstand der Mittelschicht, die nahezu gegen Null geht?.
Ich lebe seit ca 6 Jahren in der Schweiz, lebe und arbeite hier und habe hier die Möglichkeit wirklich Geld zu sparen, oder mir ohne Blick aufs Konto gewissen Luxus leisten zu können. Egal ob ich einen neuen Fernseher oder PC haben möchte oder das neueste Handy etc, völlig egal, aber hier arbeitet man um zu leben und in Deutschland lebt man nur noch um arbeiten.
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27.10.2014 00:07 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Im Dialog Hans Werner Sinn zu Gast bei Michael Krons
http://www.youtube.com/...

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