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Über 40 Jahre nach Verbot des Pestizides DDT belastet es noch immer die Umwelt

Wissenschaftler um Pierre Sabatier von der Université de Savoie untersuchen aktuell die Belastung der verschiedenen Pestizide, welche im 20. Jahrhundert eingesetzt wurden, auf die heutige Umwelt. Dafür untersuchten sie die Bodensedimente eines Sees in einem Weinanbaugebiet in Südostfrankreich.

Mittels eines Bohrkerns untersuchten die Wissenschaftler den Zeitraum von 1900 bis 2011 und stellten fest, dass zahlreiche Mittel noch immer die Umwelt belasten, allem voran das seit 1972 verbotene Pestizid DDT. Dies fanden sie in nahezu allen Schichten und Zeiten.

Eine besonders hohe Konzentration tritt in den 1990er Jahren auf, nachdem das Mittel schon seit 20 Jahren verboten war. Dies erklären die Wissenschaftler mit dem Einsatz eines Pflanzenschutzmittels, welches die Erosion verstärkt hat, wodurch das im Boden gebundene DDT in den See gelangen konnte.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Verbot, Umwelt, DDT
Quelle: spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.10.2014 12:27 Uhr von blonx
 
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DDT zählt zu den hormonähnlichen Substanzen. Es steht im Verdacht, die Fruchtbarkeit zu beeinträchtigen. In Tierversuchen führte es zur Verweiblichung.
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14.10.2014 12:46 Uhr von Rechtschreiber
 
+2 | -0
 
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Und es baut sich kaum ab.
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14.10.2014 20:32 Uhr von aminosaeure
 
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