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Facebook führt Melde-Button zu Selbstmord-Prävention ein

Facebook hat die Aktion "Hilf Freunden in Not" gestartet, bei der man sich bei der Selbstmord-Prävention engagieren kann.

Dazu hat das Soziale Netzwerk einen neuen Button installiert, mit dem man verdächtiges Verhalten und besorgniserregende Postings anderer User melden kann.

Ein eigenes Team, das rund um die Uhr arbeitet, überprüft die gemeldeten Beiträge.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Facebook, Selbstmord, Button, Prävention
Quelle: derstandard.at

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.10.2014 12:32 Uhr von der_robert
 
+18 | -1
 
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Und wo bleibt der
"0-Fuck"-button
"gefällt mir nicht"-button
"was soll der shice"-button
"lass micht mit dein dämlichen spiele anfragen in ruhe"-button

???
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14.10.2014 12:56 Uhr von KaiserackerSK
 
+4 | -5
 
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Schlecht ist die Idee nicht. Denn Selbstmord ist nicht selten ein extremer Ruf nach Hilfe. Wieso nehmen die meisten wohl Schlaftabletten anstatt sich von einem Hochhaus zu schmeißen. Im Unterbewusstsein schlummert immernoch die Hoffnung auf Hilfe.
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14.10.2014 13:27 Uhr von NetCrack
 
+6 | -2
 
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ein Team überprüft rund um die Uhr die gemeldeten Beiträge ... ok. Und dann? Welche Mittel haben sie zur Verfügung um dann effektive Maßnahmen einleiten zu können?
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14.10.2014 13:49 Uhr von amaxx
 
+2 | -2
 
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Mit Sicherheit wird es mehr Fehlalarme als richtige Fälle geben (Jokes, Rufschädigung, Mißverständnisse, usw.) aber wenn man damit ein paar Menschenleben retten kann, ist es seine Sache schon Wert! Facebook hat genug Geld um das Team zu finanzieren und es trägt positiv zu seinem Ruf bei.

Ich hab irgendwann mal auf Facebook nen Post gesehen, wo jemand schrieb: "Ich mache jetzt Schluß" ... Freunde haben verstört und besorgt geantwortet, ich glaube aber nicht, dass irgendeiner die Polizei gerufen hat, am nächsten Morgen hatte sich der User über die vielen Reaktionen gewundert mit den Worten: "Was ist denn hier los? Ich bin doch nur ins Bett gegangen!" ... so leicht können Suizid-Mißverständnisse entstehen. Ich wüßte zwar nicht wie Facebook in solch einem Fall schnell helfen kann, Adresse oder Telefonnummer haben sie in der Regel ja nicht, höchstens über die IP Adresse. Wird dann sicher Teil des Scherzes sein Leute nachts aus dem Bett zu klingeln.

Wer sowas schonmal mitgemacht hat, wird über solch einen Facebook-Button dankbar sein: Vor 14 Jahren hatte ich mal mit einer 16 Jährigen aus Österreich über ICQ gechattet, irgendwann kamen von ihr dann merkwürdige Andeutungen, dass alles Sinnlos sei und sie ihr Leben beenden will. Anfangs hielt ich das alles noch für nen Scherz und hab erstmal nichts unternommen, das ganze wurde aber irgendwann immer realistischer, nach einigen Stunden hielt ich das alles irgendwann nicht mehr für einen Scherz und hab mal vorsichtshalber die Polizei verständigt, die sind erstmal ganz locker geblieben, konnten so ja auch nicht viel machen, ich solle mal etwas weiter nachbohren und irgendwie versuchen die Adresse von der rauszubekommen. Ich hab deswegen sogar in Österreich bei der Auskunft angerufen, die konnten aber nur mit dem Namen nicht viel anfangen. Nach mehreren Telefonaten mit der Polizei hatten die dann die grandiose Idee, dass ich mal den kompletten Chatverlauf (nicht nur aus der einen Nacht!) ausdrucken soll, das waren ca. 300 Seiten, hat ne Weile gedauert, die kamen dann vorbei um das abzuholen. Nebenbei mußte ich aber immer weiter mit der quatschen, dass sie auch wirklich online bleibt. Nach einigen Stunden meinte sie dann plötzlich, dass sie nun Tabletten genommen hat und schläfrig wird, so wirkte es dann auch, ihre Antworten kamen immer langsamer mit Schreibfehlern. Ich weiß nicht wie ich es geschafft habe, aber in dem Zustand konnte ich ihr tatsächlich noch ihre echte Adresse entlocken und hab die dann der Polizei weitergegeben. (Wer würde das bei einem Scherz machen?) Dann war sie plötzlich offline. Kurz danach hat dann die Polizei vor Ort die ganze Familie mitten in der Nacht ausm Bett geklingelt, die Eltern waren natürlich "hocherfreut" schockiert und die Tochter war zwar gesund, aber müde und peinlich berührt, dass Ihr Scherz plötzlich nicht mehr so Lustig war.
Klar auf der einen Seite kann man jetzt zwar sagen, der Depp ist auf sie reingefallen, aber ihr habt das nicht erlebt, erst hatte ich es auch nur für nen Scherz gehalten, aber es wurde immer realistischer und konkreter und hat sich über Stunden hingezogen, nach 4 Stunden hab ich das nicht mehr für nen Scherz gehalten, nach 6 Stunden wars dann zum Glück vorbei. Das nimmt einen selbst währenddessen auch extremst mit, ich war irgendwann auch völlig fertig mit den Nerven und am Ende nur noch froh, dass es vorbei ist. Klar war ich extremst sauer über die Aktion, aber zumindest ist keiner gestorben - das hätte ja auch anders ausgehen können! Das Ende vom Lied waren dann noch Artikel in der Zeitung hier und da und bei Ihr am nächsten Morgen noch ne ordentliche Standpauke der Eltern, sowas macht die Garantiert nie wieder!

Mit so einem Button wäre heute ein Handeln viel leichter als damals, man muss nicht erst rumtelefonieren, rausfinden wie man vorgeht, Polizei mobilisieren, Chat ausdrucken ... Facebook könnte das alles nach einer Warnmeldung mitlesen und über die IP recht schnell den Standort wissen und mal jemand vorbeischicken. Das Team weiß genau was zu tun ist und wie man reagiert und handelt, dafür werden die bestimmt geschult. Vielleicht wäre sogar ein Zugriff auf die Webcam denkbar, wenn auch nicht ganz legal, um die Lage genauer einschätzen zu können. Also ich begrüße solch eine Facebook Funktion!
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14.10.2014 15:03 Uhr von jo-28
 
+3 | -1
 
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