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Ottendorf-Okrilla: 500 Menschen demonstrieren gegen Asylbewerberheim

Im ostsächsischen Ort Ottendorf-Okrilla hatten sich Anwohner gegenseitig dazu aufgerufen, am Montag auf die Straße zu gehen. Grund dafür sind Pläne, in einem alten Ferienlager in Ottendorf ein Asylbewerberheim mit 150 Plätzen einzurichten. Anwohner erfuhren dies erst aus dem Radio.

Die Menschen fühlten sich allein gelassen und wollten gemeinsam zeigen, dass sie mitreden wollen. Etwa 500 Menschen versammelten sich, die auch von außerhalb kamen. Bürgermeister Michael Langwald trat unter lauten Buhrufen vor die Menschen.

Er appellierte an die Menschlichkeit und versuchte zu erklären, warum die Flüchtlinge nach Deutschland fliehen. Jedoch unterbrach man ihn ständig mit Parolen wie "Wir sind das Volk”. Eine angekündigte Informationsveranstaltung soll nun die Anwohner beruhigen. Bis dahin soll es weitere Demos geben.


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WebReporter: Undertaker989
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bürgermeister, Asyl, Heim
Quelle: blaulicht-paparazzo.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.10.2014 09:33 Uhr von rubberduck09
 
+10 | -3
 
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Der Bürgermeister hat die Botschaft wohl nicht gehört?
Wenn die Anwohner das nicht wünschen hat er _diese_ Wünsche entsprechend zu vertreten, denn er ist Vertreter seiner Bürger seiner Gemeinde und kein "Huk-ich-habe-gesprochen" Häuptling.
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14.10.2014 10:36 Uhr von Jean_Luc_Picard
 
+0 | -9
 
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"Etwa 500 Menschen versammelten sich, die auch von außerhalb kamen."

Ottendorf-Okrilla hat ca. 10.000 Einwohner, das sagt doch alles, oder?

[ nachträglich editiert von Jean_Luc_Picard ]
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14.10.2014 10:57 Uhr von CrazyWolf1981
 
+11 | -0
 
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Es hätte keiner was dagegen wenn sich Flüchtlinge auch wie Gäste verhalten. Aber da wir überwiegend kriminelles Gesocks aufnehmen die die Umgebung in Angst und Schrecken versetzen, kann man es keinem verübeln, wenn man keine Asylanten in seiner Nähe haben möchte. Erst recht nicht aus Kulturen die uns immer mit Füßen treten. Immerhin geht es den Leuten um ihre Sicherheit und die ihrer Familie. Und die Gefahr kann auf Grund der ganzen Vorfälle, die man auch aktuell immer wieder in den Nachrichten liest, nicht schönreden. Und wer hier als Asylsuchender direkt Straftaten begeht, dem kann es in seiner Heimat ja nicht so schlecht gehen sonst würde er sich benehmen.
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14.10.2014 17:22 Uhr von WolfGuest
 
+1 | -5
 
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"Er appellierte an die Menschlichkeit und versuchte zu erklären, warum die Flüchtlinge nach Deutschland fliehen. Jedoch unterbrach man ihn ständig mit Parolen wie "Wir sind das Volk”.

Das ist dann wohl das Demokratieverständnis eines Mobs, der sich nicht zu fein ist, den Vize-Landesführer der NPD als Redner auftreten zu lassen.

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