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Bulgarien/Perperikon: Schon wieder finden Archäologen ein "Vampirgrab"

Bereits 2012 und 2013 fanden Archäologen in Bulgarien bei Grabungen in Perperikon sogenannte "Vampirgräber" (ShortNews berichtete). Nun ist ein weiteres derartiges Grab entdeckt worden, das aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts nach Christus stammt.

In diesem fanden die Forscher rund um Professor Nikolai Ovcharov die Überreste eines jungen Mannes, dem man ein Eisenmesser durch das Herz gebohrt hatte. Des Weiteren wurde sein linkes Bein in drei Teile geschnitten und neben ihm begraben.

Mit diesem Ritual sollte sichergestellt werden, dass der Tote nicht als Vampir wiederaufersteht. Nahe bei diesem Fund stießen die Archäologen auf ein Grab einer jungen Mutter mit ihrem Kind, die in der Pose einer Jungfrau-Maria-Ikone bestattet wurde.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Archäologie, Grab, Bulgarien, Vampir
Quelle: archaeologynewsnetwork.blogspot.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.10.2014 18:02 Uhr von blonx
 
+3 | -1
 
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Nach Angaben von Professor Nikolai Ovcharov soll eine derartige Bestattung als Bitte und Gebet um Schutz vor Seuchen gedient haben.
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13.10.2014 18:12 Uhr von architeutes
 
+10 | -1
 
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Der Aberglaube beruht auf der Beobachtung das die bestatteten Menschen die in der damaligen Zeit oft sehr abgemagert ,durch Hunger oder Krankheit ,nach einigen Tagen im Grab plötzlich wohlgenährt aussahen.
Das kam von den Leichengasen die bei der Verwesung entstehen.

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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13.10.2014 19:22 Uhr von Jlaebbischer
 
+3 | -0
 
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Eisenmesser? Ich dachte, das muss zwingend ein Eichenpflock sein...
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14.10.2014 03:34 Uhr von Stray_Cat
 
+0 | -0
 
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Wie gruselig ist das denn?

Und man hat nach einigen Tagen die Särge aufgemacht und die Toten betrachtet? Anscheinend erst in der besagten Zeit, denn sonst hätte das Phänomen des Aufgasens (würg) doch schon bekannt sein müssen.
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14.10.2014 15:09 Uhr von tabatabashi
 
+0 | -0
 
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Das se dem noch die Birne eingeschlagen haben wurde geflissentlich übersehen, da alle auf das Messer gestarrt haben.