13.10.14 15:37 Uhr
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Entführt und vergessen? Die 200 nigerianischen Opfer von Boko Haram

Noch vor einem halben Jahr setzten sich die US-First Lady Michelle Obama oder die Schauspielerin Angelina Jolie medienwirksam für die 200 entführten Schülerinnen von Boko Haram an.

Nun scheint es so, als hätten die Welt und die Medien die nigerianischen Mädchen vergessen.

Die Mädchen befinden sich immer noch in Gefangenschaft der islamistischen Terroristen und manche berichten Unterhändlern von täglichen Vergewaltigungen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mädchen, Opfer, Boko Haram
Quelle: mittelbayerische.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.10.2014 15:53 Uhr von grotesK
 
+8 | -1
 
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Der us-geführte Westen hat doch kein Interesse an wirtschaftlich-nutzlosen Menschen.
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13.10.2014 16:00 Uhr von Destkal
 
+7 | -0
 
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die medien sind nicht wirklich multitasking fähig und da immer mehr scheiße hinzukommt (und alte scheiße nicht wirklich verschwindet) muss man halt immer das neueste nehmen.
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13.10.2014 16:48 Uhr von langweiler48
 
+1 | -0
 
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Hier im Bericht ist aber die Rede von einer bekannten Filmschauspielerin und von der First Lady der USA. Da kann man doch nichts berichten, wenn diese beiden am Anfang euphorisch Versprechungen machen, eigens nur für die Aufrechterhaltung ihrer Publicity, und dann wissend, dass der Vorfall in der Allgemeinheit in Vergessenheit gerät all das was sie versprochen haben nicht realisieren.
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13.10.2014 18:31 Uhr von ElChefo
 
+1 | -1
 
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grotesK

...und das leitest du woraus ab? Das es keine Schlagzeilen gibt?
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13.10.2014 18:45 Uhr von grotesK
 
+1 | -2
 
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@El Chefo:

Nö, Erfahrungen...
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13.10.2014 19:12 Uhr von ElChefo
 
+1 | -1
 
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grotesK

Wie kann es dann sein, das aktuell - auch ohne mediale Rezeption - tatsächlich amerikanische Soldaten Joseph Kony jagen? Tja. Das machen die auch ohne Schlagzeilen.

Was machst das jetzt aus deiner Argumentation?
...und, wo wir dabei sind, was ist nun eigentlich mit dem wirtschaftlichen Nutzen? Welchen Nutzen hat der Westen aus den Interventionen der - sagen wir - letzten 30 Jahre gezogen?
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13.10.2014 19:27 Uhr von grotesK
 
+1 | -1
 
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<<< Welchen Nutzen hat der Westen aus den Interventionen der - sagen wir - letzten 30 Jahre gezogen? >>>

Ist das eine Scherzfrage? ^^
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13.10.2014 19:42 Uhr von ElChefo
 
+2 | -0
 
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grotesK

Nein, eine Herausforderung, mal selbst nachzudenken. Zähl mal auf.
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13.10.2014 19:52 Uhr von grotesK
 
+1 | -2
 
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@ ElChefo:

Ernsthaft, ich muss Dir nicht wirklich Lobbyismus und die Bedürfnisbefriedigung der Rüstungsindustrie erklären. Und das ist nur ein Fragment.

Wie hiess es zu meiner Zeit so schön: Kuwait hat Öl, Bosnien nicht...
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13.10.2014 20:08 Uhr von ElChefo
 
+2 | -0
 
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grotesK

Ah ja. Derselbe Lobbyismus, der im ganzen Westen zu stetiger Abrüstung und Demobilisierung führt?!
...und was ist denn nun mit den wirtschaftlichen Interessen?

....und was ist das für ein "toller" Vergleich? Kuwat ist völkerrechtswidrig mit dem Ziel der Eroberung angegriffen worden. Da stellt sich doch gar nicht die Frage nach Rechtfertigung der Hilfe. Und in Bosnien hat man nichts getan?! Hast du da vielleicht was verpasst? Sorry, aber das war auch schon "zu deiner Zeit" Unsinn.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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13.10.2014 20:29 Uhr von grotesK
 
+1 | -0
 
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Als ob es nur die Rüstungsindustrie ist/wäre, welche an stetig geführten Konflikten profitiert. Von dem mal abgesehen: Nur weil sich die BRD militärisch kaputt spart, heisst das nicht, daß die anderen nachziehen. Beim kurzen Langeweiliegooglen gelesen, daß alleine die USA jährlich aktuell um nahezu 70% mehr für Waffen und Gerät ausgeben, als noch vor 12 Jahren. Abrüstung? Eher Arsenalerneuerung...siehe 2. Golfkrieg. Das ganze 70er/80er-Jahre Zeugs verballert und durch aktuelles Material erneuert. Aber wie gesagt, die Rüstungsindustrie ist nur ein Fragment...

Und ja, ich weiss, daß China, Rußland und Co. in Sachen Rüstungsetat auch nicht von schlechten Eltern sind - aber sie spielen sich auch nicht als globale Humanisten mit Trägerflottille auf.
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13.10.2014 20:59 Uhr von ElChefo
 
+2 | -0
 
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grotesK

"ls ob es nur die Rüstungsindustrie ist/wäre, welche an stetig geführten Konflikten profitiert."

Dann sollten wir doch eigentlich mehr Kriege sehen, oder? Oder zumindest, weniger Beendigung von Beteiligungen, oder? Wo war der französische Lobbyaufschrei, als Operation Serval beendet wurde? Wo der Aufschrei aus allen Lobbies, als die Beendigung von ISAF für 2014 festgeschrieben wurde? Wo jener, als die Amerikaner mal eben so aus dem Irak abmarschiert sind?

"Nur weil sich die BRD militärisch kaputt spart, heisst das nicht, daß die anderen nachziehen."

Sie sind dabei.
Amerika reduziert die Truppenstärke in nahezu absurdem Maß und demobilisiert, was das Zeug hält. Die Niederlande haben mal eben so sämtliche Kampfpanzer abgeschafft, die Briten stellen bzw. stellten ihre Träger ausser Dienst - während neue zwar gebaut werden, aber noch lange nicht in Dienst sind, geschweige denn Flugzeuge für selbige. Die Harrier sind aus der Nutzung, ausserplanmäßig früher, als die F35 in Dienst gestellt wird. Griechenland hat zwar Deals verhandelt - die aber nur über Abbau in anderen Bereichen refinanziert werden können. Und allesamt ruhen sich darauf aus, das Lufttransport bis zum Eintreffen neuer Flieger über Leasing abgehandelt werden kann. Und für die neuen Flieger gibt es ja die EATC, also brauch sich keiner mehr allein drum zu kümmern. Funktioniert. Nicht.

"Beim kurzen Langeweiliegooglen gelesen, daß alleine die USA jährlich aktuell um nahezu 70% mehr für Waffen und Gerät ausgeben, als noch vor 12 Jahren. "

Überraschung. Sie ziehen bzw. zogen gerade aus zwei ToW ab, natürlich bringt das unmittelbar Neuausrüstung und Abschreibungen mit sich, die kurz- bis mittelfristig auch Mehrkosten verursachen. Schau dir nächstes Jahr diese Statistik für die Bundeswehr an, wenn die ersten Inventuren aus dem Sealift von Trabzon nach Hause abgeschlossen sind. Wenn fest steht, wieviel man vor Ort endverwertet hat und wieviel hier nicht mehr brauchbar ankommt, wird auch hier ersetzt. Dazu gibts einen Sofortbedarf-Topf. Hinzu kommt, das die US-Armee einen absolut nicht vergleichbaren Verwendungsstil für den Verteidigungshaushalt hat. Dort fliessen Gelder aus diesem Etat für Sachen, die bei uns aus vollkommen anderen Ressorts gestellt werden.
Sieh dir zum Beispiel die aktuellen Waffenlieferungen an die Kurden an. Die werden nicht aus dem BMVg-Haushalt gezahlt. Bei den Amerikanern sähe das anders aus. Ist also nicht vergleichbar.

"aber sie spielen sich auch nicht als globale Humanisten mit Trägerflottille auf. "

Nö. Sie versuchen es auch nicht mal. Die nutzen ihre Träger zu anderem. Ist ja bekannt genug.
Da sei am Rande angemerkt: Die Katastrophen-Ersthilfe damals auf Haiti, durchgeführt von der US-Navy, war ein reiner Pentagon-Lastfall.

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