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USA: Krankenschwester steckte sich trotz Schutzbekleidung mit Ebola an

Im US-Bundesstaat Texas ist ein zweiter Ebola-Fall bestätigt worden (ShortNews berichtete).

Nun stellte sich heraus, dass sich die betroffene Krankenschwester trotz Schutzbekleidung mit dem Virus infizieren konnte.

"Die Person war voll den Maßgaben der (US-Gesundheitsbehörde) CDC gefolgt: Anzug, Handschuhe, Maske, Brille", bestätigte Daniel Varga von der texanischen Gesundheitsbehörde.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: USA, Ebola, Krankenschwester
Quelle: focus.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.10.2014 16:21 Uhr von mr.sky
 
+9 | -0
 
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ja...wenn man beim Ausziehen der Schutzkleidung Haube, Brille, Mundschutz abnimmt und sich dann mit den - noch immer angezogenen - Handschuhen im Gesicht herumwischt, muss man sich nicht wundern.

Habe irgendwo gelesen, dass sie mit den Handschuhen, die sie noch nicht abgenommen hatte sich in ihr Gesicht gefasst/gewischt haben soll. Vom Handschuh ging´s dann direkt zu den Schleimhäuten die sich in der Nase/Mund/Auge befinden. Gegen solche "Dummheit" hilft kein CDC.
Mund/Auge/Nase sind ideale Einfallstore für Viren.

Daher.
Schutzkleidung an und Schutzkleidung aus.
Erst danach in der Nase poppeln.
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13.10.2014 16:34 Uhr von advicer
 
+12 | -1
 
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Angst habe ich davor, dass der Mensch wieder mal meint alles im Griff zu haben. Da werden sogar bewusst Erkrankte aus Afrika ausgeflogen, weil Mensch denkt er hat es ja im Griff.
Auch wenn es zum Schluss nur die Schuld eines einzelnen Idioten war, passiert ist passiert.
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13.10.2014 17:39 Uhr von wombie
 
+2 | -0
 
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Mr.Sky hat recht, die Frau hat schlicht beim ausziehen der Kleidung einen verheerenden Fehler gemacht. Zumindest wurde das so auch in anderen Quellen gesagt, angeblich auch von der Frau selbst so bestaetigt.

Menschen machen halt Fehler, unter Stress dann sowieso.
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13.10.2014 18:25 Uhr von sv3nni
 
+6 | -2
 
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was muessen die ganzen kranken auch kreuz & quer in der welt herumgeflogen werden. is ja logisch dass das keine gute idee ist.
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13.10.2014 18:46 Uhr von blaupunkt123
 
+3 | -4
 
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Mit Schutzkleidung....

Da sieht man mal, wie uns unsere Poltiker wieder anlügen, wenn sie heute im Radio dauernd berichten, dass keine Gefahr für andere im Krankenhaus ausgeht.

Andere Patienten und Besucher rennen nicht mit Schutzkleidung rum..
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13.10.2014 18:55 Uhr von soulicious
 
+4 | -0
 
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Wieso errichtet man nicht dort vor Ort riesige Lazarette, in denen man die Kranken wie gesagt vor Ort behandelt statt sie durch die ganze Welt zu fliegen und Risiken einzugehen.

Man stelle sich mal den worst case vor: sie geht (angesteckt) nach der Arbeit nach Hause, steckt innerhalb von einigen Tagen ihre Familie, Freunde, Nachbarn und Kollegen an, die wiederum das gleiche... oh man. Gute Nacht.
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13.10.2014 20:46 Uhr von Nebelfrost
 
+5 | -0
 
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jeder sollte sich mal diesen artikel (auch von focus) durchlesen. der schildert die ganze situation mit der schutzkleidung mal etwas detaillierter:

http://www.focus.de/...

solche fälle sind eigentlich zu 100% auf menschliches versagen zurückzuführen.

@ZRRK

na, wieder mal am trollen?
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13.10.2014 20:59 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -0
 
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falls sich jemand fragt, wie es sein kann, dass sich die familienangehörigen von duncan wohl nicht infiziert haben, obwohl sie 3 tage lang nach dem ausbruch seiner symptome in einem haus gemeinsam mit ihm zusammenlebten und das obwohl sie keine schutzkleidung trugen und sich stattdessen eine krankenschwester später trotz schutzkleidung bei duncan infiziert hat:

es liegt an der erregerlast. kurz nach ausbruch der symptome ist die krankheit zwar bereits ansteckend, aber die erregerlast in den körperflüssigkeiten des erkrankten ist noch vergleichsweise gering. später dann, als sich die krankheit und die symptome verschlimmerten, hatten sich auch die viren in seinem körper mittlerweile deutlich vermehrt und die erregerlast in seinen körperflüssigkeiten war bei weitem höher. da es immer eine bestimmte mindestmenge an aufgenommenen erregern benötigt, damit diese bei einer person pathogen sind, war die erregerlast beim infizierten in den ersten tagen noch zu gering, um zu einer ansteckung seiner familienangehörigen zu führen. die virenmenge, die die anderen personen aufnehmen, hätte zu diesem zeitpunkt also noch weitaus höher sein müssen, um für diese pathogen zu sein. später, als die erregerlast beim infizierten ungleich höher war, war damit auch die wahrscheinlichkeit einer ansteckung für andere personen deutlich höher. und wenn man dann mit nur einem bisschen davon in berührung kommt, weil nicht alle sicherheitsregeln bei der ablage der schutzkleidung eingehalten wurden, ist das alles schon logisch erklärbar.
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13.10.2014 23:57 Uhr von mr.sky
 
+1 | -0
 
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@ZRRK

Das Virus ist nicht für alle Menschen tödlich.
Es gibt BESTIMMT (viele) Menschen unter der 7 Milliarden, welche sagen wir mal "von Natur aus" immun gegen Ebola sind. Die würden nicht sterben.
Diese Menschen haben dann "andere defizite" und würden vielleicht an Schnupfen sterben während du und alle anderen zum Nasenspray greifen und Schnupfen einfach 1 Woche "aussitzen" würden.

Und noch was.
Bei Egola gilt die 21 Tage Regel.
Wenn dun infiziert bist und 21 Tage überlebst/keine Symptome hast/zeigst, dann bist du durch.

Ah bevor der eine oder andere auf die Idee kommt "nehmen wir doch mal jemanden der "von Natur aus" Immun auf Ebola wirkt und isolieren seine DNA und machen dann einen Wirkstoff ... sei gesagt... Schaut nicht so viele Hollywood Filme.
Denn:
1) Man muss jemanden erst mit Ebola anstecken - 21 Tage warten - um zu wissen, dass er Immun ist
2) Würden alle anderen in der Zeit sterben
3) Kann man selsbt wenn 1) erfüllt ist nicht so einfach ein "Gegenmittel, welches dann für alle anderen Menschen auch 100% wirkt so einfach herstellen
4) nochmal...vergesst hollywood. :) da ist natürlich alles möglich in 90 Minuten wird die Welt gerettet...sicher..
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14.10.2014 03:37 Uhr von Stray_Cat
 
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Hoffen wir mal, dass die Nachlässigkeiten beim Umziehen wirklich der Grund für die Infektion sind.

Ganz einleuchtend ist das nicht, denn jede Infektionskrankheit folgt ähnlichen Prinzipien. Und eine ausgebildete Krankenschwester ist ja auch kein No-Brainer.
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14.10.2014 11:31 Uhr von Mankind3
 
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Das ist halt der Faktor der scheinbar von den Experten nie miteinbezogen wird. Der Faktor "mensch".

Sicher, die Versorgung und das equipment ist in den USA und Co. besser als in den Seuchengebieten in Afrika. Aber auch in den USA sind es nur normalen Leute. So wie in jedem anderen Land der Welt. Und der Mensch neigt halt auch mal dazu Fehler zu machen.

@Stray

Naja du weisst ja nicht wie ihre Auslastung war...vielleicht war sie gestresst oder überarbeitet, da kommt es leicht mal zu fehlern, und in diesem Fall mit ernsthaften Konsequenzen.

[ nachträglich editiert von Mankind3 ]
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15.10.2014 00:20 Uhr von Nebelfrost
 
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@mr.sky

zitat: "Wenn dun infiziert bist und 21 Tage überlebst/keine Symptome hast/zeigst, dann bist du durch."

nein, wenn du 21 tage keine symptome hast, dann hast du dich nicht infiziert.

zitat: "Man muss jemanden erst mit Ebola anstecken - 21 Tage warten - um zu wissen, dass er Immun ist"

wie ich bereits sagte, wenn du 21 tage lang keine symptome hast, dann hast du dich einfach nicht infiziert. mit immunität hat das rein gar nichts zu tun.

zitat: "Würden alle anderen in der Zeit sterben"

nö, ca. die hälfte bis zwei drittel von denen würde sterben.

@stray_cat

zitat: "Hoffen wir mal, dass die Nachlässigkeiten beim Umziehen wirklich der Grund für die Infektion sind."

da gibt es nichts zu hoffen. nur das kann der grund dafür sein. und lies dir mal den von mir verlinkten artikel durch wie dieses umziehen abläuft und was da alles beachtet werden muss. das muss regelrecht einstudiert sein. und das alles unter psychologischen stress.

der mensch ist der größte störfaktor. an diesem störfaktor scheitert quasi jede wahrscheinlichkeitsberechnung. daher sind alle propagierten risiken und wahrscheinlichkeiten zu solchen themen nichts als blanke theorie und hätten nur dann gültigkeit, wenn der mensch zu 100% logisch denken und handeln würde.
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16.10.2014 03:25 Uhr von silent_warior
 
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Eigentlich müsste sich die Frau mit ihrem Schutzanzug in eine Kammer stellen in der sie abgeduscht wird und dann alles einen Weile mit UV-Strahlung bestrahlt wird ... dann erst könnte sie die Kleidung ausziehen ohne dass ein Tröpfchen Sekret oder ein leichter Nebel aus Tröpfchensekret in ihre Lunge gelangt.

Ich wette mal sowas gab es dort nicht, keinen extra Platz um sich sicher umzuziehen und sonst auch keine Schutzmaßnahmen.

Es ist wirklich schwer solch einen Schutzanzug auszuziehen und man schwitzt unter der BILLIG-Version, da ist es absolut kein Wunder dass sowas passiert.

Solch ein Fehler wäre bestimmt auch vielen anderen Menschen (auch denen hier auf SN) unter den selben Bedingungen passiert.


Es wird einfach alles getan damit sich diese Krankheit ausbreitet, die Verantwortlichen und Politiker (alle beisammen) gehen extrem unverantwortungsvoll mit diesem Risiko um.

Wenn man denen sagt dass für jeden Ebola-toten hier in Deutschland, ebenfalls ein deutscher Politiker hingerichtet wird, dann wären sie mehr motiviert etwas zu tun.

Im Gegensatz zu diesen ganzen Fake-Krankheiten der letzten Jahre an denen kaum einer gestorben ist gibt es dort in Afrika echte Zahlen von kranken und toten.

Zu damals:
Manche alten die an einer Krankheit im Altenheim gestorben sind wurden damals dazu gezählt um die Zahlen zu erhöhen und unter der Bevölkerung Angst zu streuen.

Im Endeffekt konnte man nicht klar sagen ob diese Leute wirklich an dem entsprechenden Virus gestorben sind oder es irgend etwas anderes war.

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