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MIT-Studie zeigt: Die Siedler von "Mars One" werden wahrscheinlich verhungern

Doktoranden des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben in einer Studie ermittelt, wie hoch die Chancen sind, dass die erste Besiedelung des Roten Planeten mit dem Projekt "Mars One" ein Erfolg wird. Nach dem heutigen Stand der Technik, gibt es viele Gründe die für ein Scheitern sprechen.

Das Kultivieren von Pflanzen in geschlossenen Räumen auf dem Mars würde zu einer Überproduktion von Sauerstoff führen und die Gefahr für Brände oder Explosionen drastisch erhöhen. Maschinen zur Regelung einer Atmosphäre wurden bisher noch nie erfolgreich im Weltraum getestet.

Der Verlust von nur einer Plantage könnte für die Siedler bereits zur Hungersnot führen. Am Beispiel der ISS wäre zu sehen, dass mit häufigen Ausfällen und einem hohen Ersatzteilbedarf gerechnet werden muss. Die nötige hohe Frequenz an Versorgungsschiffen wäre bei dem Projekt aber nicht vorgesehen.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Mars, Siedler, Die Siedler, Mars One
Quelle: popsci.com
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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.10.2014 09:28 Uhr von GulMacet
 
+6 | -3
 
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Naja, gottseidank wissen sie ja nun woran die
Mission scheitern wird und können dem entgegen
wirken.
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13.10.2014 11:11 Uhr von MRaupach
 
+11 | -4
 
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@ Hansebanger

Die Geschichte zeigt ja, dass sowas schon öfter mit Erfolg erprobt wurde ;)

Die USA waren mal eine Sträflingskolonie, ebenso Australien.

Naja die USA benehmen sich immernoch ein wenig wie Gauner, aber Australien hat sich gut gemacht :D
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13.10.2014 13:03 Uhr von Launcher3
 
+3 | -2
 
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@Hansebanger
Der müsste aber den Flug selber bezahlen. Ersatzweise 1000 Jahre Haft.
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13.10.2014 13:24 Uhr von VerSus85
 
+8 | -12
 
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Ich hätte da eine ide... Man könnte doch der ISIS auf den Mars ihr Kalifat errichten lassen. Alle Muslime sind Herzlich eingeladen ihnen zu folgen und sobalt sie alle da sind vernichten wir alle Transportmittel die den mars erreichen können ^^
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13.10.2014 13:50 Uhr von asorax
 
+5 | -4
 
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glauben echt noch leute an diesen mist? das ist eine fernsehserie, kein einziger dieser kandidaten wird jemals auch nur in die nähe eines raumschiffs kommen.
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13.10.2014 14:41 Uhr von EmperorsArm
 
+2 | -1
 
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@Leonardo_der_Windige:

Das geht natürlich nicht. Du brauchst ja einen geschlossenen Kreislauf, weil die Ressourcen auf dem Mars nicht (ohne weiteres) ersetzbar sind. Wenn der Kreislauf darauf basiert, dass ich Sauerstoff absauge (ich kann ja auch nicht nur ein Gas absaugen aus der Luft) und entferne aus dem Habitat, dann geht mir irgendwann der Sauerstoff aus... Abgas eben (ansonsten würde Deinem Auto j auch nie der Sprit ausgehen. ;) ).
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13.10.2014 15:09 Uhr von Retrobyte
 
+4 | -1
 
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@Hansebanger:
"Da würde keiner auf den Kosten der anderen leben(...)"

Das die Reise pro Person wohl mehrere hundert Millionen Dollar kosten würde, ist natürlich nebensächlich, klar.
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13.10.2014 17:10 Uhr von mayan999
 
+2 | -4
 
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Könnte man nicht einfach in regelmäßigen abständen nahrungsmittel zum mars liefern ??
Muss doch möglich sein. ...
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13.10.2014 21:54 Uhr von Petaa
 
+3 | -0
 
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Ja CO2 und O2 müssen im richtige Verhältnis bleiben. Hat man zu viele Pflanzen wird es nix und hat man zu viele Menschen ebenfalls nicht.
Das viele Pflanzen wichtig sind, benötigt man zwangsläufig auch eine zusätzliche CO2 Quelle. Dies kann im einfachsten Fall ein Brennstoff sein. Man könnte als die Kolonie z.B. auf einem Methanvorkommen errichten falls es dort so etwas gibt. So wären man auch gleich einige Energieprobleme los...

Bei CO2 Überschuss wirds dann aber schwieriger....
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14.10.2014 07:50 Uhr von Steel_Lynx
 
+2 | -1
 
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@mayan999
EineAntwort auf deine Frage steht doch schon in der News: "Die nötige hohe Frequenz an Versorgungsschiffen wäre bei dem Projekt aber nicht vorgesehen."

@Thema
War das nicht sowieso als One-Way-Mission geplannt oder verwechsel ich das mit einer anderen Marsmission?

Vor einiger Zeit (1991-1993 und 1994) gab es doch mal dieses Biosphären versuch in Arizona. Und selbst da mussten sie noch "Rohstoffe" von außen zufügen. Solange die das hier auf der Erde nicht hinbekommen, sollten die an einen Versuch auf dem Mars erst garnicht denken.

Trotzdem ist dies erstrebenswert. Auch wenn es hier bei uns auf der Erde genug Probleme gibt die man lösen MUSS, ist der Mars das nächste Ziel um das Weltall zu erforschen. Natürlich wird das alles noch etliche Generationen dauern, aber irgendwer muss ja damit anfangen.
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14.10.2014 10:28 Uhr von Gorli
 
+4 | -0
 
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Ersatzteilprobleme könnten durch eine weiterentwickelung der 3D Drucker gelöst werden. Für Metalle ist das jedoch eine ganze Ecke schwieriger, da diese ja nicht in gelöster Form gedruckt werden können, sondern per Lasersintern gefertigt werden muss. Und wie das bei Verringerter Schwerkraft ablaufen soll ist wohl noch spannender.

Nichtsdestotrotz muss man eben ein adäquates Raumschiff haben, oder mehrere, die entsprechend viel Material zum Mars bringen, sodass auch mal was kaputt gehen kann ohne dass alle gleich draufgehen.

@ Steel_Lynx:
"War das nicht sowieso als One-Way-Mission geplannt oder verwechsel ich das mit einer anderen Marsmission?"

Das heißt nur dass die Leute nicht mehr zurückkommen, nicht dass man sie nach ein paar Jahren auf dem Mars verrecken lässt. ^^

[ nachträglich editiert von Gorli ]
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14.10.2014 10:37 Uhr von mayan999
 
+2 | -1
 
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@steel lynx
EineAntwort auf deine Frage steht doch schon in der News: "Die nötige hohe Frequenz an Versorgungsschiffen wäre bei dem Projekt aber nicht vorgesehen."

ja, aber warum ist das so ?...
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14.10.2014 10:50 Uhr von jens3001
 
+3 | -2
 
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Irgendwann muss man einen Schritt tun. Sehr wahrscheinlich wird er daneben gehen aber man lernt daraus udn wird darauf aufbauen.

Diese Menschen werden Helden sein!

Es ist wie mit Fahrradfahren lernen. Man könnte umfallen, ausrutschen, sich das Knie aufschürfen, von einem Autofahrer überfallen werden, usw.

Ja, all das kann passieren und manches wird auch passieren aber wenn man es nicht versucht wird man es nie lernen.
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14.10.2014 11:38 Uhr von jens3001
 
+2 | -1
 
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Am sinnvollsten wäre es wohl vorab einige selbstaufstellende Zelte und Gebäude auf den Mars zu bringen - ohne Menschen.

Einige Materialkisten die an der selben Stelle landen und sich im Boden verankern damit sie nicht weggepustet werden.

Die Menschen dann kurz danach hinterher, so dass sie sich gleich in ein gemachtes Nest setzen können, statt erst noch alles aufzubauen.

Eine kleine Raumstation die im Orbit bleibt und von dort aus Kontakt zur Erde hält und ankommende Nachschubraketen (ohne menschliche Begleitung) mit Fallschirmen oder ähnlichem zum Mars schickt. Evtl. könnte man hier auch an diese Nano-Fäden anknüpfen und einen Aufzug auf dem Mars installieren, der hier auf der Erde alleien schonw egen dem Flugverkehr nicht funktionieren würde.


Aber ob das alles so machbar ist? Und vor allem finanzierbar.


Das Geld sollte mal helfen den Menschen unabhängiger zu machen. Inzwischen aber ist es eher ein Hindernis geworden.
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14.10.2014 12:47 Uhr von Steel_Lynx
 
+3 | -0
 
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@ Gorli
Wenn das dass einzige ist, was du aus meinem Beitrag mitgenommen hast, na dann mahlzeit. Das das eine Frage ist, hast du auch übersehen.
Außerdem habe ich mit keinem Wort angedeutet, das "One-Way" heist: Hin und verrecken lassen.
Auch wenn ich der Meinung bin, dass Mars-Siedler nicht an Altersschwäche sterben werden!

@ mayan999
(Kosten + Flugdauer)*Versorgungsfrequenz=sehr unwahrscheinlich

Niemand will sich sowas zumuten. Man müßte ja unsummen von Geld, über Jahre hinweg, investieren. Alles über 5 Jahre überschreitet die legislaturperiode des Presidenten, also warum sollte jemand ein solch teures Projekt planen?

@Kommentare allgemein / offtopic / mal nebenbei bemerkt.
In letzter Zeit wird das hier wirklich schlimm. Man schreibt lange Kommentare und macht sich Gedanken was man schreibt. Alle sind damit konform. Irgendwo im Text steht "ist so" statt "könnte so sein" und man wird niedergemacht als hätte man "Hurra-Kinderschänder" geschrieben.
Kriegt euch mal langsam wieder ein! Das ist hier Shortnews, keine Gerichtsverhandlung.
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14.10.2014 17:36 Uhr von bigpapa
 
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bei Garnelen funktioniert das ganze doch perfekt. Suchbegriffe bei Google : Ecosphere Biosphäre Garnelen .

DAs Problem sind ist weniger die Technik als die Menschen mit ihrer Arroganz und vor allen ihrer ICH-Bezogenheit.

Wenn man eine Gruppe von Menschen findet die wirklich perfekt harmonieren (auch und besonders Sexuell) dann kann das ganze klappen.

Aber dann muß JEDER bereit sein, in Symbiose mit den anderen zu leben.

Und das klappt NIE.

Technisch gesehen ist es heute zu Tage kein Problem. Selbst der Flug dahin wäre kein wirkliches Problem. Man brauch die Leute nicht einmal großartig zu versorgen auf den Flug. Ich denke da an Begriffe wie "künstliches Koma etc".

Eine aktive Crew von max. 5 Menschen wäre also in der Lage eine Gruppe von 100 Menschen problemlos zum Mars zu schaffen. Rückflug halte ich aber aufgrund von Antriebstechnik für unmöglich. (Dazu fehlt uns die Antigravitationstechnik, da der Start den meisten Sprit verbraucht)

Kleiner Probleme kann man mit Sicherheit umgehen. Eine Tonne Astronautennahrung reicht für einige Jahre.


Kosten: Klar das wird teuer. Vor allen wenn man als Technologieunternehmen der NASA richtig viel Geld für Lächerlichkeiten abnehmen kann.

Aber. Die Menschheit wird immer mehr wachsen. Und wenn wir nicht langsam anfangen zu expandieren, wird es verdammt eng auf unserer kleinen Heimaterde. Erst Anzeichen sind schon zu bemerken. Die Schrotthändler werden immer reicher, weil Rohstoffe immer seltener werden.

ui, Ich hab schon wieder viel emrh geschrieben als ich wollte. SORRY.

Gruß

BIGPAPA
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14.10.2014 18:02 Uhr von EmperorsArm
 
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@bigpapa: Als jemand, der genau an diesen Dingen forscht und arbeitet, kann ich Dir sagen, wir sind technisch noch sehr weit entfernt von all diesen Lösungen. Ein geschlossener Kreislauf funktioniert nicht, das sehr simple Beispiel der Ecosphere, funktioniert ja ebenso wenig und geht nach einiger Zeit ein.
Was z.B. Menschem im Koma zum Mars zu schicken angeht, sind wir auch da noch sehr am Anfang. Also bitte hier keine Ideen als technische Umsetzbarkeit deklarieren.
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15.10.2014 08:14 Uhr von Steel_Lynx
 
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@EmperorsArm
Das es mit den Biosphären immer Probleme gibt, habe ich ja schon geschrieben.
Aber die Antriebstechnik, ich denke da an den Ionenantrieb, ist ja schon da. Gut auf Grund seiner langsamen Beschleunigung eignet er sich eher für entferntere Ziele als dem Mars. Jedoch schnell ist der.
Oder aber Sonnensegel. Ich weiss das diese noch nicht ausgereift sind, aber erste Test laufen ja schon. Und zumindest für den Hinflug wären diese perfekt. Soll ja sowieso nur one-way sein.

Was natürlich immer noch ein Problem darstellt ist die Reisedauer. Künstliches Koma, wie BigPapa schreibt, ist natürlich quatsch. Die Personen altern trotzdem, benötigen Nahrung und aufwendige Pflege.
Bleibt nur Kälteschlaf, der beim Menschen echt problematisch ist, oder ein Generationenschiff.

Abgesehen davon, bleibt der Menschheit nur die winzige Hoffnung, dass durch Zufall jemand einen Warp-Antrieb, Transitions-Triebwerk oder Hyperkatapult (One-Way) erfindet. Doch ohne BEWEISE und Nutzungsmöglichkeit für eine höhere Dimension, bleibt DAS Fantasie und nicht mehr.

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