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IS-Milizen greifen Kobane immer heftiger an - Türkei weiterhin tatenlos

Die Angriffe der Terror-Miliz "Islamischer Staat" auf die nordsyrische Stadt Kobane werden immer heftiger. Sogar der US-Verteidigungsminister Chuck Hagel bezeichnete die Lage als "gefährlich".

Hagel sagte weiter, dass die USA weiterhin alles mögliche tun würde, um die IS-Terroristen zurückzudrängen. Dazu setzen die USA Bomber ein. Diese zerstörten zuletzt ein Kommandozentrum der IS-Milizen und Kampfstellungen.

Derweil ist ein schnelles Ende des Konfliktes nicht in Sicht. Für CDU-Außenpolitiker Andreas Schockenhoff steht vor allem die Türkei im Fokus. Die Bundesregierung müsse endlich den türkischen Botschafter einbestellen um über die Tatenlosigkeit des türkischen Militärs zu sprechen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Türkei, IS, Kobane
Quelle: spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.10.2014 12:52 Uhr von Borgir
 
+7 | -2
 
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Das ist in der Tat ein Witz. Die Türkei zieht Truppen zusammen, beschließt einen Bodentruppeneinsatz und schaut dem Sterben in Kobane dann tatenlos zu.
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12.10.2014 12:57 Uhr von HumancentiPad
 
+3 | -1
 
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Es stehen Türkische Panzer in Schußweite.... aber getan wird nix.
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12.10.2014 13:10 Uhr von architeutes
 
+1 | -0
 
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Wenn die Stadt nicht mehr zu halten ist muss die Türkei wenigstens einen Korridor schaffen damit sich die Kurden in Sicherheit (?) bringen können.
Dann zwei Tage warten und die Stadt den Erdboden gleich machen, als Antwort. Die Stadt ist sowieso kaputt.

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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12.10.2014 13:25 Uhr von sooma
 
+4 | -2
 
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Er versucht, den Bündnisfall zu provozieren. Die toten Kurden und Christen kümmern doch Erdowahn nicht... musste er das halt nicht selbst erledigen. Und dass die ISIS und die Behörden der Türkei ganz enge Zusammenarbeit pflegen, ist auch kein Geheimnis.

[ nachträglich editiert von sooma ]
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12.10.2014 13:34 Uhr von daiden
 
+4 | -1
 
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Die IS steht für mich auf exakt der selben Stufe wie die richtigen Nazis in Deutschland vor 80 Jahren. Bestialische Monster, die jede Menschlichkeit verloren haben. Wenn die IS die selben Möglichkeiten hätte wie die SS würden wohl längst wieder Menschen massenweise verbrennen.Gott sei dank ist das nicht der Fall!
Ich finde es eine unfassbare Schande, dass die westliche Welt diesen Monstern bei ihrem sadistischen Morden und Foltern in aller Ruhe zuguckt! Ich hätte niemals gedacht, dass im Jahre 2014 eine Horde Wüstenbarbaren aus dem "Nichts" daherkommen und Menschen nach belieben abschlachten kann ohne das die ach so zivilisierte Welt darauf reagiert, wie der normale Menschenverstand es gebietet.
Natürlich steht die Türkei durch Nichtstun im Mittelpunkt. Ich versteh ihre Rolle auch nicht gänzlich. Stehen daneben und reiben sich grinsend die Hände, weil ein anderer den Erzfeind klein macht? Muss man wirklich so rum denken oder gibt es andere Interessen? Warum macht der Rest der westlichen Welt nichts? Spätestens Sanktionen würden doch die Türkei zum reagieren bewegen oder nicht? Ich versteh einfach nicht, warum die Welt diesen Monstern beim Schlachten zuguckt...
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12.10.2014 13:41 Uhr von Pavlov
 
+2 | -4
 
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@ Kritikglobalisierer

Du kannst viel Mist labern, wenn der Tag lang ist.

Es geht vor allem darum, dass die Türkei Assad nicht stärken wollen. Sie warten darauf, dass die NATO auch ein Eingreifen bzw. Destabilisierung des Assad Regimes unterstützt. Denn zwar ist IS eine Bedrohung, doch auch eine Bedrohung für Assad und solange wird man gegen die IS nicht vorgehen, solange sie einen nicht schaden.

Zumal was glaubst du, was passiert, wenn die Türkei gegen IS vorgeht? Das Grab des Sultans hat die IS aus Angst erstmal nicht angerührt, sie wollen die Türkei erstmal raus lassen, denn wenn sie gegen die Türkei vorgehen, sind sie weg vom Fenster. Dann wird der Bündnisfall ausgerufen, die Türkei wird einschreiten, haben ja auch die zweitgrößte Armee in der NATO, das wollen sie nicht riskieren, dafür muss aber der Bündnisfall eintreten! Wenn die Türkei einschreitet, wird der Bündnisfall erstmal nicht so schnell eintreten, aber die Türkei wird zur Zielscheibe der IS.

Terroranschläge wären keine Seltenheit mehr in der Türkei, das ist ein Risiko. Und das will die Türkei auch nicht riskieren, indem sie alleine einschreiten.
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12.10.2014 13:48 Uhr von daiden
 
+2 | -1
 
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"Terroranschläge wären keine Seltenheit mehr in der Türkei, das ist ein Risiko. Und das will die Türkei auch nicht riskieren, indem sie alleine einschreiten."

Die Gefahr besteht für die Türkei auch beim Nichtstun oder meinst du nicht ? Es werden doch immer wieder und noch mehr Kurden auf die Straße gehen als bisher und jetzt gab es schon dutzend Tote. Und sollte die PKK ihre Drohungen in die Tat umsetzen wird es noch schlimmer.
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12.10.2014 14:38 Uhr von ar1234
 
+1 | -4
 
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@Russenfreunde (Borgir, Benjaminx,....): Putin hat eine Einmischung der USA in die Syrischen Angelegenheiten unterbunden. Selbst will der aber auch nicht rein.

Und da verlangt ihr jetz allen Ernstes, dass die Türkei nun da reingeht? Ich möchte jetzt echt nicht in Erdogans Haut stecken. Wenn der nämlich da reingeht, muss er damit rechnen, nicht nur die ISIS, sondern auch noch Assad und Putin am Hals zu haben.

Die Türkei hat zur Zeit immer noch keinerlei Unterstützung jeglicher Form zugesichert bekommen. Wenn sie jetzt alleine handelt und irgendwas schief geht, werden am Ende alle mit dem Finger auf die Türkei zeigen.

Russland, Syriens Regierung, USA und die EU sind die, die hier erstmal handeln müssen.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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12.10.2014 15:39 Uhr von Atze2
 
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@ar1234

Richtig, Putin (Russland) hat im Weltsicherheitsrat ein Veto eingelegt damit die USA nicht in Syrien einmarschieren kann um Assad zu stürzen.

Auf der anderen Seite ist aber Erdogans erklärtes Ziel Assad zu stürzen. Dafür macht er sich jetzt die IS zu nutzen. Die politische Stellung Erdogans kann und wird zum Bumerang werden. Wenn die IS Irak und Syrien hat wird denen irgendwann langweilig und die fallen über Anatolien her. Libanon und Jordanien sowie Iran werden die nicht angreifen um ihr Kalifat auszuweiten. Da ist mit massiver kampferprobter Gegenwehr zu rechnen.

Erdogan will mit seiner "Nicht-Handlung" den Nato-Bündnisfall provozieren um dann selber Nordirak und Syrien (also die Kurdengebiete) zu kontrollieren. Nicht mehr und nicht weniger.

Und das die IS mehr oder weniger ausschließlich Kurdengebiete einnimmt ist meiner Meinung nach kein Zufall.

[ nachträglich editiert von Atze2 ]
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12.10.2014 15:59 Uhr von ar1234
 
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@Atze: Und was passiert, wenn die Türkei doch auf eigene Faust losfährt? Verschwindet die IS und tanzen und singen dann alle fröhlich ein paar Liedchen?

Wenn die IS bekämpft ist, wird ein neues Machtvakuum entstehen und die alte Leier wird wieder von vorne anfangen. So wie in Afghanistan, Irak, Syrien selbst, etlichen afrikanischen Ländern und allen anderen Krisengebieten, wo es mit wenig Waffen (also wenig Investitionen) viel zu holen gibt. Daher muss VORHER entschieden werden, was nachher passiert. Anderenfalls stehen die Türken am Ende dumm da.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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12.10.2014 16:06 Uhr von syndikatM
 
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hat doch schon vor 80 jahren geklappt: die islamisten bekämpfen und danach entislamisieren. ob die damals nazis heißen und heute islamisten ist dabei irrelevant.

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