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Verteidigungsministerium lässt bei "Euro Hawk"-Nachfolge Akten vernichten

Eigentlich sollten die Prüfer der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft "KPMG" die aktuelle Verteidigungsministerin, Ursula von der Leyen, von der Verantwortung für die Ausrüstungsmisere bei der Bundeswehr freisprechen. Doch nun kritisieren diese auch Vorgänge, welche die Ministerin zu verantworten hätte.

In der unveröffentlichten längeren Fassung des Berichts kritisieren die Prüfer, dass von der Leyen die Vorgänge zum Nachfolger der Drohne "Euro Hawk" entgegen der normalen Abläufe als geheim hat einstufen lassen. Folge der Einstufung war unter anderem, dass diverse Akten vernichtet wurden.

Weiter wurde die Thematik im Verteidigungsministerium einer eigens geschaffenen "Task Force" unterstellt, welche "außerhalb der regulären Fachaufsicht" operierte. Die Prüfer kritisieren diesen Vorgang als "nicht nachvollziehbar", und die fehlende "Transparenzschaffung gegenüber dem Parlament".


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Nachfolge, Verteidigungsministerium, Euro Hawk
Quelle: spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.10.2014 11:51 Uhr von TinFoilHead
 
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Calamity Uschi...

Agiert ganz nach US-Vorbild, immer alles schön "geheim" halten...

...als geheim hat einstufen lassen. Folge der Einstufung war unter anderem, dass diverse Akten vernichtet wurden.

Aktenvernichten, scheint ein deutscher Volkssport bei Behörden zu sein!
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14.06.2016 08:10 Uhr von kspott
 
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Unsere Ursula macht so etwas. Na das hätte ich ja nun gar nicht gedacht.

Gute Nacht Deutschland.

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