12.10.14 10:20 Uhr
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Türkei: Tatenlosigkeit der Regierung gefährdet den Frieden mit den Kurden

Bei Zusammenstößen zwischen kurdischen Demonstranten und türkischen Sicherheitsbehörden sind in der Türkei bisher 31 Menschen ums Leben gekommen, während mehr als 350 dabei verletzt wurden. Die Kurden in der Türkei machen die Türkei mitverantwortlich für die Situation im syrischen Kobane.

Angesichts der Passivität der türkischen Administration im Kampf gegen die IS im benachbarten Syrien, droht nun auch der Friedensprozess zwischen der Türkei und der kurdischen PKK zu scheitern. PKK-Anführer Cemil Bayik erklärte hierzu, dass man bereits Kämpfer zurück in die Türkei geschickt habe.

Insgesamt wird die Anzahl der PKK-Kämpfer auf um die 5.000 geschätzt, welche sich seit dem Friedensprozess großteils aus der Türkei zurückgezogen hatten. Die Kurden unter ihrem inhaftierten Anführer Abdullah Öcalan machen den Friedensprozess offenbar vom Fall Kobanes abhängig.


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