11.10.14 21:52 Uhr
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Neue Hepatitis-C Pille kostet über 1.000 US-Dollar

Ein neues Präparat namens "Harvoni" verspricht eine schnellere und unkompliziertere Behandlung von Hepatitis-C.

Damit werden bisherige Injektionen mit Wirkstoffen völlig überflüssig verspricht der Hersteller.

Allerdings kostet die Pille 1.125 US-Dollar pro Stück und ist damit ein sehr kostenintensives Medikament.


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WebReporter: ZZank
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Dollar, US, Pille, US-Dollar, Hepatitis
Quelle: sfgate.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.10.2014 22:14 Uhr von shadow#
 
+15 | -1
 
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Davon braucht man eine am Tag, 8-24 Wochen lang.
Wer die passende Versicherung hat ist die goldene Gans, der Rest jammert beim Krepieren hoffentlich nicht zu laut.
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11.10.2014 22:39 Uhr von MiaCarina
 
+12 | -5
 
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Pharmamafia.
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11.10.2014 23:47 Uhr von das_leben_ist_schoen
 
+4 | -1
 
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Hier ein ganz guter Bericht dazu:

http://www.aerztezeitung.de/...

Ich hoffe das das Mittel verantwortungsbewusst eingesetzt wird um nicht das gesamte Gesundheitswesen zu ruinieren.
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12.10.2014 00:06 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -3
 
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@MiaCarina
Richtig weil Kosten einspielen + Gewinn ja = mafia ist
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12.10.2014 03:18 Uhr von shadow#
 
+3 | -1
 
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@ Dracultepes
Wenn der "Kunde" keine andere Wahl hat und der prozentuale ROI schon im ersten Jahr fünfstellig eingeplant ist, dann irgendwo schon, oder? ;)
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12.10.2014 09:36 Uhr von Pils28
 
+1 | -0
 
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Die bisherige Therapie mit Interferon und Ribavirin kostet übrigens ähnlich viel.
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12.10.2014 09:54 Uhr von Pils28
 
+1 | -0
 
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@Kritikglobalisierer: Das ist nicht möglich, da es erstens der deutschen Versicherungspflicht widersprechen würde. Zweitens wäre es unmöglich eine Abgrenzung zu machen, wo leichtsinn oder fahrlässigkeit anfangen. Und Drittens würde man das Problem bekommen, ob es nicht dann im Bereich der psychischen Erkrankung fällt, wenn jemand wissentlich so ein Risiko eingeht. Solch Ideen, wie deine kommen oft auch bei Suchterkrankungen, grob fahrlässigen Unfällen oder anderweitigen Risikoverhalten auf. Sprichwörtlich asozialer Gedanke. Hoffe soweit sind wir in D noch nicht.
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12.10.2014 09:56 Uhr von El-Diablo
 
+0 | -0
 
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Kritikglobalisierer

du laberscht von morgens bis abends auch nur dünpfiff!!!!


Übertragungswege

Hepatitis C ist ein besonders ansteckendes Virus, das sich vor allem im Blut infizierter Personen befindet. Zu einer Übertragung kommt es, wenn infiziertes Blut auf verletzte Haut bzw. Schleimhaut oder direkt in die Blutbahn gesunder Menschen gelangt. Für eine Infektion reicht bereits eine geringe, für das Auge nicht sichtbare Menge Blut aus.
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Illustration Fixer

Nicht sexuelle Übertragung von Hepatitis C

Beim intravenösen Drogengebrauch kann Hepatitis C bereits bei der gemeinsamen Benutzung von Utensilien wie Löffel oder Filter übertragen werden. Das Übertragungsrisiko ist am größten, wenn Drogengebrauchende beim intravenösen Drogenkonsum ihr Spritzbesteck teilen oder beim Sniefen ihre Röhrchen gemeinsam benutzen.

Neben dem gemeinsamen Drogengebrauch kann Hepatitis C auch übertragen werden, bei:

Tätowierungen und Piercing (wenn Hygienestandards nicht eingehalten werden)
gemeinsamer Benutzung oder Verwechslung von Zahnbürsten, Rasierzeug, Nagelscheren etc.
Schwangerschaft oder Geburt (Mutter-Kind-Übertragung: eher selten)

Sexuelle Übertragung von Hepatitis C

Die sexuelle Übertragung spielt bei Hepatitis C vor allem dann eine Rolle, wenn Blut im Spiel ist, also bei verletzungsträchtigen Sexualpraktiken. Bei Entzündungen in Vagina oder Enddarm steigt das Übertragungsrisiko, da diese in der Regel leicht bluten und für eine Übertragung bereits minimale nicht sichtbare Blutmengen ausreichen können.
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12.10.2014 23:09 Uhr von perMagna
 
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Pils28 hat absolut Recht. Allerdings mit der Einschränkung, dass:

"Zweitens wäre es unmöglich eine Abgrenzung zu machen, wo leichtsinn oder fahrlässigkeit anfangen."

eventuell nur noch eine Frage der Zeit ist.
Der Gesetzgeber kann oder wird sich irgendwann auf den Standpunkt stellen, dass die Belastungen für das Gesundheitssystem durch die großen Volkskrankheiten/risiken (Übergewicht, Rauchen, Bewegungsmangel, Alkohol) nicht mehr komplett durch die Allgemeinheit finanziert werden. Dann wäre eine Teilfinanzierung entsprechend der Risikoprofile zumindest denkbar (dicker Raucher zahlt mehr für seine Herzbeschwerden als dünner Sportler).

Einen Satz aus der Ärztezeitung möchte ich gerne zitieren:
"Denn weder Produktions- noch Forschungs- und Entwicklungskosten können den Preis hinlänglich erklären."

Das bereitet mir Sorgen. Niemand bestreitet ernsthaft, dass Pharmaunternehmen mit einem sehr guten Medikament auch sehr gutes Geld verdienen sollen. Das kurbelt die Forschung an, denn kein Anreiz ist besser als der des Geldes.
Dass hingegen eine Art Lotterie entsteht, wo ein Pharmaunternehmen nur deswegen ein Medikament entwickelt, um sich dann ein unangemessen großes Stück vom Kuchen der Volkswirtschaft abschneiden zu können, grenzt an Kriminalität. Das führt nur dazu, dass irgendwann ein Menschenleben einen definierten Preis bekommt.

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