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Friedensnobelpreisträgerin Malala von Taliban-Gruppe bedroht

Die diesjährig für Frieden auserkorene Nobelpreisträgerin Malala Yousafzai, derzeit in England lebend, wollte demnächst zurück in ihre Heimat Pakistan. Ihren Plan wird die Kinderrechtsaktivistin wohl nicht so schnell verwirklichen, da sie in Pakistan hasserfüllte Reaktionen befürchten muss.

Eine Splittergruppe der pakistanischen Taliban hatte nur wenige Stunden nach der Nobelpreisverkündigung an Malala Bedrohliches per Twitter angekündigt. Sie hätten "scharfe und gewetzte Messer für die Feinde des Islam vorbereitet".

Der Sprecher der Extremisten ergänzte unmissverständlich die ablehnende Würdigung ihrer Landsmännin: "Malala spricht sich so gegen Waffen und bewaffnete Konflikte aus. Weiß sie nicht, dass der Gründer des Nobelpreises ein Sprengstofferfinder war?"


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Taliban, Gruppe, Friedensnobelpreisträger
Quelle: spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.10.2014 22:54 Uhr von MRaupach
 
+7 | -2
 
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Ich bin froh das sie endlich den Nobelpreis bekommt, hatte sie schon letztes und vorletztes Jahr verdient gehabt!

Und die Taliban sind ja wirklich der ehrenhafteste und mutigste Menschenschlag auf Erden! (Achtung Ironie!)
Erst mit mehreren bewaffneten einen Schulbus überfallen und dem kleinen Mädchen in den Kopf schießen und nun nachdem sie den Mut beweist trotzdem weiter zu machen, drohen sie erneut.

Diese junge Frau ist wohl der tapferste und mutigste Mensch der Welt und sie kämpft für etwas das eigentlich selbstverständlich seien sollte: Schulbildung für ALLE!

Ach und natürlich hat Alfred Nobel Sprengstoffe entwickelt, aber nur wirklich wahnsinnige schnallen sich das Zeug an den eigenen Körper und sprengen sich damit in die Luft.

[ nachträglich editiert von MRaupach ]
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11.10.2014 23:17 Uhr von KissArmy666
 
+14 | -4
 
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interessiert es wirklich noch jemanden wer diesen unbedeutenden Preis erhält? nach dem sich das Komitee absolut lächerlich gemacht hat.. mit Preisträgern wie der EU, oder Kriegstreibern wie Obama.
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12.10.2014 00:15 Uhr von Tuvok_
 
+5 | -0
 
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Diese Grenz debilen Blitzbirnen von Taliban sind doch so dämlich das sie die Wildschweine beim Himbeer pflücken beißen. Alleine durch ihren Angriff auf Malala haben sie doch ein Symbol geschaffen und sie Weltweit populär gemacht. Sie hat den Preis verdient und ich wünsche ihr viel erfolg bei ihrer Mission... Ob sie jemals wieder gefahrlos nach Pakistan zurück kann bezweifel ich sehr stark
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12.10.2014 06:55 Uhr von Airstream
 
+3 | -0
 
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Die ach so starken Männer der Taliban fühlen sich weiterhin von einem kleinen Mädchen bedroht?!

Übrigends freue ich mich, dass es dieses mal zwei Menschen wirklich verdient haben den Friedensnobelpreis zu erhalten. Als Obama und die EU diesen gewann konnte ich nur den Kopf schütteln...
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12.10.2014 11:08 Uhr von CrazyCatD
 
+1 | -0
 
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Da sieht man mal wie dumm die Taliban sind von wegen: "Weiß sie nicht, dass der Gründer des Nobelpreises ein Sprengstofferfinder war?" Weiß er denn nicht das eben genau weil Herr Nobel der Erfinder des Stoffes war der so viele Menschen das Leben kostet(e), die Stiftung des Nobelpreises geschaffen hat und eben auch den Friedensnobelpreis, damit besondere Leistungen zum Wohle der Menschheit gewürdigt werden.
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12.10.2014 11:28 Uhr von CrazyWolf1981
 
+2 | -0
 
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Nicht nur die Taliban haben angst vor so einem Mädchen, sondern eher alle Vertreter dieser kranken Religion. Der Islam existiert eigentlich nur noch wegen der Unterdrückung der Frauen und Mädchen. Wären diese frei, würden die sich Partner suchen bei denen sie Gleichberechtigt sind und geschätzt werden, dann würde diese Religion aussterben.
Jetzt haben sie ein unterdrücktes Mädchen welches aufgestanden ist und sich zur Wehr gesetzt hat. Darum hat man nun angst, dass sie ein Vorbild ist und sich mehr Frauen aus ihrer Unterdrückung und Versklavung befreien wollen.

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