11.10.14 19:02 Uhr
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Großbritannien simuliert Katastrophenfall für Ebola-Ausbruch

Großbritannien hat in einer landesweiten Katastrophenübung den Ebola-Ausbruchsernstfall simuliert.

An der Großübung waren Kliniken, Schauspieler, aber auch Politiker beteiligt und durch den Test sollten die Schwachstellen im System offengelegt werden.

"Es ist entscheidend, dass wir unsere Antworten auf einen möglichen Ausbruch an einer möglichst realen Situation testen", so ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in London.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Großbritannien, Ausbruch, Ebola
Quelle: spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.10.2014 19:28 Uhr von silent_warior
 
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Die Ärzte hier in Deutschland würden sowas erst erkennen wenn der Patient tot ist.

Da nie irgend welche Tests gemacht werden oder die Viren im Blut nachgewiesen werden weiß auch niemand ob man z.B. eine bestimmte virale Infektion hat, die Ärzte vermuten nur und geben dann etwas wovon sie denken dass es vermutlich helfen könnte.

... die haben im Grunde also keine Ahnung und eigentlich wird nur gewartet bis der Körper die Krankheit selbst heilt.

Teilweise geben sie den Menschen auch blöder Weise "vorsorglich" Antibiotika und schwächen damit das Immunsystem des Körpers.

(Antibiotika helfen auch nicht gegen Viren)
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11.10.2014 20:20 Uhr von Pils28
 
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@silent_warrior: Die Ärzte erkennen eine Virusinfektion und werden diese auch nach aktuellem Stand der Technik behandeln. Welcher Erreger im Einzelfall verantwortlich ist, ist oft nicht wirklich ausschlaggebend.
Ergiebt sich aufgrund des klinischen Bildes un dder Anamnese ein Verdacht auf Ebolavirus, dann wird auch entsprechende Diagnostik gefahren und ggf. entsprechende Ämter informiert.
Deine Antibiotikaparanoia ist ebenfalls ein sehr verbreitetes Phänomen. Probleme sehe ich hier aber sowohl in dem begrenzten Verständnis der Lage des Patienten aber auch in mangelnder Kommunikation des Arztes.

@BastB: Dann bauen wir auch eine Mauer nach Osteuropa gegen Tuberkulose, eine um Süddeutschland wegen der Lyme Borreliose und eine zum Nachbarn für die gemeine Erkältung. Also werde nicht albern.
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11.10.2014 20:57 Uhr von shadow#
 
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"Der Regierungschef war unter Druck geraten, weil die Entscheidung, an den Flughäfen Gatwick und Heathrow sowie am Eurostar-Zugterminal in London Ebola-Befragungen einzuführen, auf heftige Kritik stieß. Die Flughäfen erklärten, sie hätten keinerlei Instruktionen bekommen. Gesundheitsexperten betonten, die Kontrollen seien "völlige Zeitverschwendung"."

Immerhin vor den Zügen die mit dem Eurostar direkt aus Liberia kommen sind sie damit geschützt...
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12.10.2014 00:06 Uhr von Pils28
 
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@BastB: Ich finde Lyme Borreliose nicht gut zu behandeln. Die immer resistenter werdenden Tuberkulosen in Osteuropa sowieso nicht. Genauso sehe ich für mich persönlich wenig Grund z.B. nach Süddeutschland zu reisen. Ist halt alles eine Frage der Risikobewertung. Und das Risiko an Ebola zu erkranken ist heute extrem gering. Wird aber dank der verzerrten Berichterstattung extrem falsch wahrgenommen. Wie viele wirklich bestätigte Fälle gibt es gerade? Einen in Spanien, einen in D und paar Tausend in Afrika? Wäre ein wenig übertieben jetzt nach Embargo zu schreien.
Aber du hast recht, Ebolafieber ist eine ausgesprochen schwerwiegende Erkrankung. Aber von teilweise herausgeschrienen 90% Sterberate ist man mit rudimentärer medizinischer Versorgung meilenweit entfernt.
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12.10.2014 00:28 Uhr von Pils28
 
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@Hibbelig: Genau. Riesiger Überwachungsstaat vorgeblich gegen Islamismus aber eine Kleinigkeit wie den IS übersieht man. Da sieht man klar, wer definitiv nicht oben im Fokus steht, nämlich der Islamismus. Sondern wir. Schließlich sind wir die viel größere Gefahr für den Staat, wie er jetzt existiert, als ein paar Milizen auf einem ganz anderen Kontinent. Genau wird hier vermutlich bei der Ebolapanik in ein paar irregeleiten Köpfen herumschwirren, wie man uns verkaufen könnte ab jetz noch mehr Daten sammeln zu müssen oder auf welche Rechte wir jetzt noch verzichten müssten.
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12.10.2014 00:40 Uhr von Pils28
 
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@BastB: Dann nehmen wir Cholera in Indien oder Hepatits A in Grönland.
Der Fall in Spanien ist auf Vernachlässigung jeglicher Hygiene zurückzuführen. Wir wollen aber nicht die höchste Sicherheit, wir wollen den besten Kompromiss aus Sicherheit und Umsetzbarkeit. Ich denke Basismaßnahmen wie Toiletten an Flughäfen regelmäßiger reinigen, Händewaschen und wieder sorgsameren Umgang mir Erkrankten (egal, welche Infektionskrankheit) wäre ein Anfang. Werden sehen, wo uns das hinbringt.
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12.10.2014 17:26 Uhr von sooma
 
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Bei der Schweingrippe wurde eine mediale Welle gemacht, als ob wir morgen alle sterben und fast Zwangsimpfungen durchgeführt, aber hierbei ist alles nur halb so wild? Der zweite Pfleger hat sich jetzt angesteckt (USA). Auch alles nur Schlampigkeit - oder ebensolche Naivität, wie sie hier die Relativierer an den Tag legen?

"Eine Übertragung von Mensch-zu-Mensch ist durch den direkten Körperkontakt mit an Ebolafieber erkrankten oder verstorbenen Menschen oder durch den Kontakt mit deren Blut oder anderen Körperflüssigkeiten möglich. Es gibt bisher keine Hinweise auf eine Übertragung von Filoviren auf den Menschen durch die Atemluft. Ebolaviren können außerhalb des Körpers einige Tage infektionsfähig bleiben. Eine Ansteckung über Gegenstände wie Spritzen, die mit infektiösen Körperflüssigkeiten kontaminiert sind, ist daher möglich. Auf Oberflächen, die dem Sonnenlicht ausgesetzt oder getrocknet sind, überlebt das Virus allerdings nur wenige Tage." http://www.rki.de/...

Vielleicht wird es ja doch auch über die Atemluft übertragen:http://www.focus.de/...

[ nachträglich editiert von sooma ]

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