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München/Vergewaltigung: Reichtum schützte nicht vor Strafe

Bei seiner Festnahme nach einer Vergewaltigung war der Täter noch davon überzeugt, sich von einer Haftstrafe freikaufen zu können. Er bot dafür sogar eine Wette über 20.000 Euro an.

Die Jugendkammer des Landgerichts München verurteilte den Täter nun wegen Vergewaltigung und vorsätzlicher Körperverletzung zu drei Jahren und neun Monaten Haft. Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft auf fünf Jahre Haft, die Verteidigung auf zwei Jahre Haft auf Bewährung plädiert.

Der Fall erregte auch dadurch Aufsehen, dass der Täter zunächst aus der Untersuchungshaft entlassen werden musste, da diese zu lange andauerte, und dann mit seinen Eltern Urlaub auf den Balearen machte.


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WebReporter: TheRoadrunner
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Vergewaltigung, Strafe, Reichtum
Quelle: www.sueddeutsche.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.10.2014 14:10 Uhr von TheRoadrunner
 
+22 | -1
 
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Es bestand ja (auch bei mir) die Befürchtung, dass der Täter sich dauerhaft ins Ausland absetzen und so der Verhandlung entziehen könnte. Da sehe ich es als positiv, dass er nun doch verurteilt wurde.
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11.10.2014 14:14 Uhr von frederichards
 
+15 | -1
 
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Ihm fehlte nur die Anbindung an die Finanzwirtschaft, dann wäre das gar nicht erst zur Verhandlung gekommen.
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11.10.2014 14:19 Uhr von stoske
 
+33 | -1
 
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Der Umstand, dass er Geld darauf gewettet hat, sich freikaufen zu können, sollte eigentlich ins Strafmaß einfliessen. So eine Art von "Dekadenz-Bonus" als soziales Zeichen des Richters für diese Form der Beleidigung/Verachtung/nicht ernst nehmen von Justizia.
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11.10.2014 14:26 Uhr von Borgir
 
+6 | -5
 
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Urlaub im Ausland? Fluchtgefahr? Die spinnen doch alle
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11.10.2014 14:27 Uhr von Brotfoto
 
+10 | -0
 
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