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USA: Dreifache Mutter saß 17 Jahre unschuldig im Gefängnis - nun kam sie frei

In den USA wurde jetzt eine 59 Jahre alte Frau aus dem Gefängnis entlassen, die dort 17 Jahre unschuldig gesessen hatte.

Aufgrund einer falschen Zeugenaussage wurde sie 1997 von einem Geschworenengericht schuldig gesprochen.

Die "falsche" Zeugin, die inzwischen tot ist, wurde vom jetzigen Richter als notorische Lügnerin entlarvt.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Mutter, Gefängnis, Unschuld
Quelle: t-online.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.10.2014 10:44 Uhr von Borgir
 
+6 | -1
 
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Abfindung?
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11.10.2014 10:46 Uhr von Perisecor
 
+6 | -18
 
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11.10.2014 10:50 Uhr von OttoKarl
 
+18 | -0
 
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Kein Geld der Welt kann ihr die 17 Jahre wiedergeben.
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11.10.2014 11:11 Uhr von panalepsis
 
+9 | -0
 
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OttoKarl: Das stimmt allerdings, doch würde ich trotzdem dort ganz groß gegen Klagen. So kann sie dann zumindest ihr restliches Leben ohne finanzieller Sorgen leben.

Geld ist zwar durchaus ein geringer Lohn für 17 Jahre gestohlener Lebenszeit, aber dann waren sie wenigstens nicht vollkommen umsonst.

17 Jahre Inhaftiert mit dem Wissen, dass man unschuldig ist... da fängt man vermutlich selbst langsam an daran zu Glauben, dass man es doch war.

Dass man allerdings so lange dafür braucht, um eine Zeugin als notorische Lügnerin zu erkennen, zeugt nicht grade von fachlicher Kompetenz.

[ nachträglich editiert von panalepsis ]
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11.10.2014 11:12 Uhr von Davide
 
+6 | -5
 
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Es ist wie hingerichtet und am Leben gelassen. Die schlimmste Folter die man sich nur vorstellen kann.

Eine notorische Lügnerin nicht zu erkennen stellt das ganze Rechtssystem in Frage.

[ nachträglich editiert von Davide ]
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11.10.2014 12:01 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -1
 
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Ich hoffe sie wird ausreichend entschädigt.
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11.10.2014 12:47 Uhr von Humpelstilzchen
 
+3 | -1
 
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Wieder ein Beispiel dafür, wie man mit Lügen und Intriegen das Leben eines Menschen zerstören kann!
Alle werden getäuscht und verarscht, inclusive Richter, und jede Mengen Schreihälse verlangen noch nach der Todesstrafe!
Wenn sich dann letztlich die Unschuld herausstellt, interessiert das kein Schwein, weil eh schon auf den nächsten Opfern rumgeprügelt wird!
Nenne nur ein Beispiel; Michael Jackson!
Mögen diese Arschgeigen auf Ewig in der Hölle schmoren!!!
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11.10.2014 13:06 Uhr von Broctarrh
 
+7 | -3
 
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@ Hibbelig

"Ein Land mit extrem vielen Fehlurteilen..."

Quelle für diese Behauptung in Bezug zu z.B. Deutschland, Schweiz, Brasilien, Südafrika und Japan?
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Man muss wohl eher sagen:
Ein Land in dem 12 juristisch ungeschulte Personen nach Gefühl oder nach der besseren Show des Anwalts entscheiden, ob ein Mensch verurteilt wird oder nicht.
Es wird da oft auf das "Bauchgefühl" gehört... Und wenn es dann Anwälte gibt, die so richtig überzeugend auf an die Gefühle der Geschworenen appellieren können, ist das schon... Nicht gut...

Dazu kommen dann noch strategische Techniken wie "dismissal for cause" wo dann Juroren durch den Richter auf Antrag eines Anwaltes aus der Jury genommen werden...

Das System ist mehr als Fehleranfällig...
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11.10.2014 14:55 Uhr von Perisecor
 
+0 | -3
 
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@ Broctarrh

1) Schöffen.

2) Nicht alle Gerichte in den USA beinhalten eine Jury.
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11.10.2014 16:15 Uhr von Bruno2.0
 
+3 | -0
 
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Auch wenn es die 17 Verlorenen Jahre nicht wett macht so wird sie mehrere Millionen Erklagen können das hilft zumindest Finanziell...

In Deutschland würdest du wohl nur einen Mittleren 2 Stelligen Tausender Bereich als "Entschädigung" bekommen.

[ nachträglich editiert von Bruno2.0 ]
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11.10.2014 20:12 Uhr von dragon08
 
+0 | -0
 
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Wer wissen will , wie viele wirklich Unschuldig hingerichtet werden ( Ich habe was von jeder siebente gelesen ) sollte mal googeln .
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12.10.2014 08:25 Uhr von Perisecor
 
+0 | -1
 
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@ Hibbelig

"Nehmt dies:"

Ich habe nach Vergleichszahlen zu bestimmten Ländern gefragt, nicht nach Einzelfällen.

Harry Wörz und Gustl Mollath sind ja nun auch nicht prägend für das deutsche Rechtssystem.



"Warum werden 68% aller Verurteilter von Kapitalverbrechen hier als Unschuldig bezeichnet:"

Werden sie gar nicht.

Die von dir verlinkte Studie geht völlig an der Fragestellung und deiner Aussage vorbei, krass, wenn du das tatsächlich (noch) nicht verstanden hast.



"Schon mal überlegt, warum 80% der Zum Tode verurteilten schwarz sind?"

Weil bestimmte Bevölkerungsgruppen in bestimmten Verbrechenskategorien stark führend sind. Das ist in Deutschland oder der Schweiz auch so.



"Naja, ich könnte Dir noch ca. 50 andere Beispiele nennen. "

Du könntest einfach mal anfangen, Fakten zu bringen. Wenn du englische Studien nicht verstehst, was nach deinem obigen Link offensichtlich ist, versuch´ es doch erst mal mit deutschen Links.



"Und auf Deine Frage: In der Schweiz gibt es keine Todesurteile..."

Das ist irrelevant, war deine ursprüngliche Aussage doch:
"Ein Land mit extrem vielen Fehlurteilen..."
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12.10.2014 14:11 Uhr von spliff.Richards
 
+1 | -1
 
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12.10.2014 16:52 Uhr von Perisecor
 
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@ spliff.Richards

Was sollen diese Links zeigen?
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12.10.2014 22:06 Uhr von spliff.Richards
 
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Dass du nur das hören und sehen willst, was dein XO dir genehmigt hat.
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12.10.2014 22:28 Uhr von Perisecor
 
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@ spliff.Richards

So? Und das schließt du woraus?

Irgendwie verwertbare Belege abseits von Einzelfällen hast ja auch du, wie üblich, nicht vorzuweisen.


Aber so ist das halt bei Leuten, die wissenschaftliches Arbeiten nur aus Batman-Filmen kennen.
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12.10.2014 23:04 Uhr von spliff.Richards
 
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http://www.law.umich.edu/...

Yepp. Einzelfälle...
(Übrigens aus meinem ersten Link... Diese Unterstrichenen Wörter sind Hyperlinks. Machst du klick und entdeckst quasi das ganze Internet. Dolle Sache sowas)
Oh achso. Du wolltest was ja wissenschaftlich erarbeitetes ... Naja dann muss ich dich lieben Harvard Schnösel leider enttäuschen. Die Uni von Michigan ist leider nur in den Top 20 Weltweit... Das wird dir nicht wissenschaftlich genug sein.
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12.10.2014 23:10 Uhr von Perisecor
 
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@ spliff.Richards

Und diese Liste sagt jetzt was aus?

In welchem Bezug stehen die Zahlen zueinander? Und wie sieht es in den von mir weiter oben genannten Vergleichsländern aus?



"Das wird dir nicht wissenschaftlich genug sein."

Da es dir offensichtlich unmöglich ist, aussagekräftige Argumente zusammenhängend darzustellen, liegst du in diesem Fall sogar ausnahmsweise einmal richtig.
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12.10.2014 23:20 Uhr von spliff.Richards
 
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Und wieder einmal habe ich wertvolle Lebenszeit von mir verschwendet...

1442 in USA : 14 in D

Murrica Wins.

[ nachträglich editiert von spliff.Richards ]
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13.10.2014 16:12 Uhr von Broctarrh
 
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... Doppelt...

[ nachträglich editiert von Broctarrh ]
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13.10.2014 16:12 Uhr von Broctarrh
 
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Schöffen und Jury-Mitglieder sind schon ein bißchen verschieden.

Auch sie haben keine zwingende juristische Ausbildung, aber sie haben die Möglichkeit, sich vor dem Prozess zur Sachlage erkundigen zu können, sie können selbst Fragen an Zeugen richten, sofern der Richter sein ok dazu gibt, und ausserdem als wichtigster Punkt: SIE HABEN NICHT DAS LETZTE WORT über Schuld und Unschuld sondern sitzen dem Richter bei. in beratender Position...
Sie können auch nicht von den Anwälten gewählt werden um die Karten zu zinken...
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13.10.2014 16:32 Uhr von Perisecor
 
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@ spliff.Richards

Abgesehen davon, dass du Fehlurteile mit Urteilen mit Verfahrensfehlern gleichstellst, ist das natürlich keine wissenschaftliche Betrachtungsweise.

Du hast dir einfach ein paar Zahlen aus dem Arsch gezogen - mehr nicht.
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13.10.2014 16:34 Uhr von Perisecor
 
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@ Broctarrh

Jury-Mitglieder können sich ebenfalls vor Prozess juristisch bilden, wenn sie denn wöllten.

Die Stimme eines Schöffen zählt genauso viel wie die eines Berufsrichters.

Letztlich werden Jury-Mitglieder auch nicht von Anwälten ausgewählt, sondern Anwälte können einzelne Jury-Mitglieder ablehnen. Mit "Karten zinken" hat das nichts zu tun, zumindest wenn man nicht so themenfremd ist.
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13.10.2014 23:31 Uhr von Broctarrh
 
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Ablehnung von Jurymitgliedern nach Psychogramm/Einschätzung des Anwalts ist in hoch gehandelten Fällen mit gut bezahlten Anwälten nicht nur in Hollywood interessant ;)

Und Nein. Ein Jurymitglied soll eben KEINE Vorkenntnisse zum Fall haben, weil das die Unvoreingenommenheit beeinflussen würde. Zumindest die Jury-Mitglieder (ok nur 2 aber immerhin) die ich kenne wurden wenig bis gar nicht informiert, worum es ging. Sie wurden allerdings allgemein befragt zum "Tagesgeschehen" und sowas...

Und am Ende: Gezielte Ablehnung von Mitgliedern ist ein strategischer Weg potentielle Gegenstimmen zum eigenen Ziel zu verhindern.
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14.10.2014 15:52 Uhr von Perisecor
 
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@ Broctarrh

Ich sprach nicht von Fallkenntnissen, sondern von juristischen Kenntnissen.


"Und am Ende: Gezielte Ablehnung von Mitgliedern ist ein strategischer Weg potentielle Gegenstimmen zum eigenen Ziel zu verhindern."

Natürlich. Trifft aber sowohl für die Anklage, auch als auf die Verteidigung zu. In späteren Instanzen ist das aber dann so oder so irrelevant.

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