10.10.14 19:13 Uhr
 604
 

Erpresst Online-Händler Amazon die Verleger?

Zahlreiche Autoren wehren sich gegen Amazon. Der Vorwurf: Amazon boykottiere Bücher von gewissen Verlagen, mit denen der Konzern in Verhandlungen stehe, um wirtschaftlichen Druck auszuüben.

Einige Autoren und Verlage haben daher einen offenen Brief an Amazon geschrieben. Sie fordern darin einen freien Buchhandel.

Star-Autorin Amelie Fried spricht davon, dass es teilweise Erpressung sei, wie Amazon mit manchen Verlagen und Autoren umgehe. Man müsse sich als Kunde genau überlegen, wo man einkaufe und diese Kaufmacht nutzen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: ChrisD.
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Online, Amazon, Händler, Verleger, Online-Händler
Quelle: hr-online.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bundestag verabschiedet Kindergeld-Erhöhung um zwei Euro
Bundestag: Sozialhilfe für EU-Ausländer eingeschränkt
Einigung über Kaiser`s Tengelmann - Verbraucher sind die Verlierer

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
10.10.2014 19:13 Uhr von ChrisD.
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Das ist ehrlich gesagt schon der Hammer. Amazon ist einfach ein großes Unternehmen - wie wollen kleine Hänmer dagegen ankommen?
Kommentar ansehen
10.10.2014 19:23 Uhr von Strassenmeister
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
Diese Nachricht geht aber schon seit Monaten durch die Gazetten.
Kommentar ansehen
10.10.2014 20:01 Uhr von Hanna_1985
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Verstehe das Ganze nicht so sehr... Einerseits beklagt sich die Branche jämmerlich, die kleinen Einzelhändler würden durch Amazon kaputt gehen.

Nun spielt Amazon quasi in Ihre Karten, indem die Verlage durch Lieferverzögerungen durch Amazon quasi ja wieder den Bucheinzelhandel stärken und somit Ihre heute im digitalen Bereich völlig irrsinnige Buchpreisbindung halten, sodass die Kunden wieder in den örtlichen Bücherreihen einkaufen - schon wird wieder gemotzt bzgl. Erpressung, etc.

Oder ist man etwa dann doch traurig, wenn zigtausene Exemplare nicht mehr bestellt werden, weil der jeweilige Kunde sonst einfach auch nie in ein Bücherei gehen würde?

Und ausserdem: Zu den digitalen Büchern: Muss einmal geschrieben, einmal gesetzt werden. Danach ist der Vertrieb derselben nahe an kostenlos... Shoptemplates lassen die Eintragung eines neuen Titels in Sekunden zu. Ein einzelner Server kann hunderttausende Bücher bereithalten und "verkaufen".
Aber die Wertschöpfung soll dieselbe sein wie bei einem gedruckten Buch? Das hat Papierkosten, Transportkosten, Lagerkosten, nochmal Transportkosten, benötigt Verpackungsmaterial, etc.

Wo ist die Marge wohl grösser?
Bei einem Handbuch für 13 € inkl. der ganzen Produktionskosten, verglichen mit einem eBook für sagen wir 3 €? Bei 10.000 verkauften Exemplaren?
Kommentar ansehen
10.10.2014 20:03 Uhr von FrankCostello
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Es ist doch die Sache von Amazon ob sie die Verleger vertreibt oder nicht .
Kommentar ansehen
10.10.2014 21:02 Uhr von Xanoskar
 
+3 | -5
 
ANZEIGEN
falsch costello, durch Ihre Marktmacht haben Sie Pflichten, sie nutzen die Marktmacht auch um zu erpressen, Sie verlangen "Nachdruck" Rechte und wollen Preise diktieren und tja manche der Verlage knicken ein, wie z.b. Bastei-Lübbe. Einfach NICHST von Amazon kaufen und gut ist, geht lieber zu Alibaba ;-)
Kommentar ansehen
10.10.2014 22:31 Uhr von Daffney
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Amazon wurde nicht so groß, weil sie auf die Wünsche jedes einzelnen Vertriebspartners/ Zulieferers/ Herstellers eingegangen sind. Und würden sie ihre Position am Markt nicht ausnutzen, würde mich das stutzig machen, denn so agiert kein gewinnorientiertes Unternehmen, aus reiner Nächstenliebe.

Selbiges gilt für IBM, HP, Microsoft, Apple, Coca-Cola Company, was auch immer.
Kommentar ansehen
10.10.2014 23:44 Uhr von bigpapa
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Die Verleger sind doch scheinheilig.

Sie jammern das Amazon ihre Bücher blockiert. Aber auf der anderen Seite wird gejammert, das Amazon die kleinen Bücherhändler vor Ort fertig macht.

Ebooks sollen so teuer sein, wie gedruckte Exemplare, aber ohne das Recht des Verbrauchers sie auf den Flohmarkt weiterzuverkaufen, bzw. an Büchereien zu verschenken.

Für mich ist die ganze Branche nur noch gierig auf Kosten der Verbraucher.

Und wenn dann Amazon halt Druck macht, haben die meine volle Unterstützung.

Wieso bilden sich die Verlage eigentlich ein, das sie ein Händler Vorschriften machen können. Amazon ist halt mächtig genug, das es ihnen egal ist, wenn einige Verlage sie nicht beliefern.

Wenn den Verlagen das nicht passt, sollen sie doch die kleinen Buchhändler preiswerter beliefern, würde den vielleicht eine bessere Chance geben, zu überleben.

Gruß

BIGPAPA

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
Kommentar ansehen
11.10.2014 02:41 Uhr von advicer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
"Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus" heisst es in einem Sprichwort. Aber, anscheinend tun sie das doch.........

Und was sind denn das überhaupt für Geschäftspartner die versuchen durch Diskreditierung eines möglichen Geschäftspartners Geschäftspartner zu werden?
Die Damen und Herren Autoren sind es wohl gewohnt sich die Welt so zu machen wie sie es brauchen, wie in ihren Romanen?

Zitat:
"Bei Büchern überlege ich genau, da gehe ich lieber in meine Buchhandlung", sagt Fried. ..................."

Ahja, aber eigentlich würde man schon gern bei Amazon verkaufen und die "Buchhandlung" zu Grunde gehen lassen?
Es gibt dafür einen medizinischen Fachbegriff den ich mir aber jetzt verkneife.

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Besucher empört über muslimischen Infostand auf Weihnachtsmarkt
Bundesstaat New Mexiko/USA: Lehrerin bewertete Schüler für Sexleistungen
Zugunglück von Bad Aibling: Staatsanwaltschaft fordert vier Jahre Haft


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?