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Analyst: Firmen, die noch Windows XP nutzen, handeln jetzt grob fahrlässig

Seit April nun bietet Microsoft für sein in die Jahre gekommenes Betriebssystem Windows XP keinen Support mehr an. Doch immer noch gibt es Firmen und auch einzelne Nutzer, die Windows XP auf ihren Rechnern nutzen.

Allein in Deutschland war im August 2014 der Anteil der Windows-XP-Nutzer noch bei 7,14 Prozent. Analyst Axel Oppermann von Avispador bezeichnet Windows XP auf Firmen-Rechnern, die mit einem Netzwerk verbunden sind, als tickende Zeitbombe.

Er sagte: "Wer jetzt noch auf XP setzt, handelt grob fahrlässig nicht nur für sein eigenes Unternehmen. Bedroht sind auch Partner und Kunden dieser Firmen, weil sie indirekt von den Gefahren betroffen sind, die von der XP-Infrastruktur ausgehen. Es ist nicht die Frage, ob, sondern wann die IT gehackt werden wird.”


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Windows, Windows XP, Firmen, Analyst, Axel Oppermann
Quelle: gizmodo.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.10.2014 11:53 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -4
 
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Nicht jeder XP-Rechner ist auch im Internet.
Manche verwenden XP auch nur zum Steuern von Geräten, Scanner, Printer usw. und auf Arbeitsplätzen ohne Internet.
Wir zeichnen mit XP-Rechnern die Tonspuren von alten Bandmaschinen auf. Die sind nicht im Internet.
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10.10.2014 13:22 Uhr von Naikon
 
+4 | -4
 
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Ich als IT-Dienstleister kann nur jedem dazu raten auf Windows 8 umzusteigen.
Mehrmals im Monat bekommen wir Anrufe: "Unser Internet geht nicht mehr".
Grund hierfür sind Befallene XP-Rechner, die voll mit Trojanern, Keyloggern und was auch immer sind. Trotz Antivirenschutz kann etwas passieren.

Dabei ging das Internet noch, es war nur so dermaßen ausgelastet durch den Upload des XP-Rechners, dass keiner mehr auch nur ein Paket senden konnte. Mit aller höchster Wahrscheinlichkeit wurden Firmeninterne Daten auf irgendwelche Koreanischen Server hochgeladen.

Wer noch XP nutzt ist selten dämlich!
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10.10.2014 14:52 Uhr von bigpapa
 
+2 | -1
 
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Der Typ geht davon aus, das jeder XP-Rechner DIREKT am Internet hängt.

Eine Firma die das macht, handelt wirklich grob fahrlässig.

In meiner Ex-Firma habe ich JEDES Bit durch ein Log-Protkoll-Rechner mit eigenen Mailserver und Router und Firewallsysteme gejagt, was mit der Außenwelt Kontakt hatte / haben sollte.

Technisch gesehen bedeutet das, das man nicht einmal ein Anitvirenschutz auf den Rechnern selbst braucht. Man braucht nur 2 Dinge.

1.) Das versprechen das JEDER Mitarbeiter der es wagt Fremddaten egal welcher Art in die Rechner zu schleusen gefeuert wird und haftbar für Schäden.(Gewisse Hardware ausbauen hilft).

2.) Eine saubere Wartung der Schutzsysteme am Zentralen Durchgangspunkt.

Wenn du so arbeitest kannst du noch Win-98 in dein Netz halten ohne Probleme.

Und als Nebeneffekt hast du auch noch den ganzen Email-Verkehr der Firma perfekt gesichert. :)

Gruß

BIGPAPA
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10.10.2014 17:05 Uhr von Hugh
 
+1 | -0
 
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@ bigpapa:


Ich kann nicht beurteilen, ob Du mit Deiner Aussage ("Wenn du so arbeitest kannst du noch Win-98 in dein Netz halten ohne Probleme.") richtig liegst, will aber nur mal anmerken, dass nicht jede Firma eine umfangreiche IT-Ausstattung oder Fachpersonal hat.
Du hast Millionen kleiner Betriebe, in denen es schon schwer durchzusetzen ist, eine Jahreslizenz einer Virenschutzsoftware zu kaufen. Nehmen wir mal kleine Handwerksbetriebe, kleinere Geschäfte, Agenturen, die Fahrschule.... ....häufig ist der Hauptrechner noch der Laptop vom Chef, wo nebenher noch ICQ und seine Pornos drauf sind (mal etwas überspitzt ausgedrückt).
Oder Du hast eine olle XP-Mühle, die nie einen Virenscanner gesehen hat oder wo sich nebst einem kostenlosen Virenscanner so ein Unfug wie Tweaker- und Registrycleaner tummeln. Häufig hast Du es in diesen Läden, dass die Inhaber glauben, total was für ihre Rechner getan zu haben, weil sie jeden Sonntag die Mühle defragmentieren (man hat das Wort schon mal gehört und glaubt, mitreden zu können).
Backups? Fehlanzeige. Accounts mit eingeschränkten Rechten? Fehlanzeige. Automatische Updates eingerichtet? Fehlanzeige. Verschiedene Passwörter für verschiedene Zwecke? Fehlanzeige. Sichere Passwörter? Fehlanzeige. Das Universalpasswort des Chefs lautet meistens "Peter123" oder "geheim".

[ nachträglich editiert von Hugh ]

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