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Arbeitgeber-Präsident Ingo Kramer: Löhne im Osten dürfen nicht angeglichen werden

In diesen Tagen finden die Feierlichkeiten zum 25-jährigen Jubiläum des Mauerfalls statt, doch von gleichen Lebensverhältnissen sind die Menschen in Ost- und Westdeutschland noch immer entfernt. Derzeit verdient ein Arbeitnehmer im Osten im Durchschnitt nur 77 Prozent von dem eines West-Arbeitnehmers.

Doch dabei soll es auch bleiben, fordert zumindest Arbeitgeber-Präsident Ingo Kramer. Das knappe Vierteljahrhundert nach dem Mauerfall ist für Kramer viel zu früh für eine Angleichung von Ost- und Westgehältern. "Jede Vereinheitlichung von Löhnen würde zu Lasten der Beschäftigung gehen", so Kramer.

Anderer Meinung sind dagegen die Gewerkschaften. So setzt sich beispielsweise ver.di-Chef Frank Bsirske für eine Angleichung von Ost-und Westeinkommen ein, auch müsse die Flucht der Arbeitgeber aus Tarifverträgen bekämpft werden.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Präsident, Osten, Arbeitgeber, Löhne
Quelle: zeit.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.10.2014 09:37 Uhr von jpanse
 
+26 | -0
 
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10.10.2014 09:39 Uhr von jpanse
 
+20 | -0
 
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"Jede Vereinheitlichung von Löhnen würde zu Lasten der Beschäftigung gehen"

Was soll das heissen?
Die wären überfordert damit soviel Geld auzugeben?

Ich würde diese Frage gern mal mit ihm erörtern...
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10.10.2014 09:41 Uhr von brycer
 
+20 | -0
 
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Was soll auch ein Arbeitgeber-Präsident anderes fordern?
Natürlich sind die Arbeitgeber daran interessiert möglichst geringe Löhne zu zahlen und malen bei jeder noch so kleinen Lohnsteigerung gleich mal den Teufel an die Wand. So von wegen ´Tausende Arbeitsplätze gehen verloren...´, ´Das Land geht pleite weil die Wirtschaft international nicht mehr wettbewerbsfähig ist...´ und so weiter.
Das Geseihere kennen wir doch zu Genüge.
Es ist ja gerade noch so, dass die Arbeitgeber (noch? ;-P) nicht fordern dass die Löhne im Westen denen im Osten angeglichen werden. ;-D
Kann aber alles noch kommen, denn denen traut man ja wirklich alles zu. :-X
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10.10.2014 09:53 Uhr von turmfalke
 
+19 | -0
 
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Ist das ein dummes Etwas, dieser Basdard braucht ja nicht von dem Gehalt leben. Solche Ausbeuter gehören vors Gericht und nicht noch als Präsident in irgendein Verein. Diesen Großmäulern wird eh bald das Maul gestopft und der hier sammelt nur noch einpaar Minuspunkte!
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10.10.2014 09:53 Uhr von Carbon-Bot
 
+7 | -0
 
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Halts Maul, Ingo
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10.10.2014 10:09 Uhr von Ruthle
 
+19 | -1
 
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Ich habe eher das Gefühl, dass die die Westlöhne langsam an die Ostlöhne angleichen...
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10.10.2014 10:51 Uhr von Floppy77
 
+14 | -1
 
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Gerecht wäre das nur, wenn im Osten die Mieten nur 77 % betragen würden und man für alles andere auch nur 77 % zahlt, der Arbeiter ist Osten ist somit nur ein Mensch zweiter Klasse.

Gleiche Arbeit muss gleich entlohnt werden, alles andere ist Sklaverei.
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10.10.2014 11:16 Uhr von ar1234
 
+12 | -1
 
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Bei der Niedriglohnpolitik wird gerne vergessen, dass der Bürger nur das Geld ausgeben kann, was er verdient. Wenn die Bürger immer weniger Geld bekommen, ists auch logisch, dass die Binnennachfrage immer geringer wird und die Bürger zunehmend billigere Produkte aus Ausland und Internet kaufen, was deutsche Betriebe und Arbeitsplätze schädigt. Außerdem bekommt der Staat auch immer weniger Steuern, was dazu führt, dass er die Steuern erhöhen muss und der Bürger noch weniger Geld in der Tasche hat. Fazit: Die deutsche Niedriglohnpolitik der letzten Jahrzehnte macht unser Land zunehmend kaputt. Am meisten profitieren davon ausländische Firmen und Investoren.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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10.10.2014 11:19 Uhr von opheltes
 
+6 | -0
 
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Wir gehen alle in den Westen, Mauer zu und die neue DDR bleibt leer - was sagt ihr dazu:>
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10.10.2014 11:40 Uhr von a.maier
 
+7 | -1
 
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kann man ihn nicht wegen Diskriminierung verklagen? Warum sind Ostarbeiter weniger Wert? Er sehnt sich bestimmt die Zeit der Frohnarbeiter zurück, damit er keinen Lohn mehr zahlen muss. Sklaven waren teuer und mussten gepflegt werden.
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10.10.2014 11:52 Uhr von TinFoilHead