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Österreich: Schwarzarbeiter stirbt nach Unfall, weil Chef verbietet Notruf zu wählen

Einem 59 Jahre alten Mann aus Ungarn ist seine Schwarzarbeit als Maler in Österreich jetzt zum Verhängnis geworden. Der Mann war während der Arbeit von einer Leiter gefallen und hatte sich dabei schwer verletzt.

Da der Chef aber verbot den Notarzt anzurufen, wurde der Mann ins Firmenfahrzeug gesetzt und etwa 90 Kilometer über die Grenze nach Ungarn in ein Krankenhaus gebracht: Die Schwarzarbeit sollte nicht ans Licht kommen.

Doch diese Tour wurde dem Maler zum Verhängnis. Er starb während einer Notoperation. Es stellte sich heraus, dass der Mann wegen seiner schweren inneren Verletzungen nicht hätte bewegt werden dürfen. Nun wird gegen den Chef ermittelt.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Österreich, Chef, Notruf, Schwarzarbeit
Quelle: krone.at

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.10.2014 08:47 Uhr von brycer
 
+22 | -1
 
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@amistad:
Und das ist für dich ein Grund jemanden sterben zu lassen, weil man als Auftraggeber der Schwarzarbeit die Hosen voll hat, dass die Geschichte heraus kommen und man bestraft werden könnte?
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10.10.2014 10:18 Uhr von Shagg1407
 
+17 | -0
 
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hoffentlich kommt der Chef wegen fahrlässiger Tötung und unterlassene Hilfeleistung (da gilt nicht das Krankenhaus in Ungarn) lange hinter Gittern.
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10.10.2014 11:41 Uhr von Azureon
 
+13 | -0
 
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Tja Chef... jemanden auf dem Gewissen UND es kam raus dass du Leute hast schwarz arbeiten lassen.

Bad Karma..... :D
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10.10.2014 17:52 Uhr von langweiler48
 
+5 | -0
 
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Hallo, wer jetzt die Schuld an dem Verunglückten sucht ist für mich ein Nichts Denker und Dummschwätzer. Hier weiß niemand ob dieser Maler schwarz arbeiten wollte oder ihm das der kriminelle Chef vorgeschlagen hat, damit er, der Chef, Sozialabgaben einsparen kann. Und die unterlassene Hilfeleistung wird hoffentlich das Strafmaß so hoch treiben, dass dieser Geldgeile Unternehmer seinen Laden dicht machen muss.
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10.10.2014 18:44 Uhr von shadow#
 
+3 | -0
 
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Den Chef bitte so lange einsperren als hätte er ihn selbst vom Dach gestoßen und dann nicht ins Krankenhaus gelassen.

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