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Abwehrsystem "arbeitslos": Übertriebene Hygiene Grund für allergisches Asthma

Es gibt immer mehr Fälle von allergischem Asthma in unserer modernen, städtischen Gesellschaft. Laut Medizinern ist unter anderem die teilweise übertriebene Hygiene Grund für die zahlreichen Allergien, wie auch das allergisch bedingte Asthma.

Dabei würden die Schleimhäute chronisch von Pollen, Tierhaaren oder auch Milben derart gereizt, dass es zu einem asthmatischen Anfall kommt. Laut Studien leiden Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen, sehr viel seltener an Allergien als Stadtkinder.

Da das Abwehrsystem geradezu "beschäftigungslos" ist, reagiert der Körper stärker auf Dinge wie Pollen oder Tierhaare. Bei der Behandlung raten Mediziner zu Cortison-Sprays, welche die Schwellung schnell lindern. Die Nebenwirkungen des Cortisons seien weniger schlimm als die Folgen eines Anfalls.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Grund, Asthma, Hygiene, Abwehrsystem
Quelle: derwesten.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.10.2014 21:44 Uhr von Jaecko
 
+17 | -2
 
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Die News ist jetzt da was? Das war schon 1998 bekannt, als ich meinen ersten Allergietest gemacht hab.
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09.10.2014 23:48 Uhr von Gorli
 
+6 | -1
 
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@ Lamschippe:
Wenn du grad am verrecken bist weil du keine Luft bekommst, versprech ich dir, du wirst nicht an die böse böse Pharmalobby denken sondern brav dein Cortison einschnaufen.
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10.10.2014 00:22 Uhr von blonx
 
+6 | -0
 
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An die Kommentatoren:

Wäre schön, wenn das alle Menschen wissen und auch beherzigen würden, doch es gibt immer mehr Hygiene-Produkte, um das ganze Haus möglichst steril zu machen.
Die werden nicht weniger, sondern mehr. Und die Firmen produzieren die mit Sicherheit nicht, wenn es keiner kauft. Und den Menschen wir über die Werbung immer wieder vorgebetet, dass immer alles bakterienfrei sein muss.
Dabei vergessen scheinbar viele, dass manche Bakterien auch nützlich für unseren Körper sind.
Viele Grüße
Blonx
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10.10.2014 01:12 Uhr von shadow#
 
+1 | -4
 
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"Das war schon 1998 bekannt, als ich meinen ersten Allergietest gemacht hab."

Und damals war diese Aussage auch schon kompletter Blödsinn.
Dieses Ammenmärchen hält sich immer noch recht hartnäckig.
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10.10.2014 06:40 Uhr von auru
 
+4 | -0
 
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Nicht der Dreck machts, sondern mehrmaliger Besuch eines Kuhstalls von Kleinkindern, besser schon während der Schwangerschaft anfangen. Zwei ungefährliche Keime, die nur dort vorkommen, sollen das Immunsystem (auch schon das des ungeborenen Kindes) trainieren.

http://www.allergie-elternmagazin.de/...
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10.10.2014 06:51 Uhr von brycer
 
+2 | -0
 
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@blonx:
Vollkommen richtig!
Wenn unser Körper nie mit irgendwelchen Bakterien in Kontakt kommt, dann kann er auch nicht lernen sich dagegen zu wehren.
Das ist so ähnlich wie mit der Sprache, dem Gehen oder den Fahrrad fahren.
Ein Kind das nie die Sprache der anderen hört wird auch nie lernen selbst Sprache von sich zu geben -> diese Sprache zu kopieren. Ein Kind, das z.B. eine deutsche Mutter hat aber in China aufwächst und dort nur chinesische Sozialkontakte hat, also nur die dortige Sprache hört, wird nicht plötzlich anfangen Deutsch zu reden. Es kopiert seine Umgebung. Sprache ist nichts, was vererbt wird.
Ein Kind das nie die Möglichkeit hat sich aufzurichten wird auch nie lernen aufrecht zu gehen. Dafür braucht es mehr oder weniger lange ´Testphasen´, bei denen auch mal das eine oder andere schief geht (Try & Error ;-P).
Ähnlich ist es mit dem Fahrradfahren.
Ein Kind das nie die Möglichkeit hat auf einem Fahrrad zu fahren wird auch als Erwachsener nicht plötzlich losradeln können. Das muss gelernt werden.
Auch die Immunabwehr ist ein Lernprozess und wird nicht vererbt.Der Körper muss lernen sich gegen Bakterien zu wehren. Kommt er nie in Kontakt mit irgendwelchen Bakterien, so weiß er auch nicht ob diese Bakterien gut oder böse sind und ob er sich dagenen wehren muss oder nicht. Wenn er sich dagegen wehren muss, dann muss er aber auch wissen wie. ;-)

PS: Der Mensch hat etwa 2 Kilogramm Bakterien in seinem Darm. Die braucht er um Nahrung zu zersetzen und zu verwerten.
Dass da noch niemand drauf gekommen ist diese Bakterien zu vernichten grenzt bei unserer ´Sterilgesellschaft´ schon fast an ein Wunder ;-P
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10.10.2014 07:35 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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brycer,
es ist kein Wunder, daß es tatsächlich diesbezügliche Forschungsprojekte gibt:
http://www.welt.de/...
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10.10.2014 07:52 Uhr von newschecker85
 
+1 | -0
 
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Ich selbst komme ausn Dorf im Osten. Ich hab mal in einen Lager gearbeitet, wo zeitweise auch Dortmunder beschäftigt waren. Die haben mir berichtet, als sie mal für ne woche daheim waren, haben sie Hustenanfällte bekommen, welche sich erst nach 2 bis 3 Tagen nachgelassen haben.

Da merkt man den Unterschied zu Ballungsgebieten und ländlicher Gegend. Dass Allergien mehr in Städten auftreten wundert mich nicht. Ich selbst bin kaum krank, nutze viele alte Hausmittel, wenn sich bei mir was anbahnt, und schwups bin ich wieder gesund.

Und da mein Haus nicht gedämmt ist und viel kälte ins Haus dringen kann, bin ich im Winter gut abgehärtet, weil ich bei 0 Grad Außentremperatur nicht gleich den Holzofen anschmeiße
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10.10.2014 08:48 Uhr von Gorli
 
+1 | -1
 
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@Lamschippe: deine ironie war einfach fehl am platz. Cortison ist tatsächlich, trotz ihrer massiven kosten und Nebenwirkungen die einzige dauerhafte lösung. Einfach weil die alternative für millionen menschen bedeutet: abkratzen.
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10.10.2014 08:54 Uhr von KingPiKe
 
+2 | -0
 
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Bei den ganzen Sagrotanmuttis ist das sogar glaubhaft.
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10.10.2014 08:56 Uhr von brycer
 
+2 | -1
 
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@Gorli:
Lass Lamschippe doch seine/ihre Denkweise.
Es gibt halt Leute, die leben nach dem Motto: "Hauptsache gesund gestorben."
;-P

[ nachträglich editiert von brycer ]
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10.10.2014 09:31 Uhr von jpanse
 
+0 | -1
 
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Gorli: nein

Meine Frau hat/hatte Neurodermitis. Alle Ärzte verschreiben ausnahmslos Cortison ohne auch nur darüber zu informieren das es keine Handcreme ist.

Man braucht immer mehr von dem Kram, macht sich praktisch abhängig. Ein Arzt betreibt nur schadensbegrenzung, ursachenforschung kommt denen nicht in den sinn.

Bei meiner Frau wurde es durch Nahrungsbestandteile ausgelöst. Blöd für den Arzt das sie kein Cortison mehr braucht, wäre es aber nach ihm gegangrn würde sie es noch heute nehmen...Es ist eben nicht immer die einzige und dauerhafte Lösung!
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10.10.2014 11:49 Uhr von brycer
 
+1 | -0
 
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@Lamschippe:
Wenn du schon versuchst von Gorli ´Harte Fakten und vernünftige Argumente´ zu verlangen, warum tust du dann nicht selbiges für deinen Standpunkt?
Du schreibst ja bisher auch nur ´Schwachsinn´ usw. zu Kommentaren, die dir nicht passen. Also hast wohl auch du keine ´Harten Fakten oder vernüftige Argumente´.

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