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Papst Franziskus: Es gibt keinen Gott - Sondern Vater, Sohn und Heiligen Geist

Papst Franziskus ist in seiner morgendlichen Messe auf die Großzügigkeit eingegangen. Als Beispiel aus der Bibel erzählte er von einem Mann, der seinen Freund um etwas gebeten habe und dieses ohne Forderung auch erhalten habe.

Nach dem Pontifex sei so auch das Wesen Gottes. Man bete um die eine oder andere Sache und erhalte meist noch mehr. So bedeute Gott nicht nur Vergebung, sondern vor allem auch Großzügigkeit. Und bei einem Gebet sei man niemals allein, Jesus und der Heilige Geist seien immer dabei.

Weiter ging der Papst auf die oft gestellte Frage ein, woran man glaube. Viele antworten auf diese Frage mit Gott, ohne dieses erklären zu können. Dabei gebe es diesen "Gott" gar nicht, sondern es gebe die Dreifaltigkeit - den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Vater, Sohn, Papst, Geist, Gott, Papst Franziskus, Es, Franziskus, Heiligen
Quelle: de.radiovaticana.va

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.10.2014 20:49 Uhr von blade31
 
+16 | -12
 
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Ja Vater. Sohn und Obstgeist

prost
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09.10.2014 20:56 Uhr von TinFoilHead
 
+13 | -16
 
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Papst Franziskus: Es gibt keinen Gott...

Guter Anfang, doch leider sprach er weiter.
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09.10.2014 21:02 Uhr von hostmaster
 
+4 | -0
 
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09.10.2014 21:23 Uhr von Holzmichel
 
+5 | -8
 
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Und ich dachte immer, es gibt VATER, MUTTER, KIND!
Wer soll denn aber nun der Heilige Geist sein?
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09.10.2014 23:20 Uhr von Shifter
 
+4 | -7
 
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religiöser irrer.
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10.10.2014 02:29 Uhr von Fomas
 
+1 | -2
 
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Aha und den Vater, den Sohn und den heiligen Geist kann man besser erklären? Das bezweifle ich aber dann doch entschieden, da es bis heute heftige Debatten darüber gibt, ob diese denn jetzt in ihrer Gesamtheit in Gott zusammenkommen, oder nur mit dem Vater Gott gemeint ist, etc. Im Großen und Ganzen kann man gar nichts davon erklären. Oder doch, da muss man dann aber die ganze abendländische Literatur seit Zeiten weit vor dem Hellenismus in Griechenland mit einbeziehen, denn all das ist in die Bibel eingeflossen. Für Philosophen ist es beispielsweise ein Fakt, dass Augustinus von Hippo als erster Platons religiöse Ansichten mit der christlichen Lehre verknüpft hat. Es ist allgemein bekannt. Das nur eines der Beispiele.
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10.10.2014 02:37 Uhr von Hallominator
 
+1 | -6
 
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Streng genommen demontiert sich dieser Glaube sofort. Denn es kann niemand bezweifeln, dass es eine Zeit vor Jesus gab, da dieser von Gott, bzw. vom Heiligen Geist (und Maria natürlich) gezeugt wurde.
In dieser Zeit vor Jesus Christus kann es also gar keine Dreifaltigkeit gegeben haben und das würde bedeuten, dass sich das Konzept Gottes jederzeit verändern kann.

Wer kann mir also versichern, dass wir dann nicht bereits eine Dreihundertfaltigkeit verehren sollten, es aber nur keiner mitbekommen hat?
Und wieso hat sich Gott im Lauf der Geschichte vom Schöpfer höchstselbst überhaupt in 3 Aspekte (Vater, Sohn, Geist) zerlegt? Findet das außer mir sonst keiner extrem fragwürdig?
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10.10.2014 06:21 Uhr von auru
 
+5 | -1
 
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Die Dreifaltigkeit kann kein Mensch begreifen. Um aber eine kleine Vorstellung zu haben, in welche Richtung das geht, lieferte Pater Pio ein Beispiel:

Man betrachte das Brotbacken. Es werden Wasser, Salz und Mehl gemischt. Aus diesem Teig werden drei Brote geformt und gebacken. Es entstehen drei Laibe, die unterschiedliche Form haben, aber wesensgleich sind.
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10.10.2014 08:02 Uhr von Mecando
 
+3 | -1
 
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@ouster
"Nun, er hat ihn gebeten. Das ist dann keine Forderung?"

Du hast es nicht kapiert.
Es geht nicht darum, dass der Bittende mit seiner Bitte etwas fordert. Es geht darum, dass der Gebetene hilft ohne etwas zu fordern.
Lesen, denken, posten. Eine andere Reihenfolge ist ungünstig.

@Hallominator
Will jetzt nicht den Post zitieren, ist zu lang. Aber hier mal ein paar Denkanstöße.

Eine Veränderung des ´Konzeptes´ von Gott schließt der christliche Glaube keines Falls aus. Der christliche Glaube, und auch das Judentum und der Islam schließen nicht mal aus, dass es auch andere Götter geben kann. Das ist ein absoluter Mythos des Volkes.
Diese Religionen setzen nur voraus, dass ihre Schäfchen eben nur diesem einen Gott hinterher blöken. Was, bezogen auf die Entstehungszeit, was völlig neues ist/war. Das Konzept, nur einen Gott für alles zu nutzen war auch logistisch und ideologisch viel einfach zu handhaben als für jeden Quatsch einen anderen Gott anzurufen.
Warum eine Dreifaltigkeit? Dazu sollte man sich mal in die Entstehungszeit dieser zurück versetzen.
Man brauchte den weisen alten Mann der uns alle geschaffen hat. Dieser mischt sich aber nicht ein, das wäre ja zu einfach. Das ist Aufgabe des Heiligen Geistes. Dieser stellt vereinfacht das leise und feine Mitwirken des Gottes dar. Oder Anders: Gott verhindert nicht, dass wir ausrutschen, aber hin und wieder kommt ein Wind der die Blätter wegweht auf denen wir ausrutschen würden. ;)
Zu Guter Letzt braucht man noch einen greifbaren Schäfer. Jemanden zum anfassen. Jesus ist quasi die Politmarionette von damals. :) Sinnbildlich natürlich.

Das Konzept des christlichen Gottes ist also keines Falls unveränderlich. Man kann es interpretieren und anpassen. Der aktuelle Papst iszt recht gut darin den Glauben zu erneuern.


Persönliche Meinung zum Thema Glaube:
Ich bin nicht gläubig, aber auch kein Gegner. Ich halten einen Glauben, egal ob christlich, islamisch oder jüdisch, in einer moderaten Form durchaus für positiv. Vor allem bezogen auf soziale Strukturen ist ein Glaube von Vorteil.
Das Problem sind Extremisten, Fanatiker und Menschen die einen Glauben nutzen um ihre persönlichen (Macht-)Ziele zu verfolgen.
Daher sehe ich den Glauben auch nicht als Problem dieser Welt. Der Mensch würde auch ohne Glauben ausreicht Gründe finden um Seinesgleichen zu schaden, zu foltern und zu töten.
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10.10.2014 11:39 Uhr von maxyking
 
+1 | -3
 
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Jemand hat also einen Freund um einen gefallen gebeten und ein dieser hat ihm wirklich geholfen und beten funktioniert laut Papst also genauso gut. Ich werde sofort zum hardcore Christen wenn mir jemand ein Beispiel nennen kann wo jemand umgezogen ist und anstelle seine Freunde um Hilfe zu bitten hat er seine Möbel einfach in die neue Wohnung gebettet und weil Gott immer noch was obendrauf gibt wurde aus dem alten Fernseher auch noch ein 60 Zoll 4k Flat.
Wie kann sich irgendwer die scheiße anhören und nicht denken das absoluter Unfug ist, aber nein die Leute finden die Geschichten so gut die gehen nächsten Sonntag gleich wieder hin und holen sich die nächste Packung.
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10.10.2014 11:57 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -3
 
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Zumindest höre ich in der Welt nichts davon, dass christliche Extremisten Land erobern, Selbstmordattentate verüben oder Köpfe abschlagen - das hört man immer nur von Islamisten.
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10.10.2014 15:06 Uhr von edi.sat
 
+2 | -3
 
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@ThomasHambrecht:

In der Bild Zeitung steht auch nicht darüber drin ;) Das Terror auch von Staaten ausgehen kann, scheint bei dir schon über den Horizont zu gehen. Und wenn wir uns mal die "Kapitalisten" anschauen, die Kriege für Geld, Rohstoffe und Macht tun, dann scheinen mir die Religionen eigentlich ganz friedlich zu sein.

Aber in deiner Welt sind natürlich die Muslime die pösen pösen... Hat dein Opa übrigens auch über die Juden gesagt...
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11.10.2014 10:37 Uhr von florian.turm
 
+1 | -0
 
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@ThomasHambrecht

Es war die kant´sche Aufklärung im 18. Jahundert, die den hiesigen Himmelskomikern den Spaß am Meucheln der Ketzer und Heretiker verdorben hat, nicht die Einsicht!
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12.10.2014 23:36 Uhr von Kostello
 
+0 | -0
 
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Innocent III war der bedeutenste und mächtigste Papst. Alles, was andere Päpste sagen, was dem entgegenspricht, was Innocent III sagte, hat keine Gültigkeit. Viele seiner Nachfolger sind nur die Hampelmänner von Christenfeinden,

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